Wettbewerbe

Start-up young talents - Wettbewerb macht erfinderisch

Am Dienstag, den 28. Januar 2020, fand für die Klassenstufe 10 des Max-Planck-Gymnasiums der „BW Young Talents Start-up and Pitch Workshop“ statt, der uns zeigen sollte, wie wir unseren eigenen Traum verwirklichen können und vielleicