Theater & Konzerte

Theater-AG spielt zum Holocaust-Gedenktag

"Dann kamen die grauen Busse .....“ Theater-AG spielt anlässlich des Holocaust-Gedenktags in der ehemaligen Synagoge Kippenheim.

75 Jahre nach der Begreiung des Vernichtsungslagers Ausschwitz-Birkenau leisteten die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG der Oberstufe des Max-Planck-Gymnasiums einen Beitrag zu einer lebendigen Erinnerungskultur. Unter der Leitung von Andrea Welz erarbeiteten sie drei Szenen, in denen sie die Biographien von Lydia Pfeifer, Elfriede Caroli und Bruno Oppenheimer asugehend von Texten aus dem Ortenauer Gedenkbuch, das in der Synogoge ausliegt, aufarbeiten. Alle drei ließen ihr leben in den Krankenmorden der sogenannten "Aktion T4".

In den berüchtigten und titelgebenden grauen Bussen wurden Menschen mit Behinderung in Baden und Württemberg in die Tötungsanstalt Grafeneck auf der Schwäbischen Alb deportiert und dort systematisch getötet. Drei exemplarische Schicksale aus der Ortenau setzten die Schülerinnen und Schüler in Szene und zeigten eindrucksvoll die menschliche Kälte, mit der deren Leben als "unnütz" klassifizirt und ihnen die menschliche Würde, ja das Menschsein an sich abgesprochen wurde.

Das Jazztrio Berger/Gille/Ziegler (Schlagzeug/Saxophon/Gesang) um Rebekka Ziegler (Lahr/Köln) spiegelte die Geschehnisse und die Gefühle der Personen mit Musik.

Die Presse berichtete: https://www.badische-zeitung.de/dort-aufzutreten-ist-ein-privileg--182045099.html

https://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.kippenheim-gaensehautmomente-in-synagoge.0ce454f9-871f-44c4-8e9f-6109e2b8c1a3.html

Aisha Hellberg


Weihnachtsoratorium 2019

Hier einige Impressionen vom diesjährigen Weihnachtsoratorium am 22.12.2019.

Theater-AG spielt Marc-Uwe Klings Qualityland

Die Theater-AG der Älteren des Max-Planck-Gymnasiums bringt den Roman „Qualityland“ von Marc-Uwe Kling, Autor der Känguruh-Chroniken, auf die Bühne. Premiere ist am Freitag, den 15. Nobember 2019, um 19 Uhr. Eine zweite Vorstellung gibt es am Samstag, den 16. November 2019, ebenfalls um 19 Uhr jeweils in der Aula der Schule.

In QualityLand lautet die Antwort auf alle Fragen: OK. Denn andere Antworten sind sinnlos, wo das System sagt: „Wir kennen euch besser, als ihr selbst euch kennt“ und „Wir wissen, was Sie wollen, noch bevor Sie es wollen“. Alles ist in Form von Algorithmen berechenbar geworden: Interessen, Konsumgewohnheiten, politische Meinung, Partnerwahl, sodass man weder selbst wählen noch etwas bestellen noch selbst Beziehungen pflegen muss. Allmächtige Rating-Agenturen teilen die Menschen in Level ein, die auf einer Skala von 1 - 100 ihren Wert bestimmen. Vielsagend sind bereits die Nachnamen der Bürger von QualityLand, die sich nach den Berufen der Eltern richten.

Peter Arbeitsloser ist zu Beginn des Romans ein ziemlich unbedarfter Anti-Held, der das System selbst dann nicht in Frage stellt, als es ihn durch ein einstelliges Level zum „Nutzlosen“ degradiert. Dann aber entdeckt er einen Fehler in diesem System, als ihm ein Konsumartikel zugeschickt wird, über den er sagt: „Ich will das nicht“. Da das System aber keine Fehler machen darf, läuft seine Beschwerde ins Leere. Doch nun entdeckt er etwas in sich, das sich nicht mehr zum Schweigen bringen lässt: Er will sich nicht mehr vorschreiben lassen, was er zu wollen hat. Und so zieht er gegen das System zu Feld - mit einer kleinen Armee weiterer Outlaws, die wie er aus dem System gefallen sind: intelligente Maschinen, die aufgrund eines sehr menschlichen Defekts nutzlos geworden sind.

In einem parallelen Handlungsstrang tritt in der Präsidentschaftswahl von Qualityland ein Androide gegen einen Rechtspopulisten an. Und auch hier ist es nicht die Künstliche Intelligenz, vor der man Angst haben muss. Die Schurken sind ausschließlich Menschen. Bei der Fülle brandaktueller Themen, die der Autor Marc-Uwe Kling - bekannt durch seine „Känguru-Chroniken“ - in diesem Roman unterbringt, könnte man befürchten, dass darunter der Spannungsbogen und die Unterhaltung leidet. Aber keine Sorge: es funktioniert! Und zwar so gut, dass der für seine Serien bekannte US-Sender HBO den Roman verfilmen wird. Unsere Theateradaptation bietet die Möglichkeit, diese blitzgescheite und spannende Geschichte jetzt schon zu sehen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind ergeben. Für die Pausenbewirtung ist gesorgt.

Andrea Welz und Aïsha Hellberg


„Die kleine Meerjungfrau“ am MPG

Die Theater-AG der Jüngeren des Max-Planck-Gymnasiums hat aus dem Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen ein farbiges Bühnenstück in neunzehn Szenen gemacht. Premiere ist am Mittwoch, 29. Mai, um 18.30 Uhr. Eine zweite Vorstellung gibt es am Freitag, 31. Mai, ebenfalls um 18.30 Uhr jeweils in der Aula der Schule.

Die jüngste Tochter des Meerkönigs hat sich zeit ihres Lebens nach der Oberwelt und ihren Be-wohnern gesehnt. An ihrem fünfzehnten Geburtstag darf sie zum ersten Mal aus dem Meer auftauchen. Sie fasst eine tiefe Liebe zu einem Menschen und will seine unsterbliche Seele mit ihm teilen. Doch muss sie dafür die härtesten Opfer bringen …

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Für Pausenbewirtung ist gesorgt.


Adventskonzert 2018