Wettbewerbe

Diana Geweiler gewinnt einen Hauptpreis

Diana Geweiler, Klasse 11b, hat beim diesjährigen Schülerwettbewerb „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“ einen Hauptpreis gewonnen. Der Schülerwettbewerb wird unter der Schirmherrschaft des Ministeriums Inneres, Digitalisierung und Migration und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg seit den 1970er-Jahren jährlich durchgeführt.

Thematisch setzt er sich jedes Schuljahr mit einem anderen osteuropäischen Land, einer Region oder einem übergreifenden Thema auseinander. Der Wettbewerb gliedert sich in drei Bereiche: in das Wissensquiz „Suchen und Finden“, in Projekte „Schreiben und Gestalten“ und in Projekte „Künstlerisches Arbeiten“. Diana hat in der Kategorie "Künstlerisches Arbeiten" zum Thema "Heimat" teilgenommen.

Am 14.7.2017 fand in Stuttgart die feierliche Preisverleihung an die 20 Hauptgewinner statt, die von weit mehr als 1000 Teilnehmern siegreich waren.

Martin Geier


Neun Preisträger beim Känguru-Wettbewerb

Anne Wiesler (6b) mit dem weitesten „Känguru-Sprung“

Die Hürden sind hoch, welche die die Schülerinnen und Schüler überspringen müssen, die sich am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ beteiligen. Nur die besten 5% aller in diesem Jahr knapp 906.000 Teilnehmer von 10.950 Schulen aus ganz Deutschland gewinnen einen ersten, zweiten oder dritten Preis.

Am Max-Planck-Gymnasium ist dieses Kunststück neun Schülerinnen und Schülern gelungen. Es gab erfreuliche drei zweite Preise und sechs dritte Preise. Einen zweiten Preis errangen Emilian Himmelsbach (Klasse 5c), Leonid Axenowski (7a) und Jakob Schwerer (7b). Die Gewinner der dritten Preise waren Patrice Rappenecker, Emil Kern (beide 5c), Anne Wiesler (6b), Lars Schüssele (7c), Verena Huber (8d) und Lukas Rothmann (10c). Sie nehmen anspruchvolle Spiele, Puzzles oder Bücher mit nach Hause.

Für den längsten Kängurusprung aller Teilnehmer am Max erhielt Anne Wiesler (6b) ein T-Shirt mit dem Logo des Wettbewerbs: Sie beantwortete die meisten Fragen in Folge richtig. Dabei muss sie sich jeder Antwort sicher gewesen sein, denn raten sollten die Teilnehmer tunlichst vermeiden. Falsche Antworten nämlich führen zu Punktabzug. Pro Frage gibt es fünf Antwortmöglichkeiten. Auf den Klassenstufen 5 und 6 zum Beispiel sind in 75 Minuten 24 Fragen zu beantworten. Ein Beispiel für Fünft- und Sechstklässler: “Familie Berg hat ihren Wanderurlaub genau geplant. Von Montag bis Freitag stehen 70 km auf dem Plan. Am Dienstag wandern sie 2 km mehr als am Montag, am Mittwoch 2 km mehr als am Dienstag usw. Wie viel wandern sie am Donnerstag?“ Sie hätten es natürlich gewusst: Es sind 16 km.

Andreas Laug


MPG-Debattierclub nimmt an Wettkampf in Würzburg teil

Intensive Begegnungen auf hohem Niveau

Die Debating-AG des Max-Planck-Gymnasiums der Älteren (Senior League) mit Florence Auer (9a), Matthias Böhringer und Paul Sütterlin (beide 10a), Fabian Neumeister, Kristin Rheinberger, Hatice Eldiven, Melisa Yildirim und Charlotte Maestracci (alle Jahrgangstufe 11) nahm mit ihren Lehrerinnen Katrin Reinkunz und Katharina Schulze wieder am Wettbewerb der „Debating Society Germany“ teil. Dieser auf Englisch ausgetragene „Sport“ wird vom Verein der Freunde des MPG großzügig gesponsert. Nachdem die Vorrundenkämpfe 1 bis 4 bereits ab November dezentral an den Schulen ausgetragen worden waren, fanden in Würzburg die abschließenden Runden 5 bis 8 statt. Zu diesem ersten Saisonhöhepunkt waren 34 Mannschaften aus ganz Süddeutschland, darunter auch das Lahrer Scheffel-Gymnasium, angereist.

Austragungsort war die Würzburger Jugendherberge, die für diesen Zweck drei Tage komplett gebucht worden war. Mit vier Niederlagen endete jedoch die Saison für das MPG-Team, das sich damit nicht für die Endrunde qualifizieren konnte. Die erste Debatte am Freitagabend hatte das Thema: „This house supports a ban on the licensing of combustion engine cars in Germany by 2030“ (Dieses Haus befürwortet ein Verbot der Zulassung von Autos mit Verbrennungsmotor in Deutschland bis 2030). Gegner war das Lessing-Gymnasium aus Winnenden, welches diese „Motion“ (Vorschlag) bejahte, das heißt als „proposition“ fungierte. Das Max hatte gegen die „Motion“ zu argumentieren („opposition“). Das Thema war beiden Teams bekannt und war entsprechend vorbereitet worden („prepared debate“). Am Samstagmorgen gab es ein unbekanntes Thema, das in einer Stunde vorbereitet werden musste („impromptu debate“): „This house would abolish patents on medicine“ (Dieses Haus würde Patente auf Medikamente abschaffen). Der Gegner vom Ferdinand-Porsche-Gymnasium sprach sich dafür aus, das MPG war wiederum in der Opposition. Eine weitere „impromptu“-Debatte erwartete die Maxler am Nachmittag, Thema: “This house would make it legal for doctors to assist suicide” (Dieses Haus würde es legalisieren, dass Ärzte bei Selbstmorde assistieren). Hierbei unterstützte das MPG die „Motion“, während der Gegner vom Theodor-Heuss-Gymnasium Heilbronn sie ablehnte. Abschließend stand am Sonntagmorgen erneut eine vorbereitete Debatte auf dem Programm: „This house believes that First World feminists should not get involved in Third World feminists' battles“ (Dieses Haus glaubt, das Feministinnen aus der ersten Welt sich nicht in den Kampf von Feministinnen in der Dritten Welt einmischen sollten.) Das MPG unterstützte diesen Vorschlag gegen die Opposition der Gewerblichen Schule Backnang. „Leider ist die Mannschaft heute ausgeschieden. Dennoch sind wir von den Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler beeindruckt, die den Mut haben, sich vor eine ihnen fremde Jury zu stellen und acht Minuten lang in einer fremden Sprache ihre Argumente darzulegen“, zog Katrin Reinkunz ein positives Fazit. Auch ihre Kollegin Katharina Schulze war mit den gezeigten Leistungen zufrieden und ergänzte: „Die Aufgabe für unser Team bei diesem Wettkampf wurde dadurch erschwert, dass unsere Gegner teilweise mit englischen Muttersprachlern antraten.“ Auch die Schülerinnen und Schüler empfanden das Wochenende als bereichernde Erfahrung und nutzten die gemeinsame Zeit in der Jugendherberge um Kontakte mit anderen Teams zu knüpfen. Als Ausgleich für die anstrengenden Wettkämpfe besuchte die Gruppe die Burg von Würzburg und wurde zum Schlittschuhlaufen eingeladen.


Leif Enzmann gewinnt Vorlesewettbewerb 2016

Leif Enzmann (Klasse 6c) hat den schulinternen Vorlesewettbewerb am Max-Planck-Gymnasium gewonnen. Dabei setzte er sich knapp gegen seine beiden Kontrahenten Antonio Schmerler (6a) und Anne Wiesler (6b) durch.

Zuvor waren die drei Vorleser Klassensieger in ihren jeweiligen Klassen geworden. In der ersten Runde las zunächst jeder eine Passage aus einem selbst gewählten Buch vor. Antonio hatte Jonathan Swift „Gulli-vers Reisen 2 - Die Reise nach Liliput“ vorbereitet. Anne las aus R. L. Stines „Fear Street - Opfer der Nacht“ und Leif aus Rick Riordans „Percy Jackson - die Schlacht um das Labyrinth“. Dabei zeigten alle drei sehr gute Leistungen.

Im zweiten Durchgang bestand die Aufgabe darin, einen unbekannten Text vorzulesen. Die Stelle stammte aus Astrids Nagels „geheimnisvollem Adventskalender“. Das gelang allen dreien sehr überzeugend. „Allerdings konnte Leif die Stimmung des Textes am besten vermitteln“, begründete Deutschlehrerin Katrin Reinkunz die knappe Entscheidung der Jury, die außerdem aus ihren Fachkolleginnen Dorothee Schäfer-Renno und Heike Wallner bestand. Leif wird seine Schule auf Kreisebene in der nächsten Runde vertreten.


Ruben Sträter Preisträger beim Landeswettbewerb

Eine andere Seite tut sich auf

Vier Tage intensiver Begegnung mit Gleichgesinnten und Gleichaltrigen, vier Tage Austausch mit Sprachprofis aus Kunst, Kultur und Wissenschaft, vier Tage, überquellend an Inspiration und Information, - dies war der eigentliche, in Sachwerten kaum aufzuwiegende Preis, den es beim 26. Landeswettbewerb „Deutsche Sprache und Literatur“ zu gewinnen gab. Ruben Sträter, Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Max-Planck-Gymnasiums in Lahr, gelang es, sich gemeinsam mit 19 weiteren Siegerinnen und Siegern dieses Schreibseminar im ehemaligen Kloster Ochsenhausen bei Biberach gleichsam zu erdichten.

Insgesamt 551 Einsender aus dem ganzen Land hatten sich in ihren Erzählungen, Sprachanalysen, Beschreibungen und Untersuchungen mit sieben sehr unterschiedlichen Themen und Fragestellungen befasst, die alle zur anspruchsvollen Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache und Literatur anregten. „Und plötzlich tut sich die andere Seite der Welt auf....“ - mit der phantasievollen und ideenreichen Geschichte über das innere Erleben eines Komapatienten konnte Ruben Sträter die Juroren schließlich davon überzeugen, dass er wohl ein geeigneter Teilnehmer des Preisträgerseminars sein würde. Bei der Verleihung der Urkunden in Ochsenhausen am 8. Juli betonte eine der Gewinnerinnen dann jedoch, dass bei keinem von ihnen die Aussicht auf das Seminar den Ausschlag für die Teilnahme am Wettbewerb gegeben habe. Die Liebe zum Wort, der Spaß am Formulieren stand bei den meisten im Vordergrund und wurde auch von den Laudatoren der Jury und des Kultusministeriums besonders unterstützt: „Schreiben Sie weiter, bleiben Sie beim Schreiben!“ Verschiedene Buchpreise sowie eine Mitgliedschaft in der Deutschen Schillergesellschaft Marbach werden diesen Wunsch sicherlich fördern. Genauso wertvoll aber scheint der Austausch der Preisträgerinnen und Preisträger untereinander gewesen zu sein: eine offenbar vielfältige, aber aufgeschlossene Gruppe, die die beglückende, herausfordernde, manchmal frustrierende Suche nach der geeigneten Formulierung, dem passenden Wort verbindet. Ruben Sträter jedenfalls möchte die dort gefundenen Kontakte auch weiterhin schreibend pflegen.

Uta Kronauer


Elisa und Simeon Schrape beim Bundesfinale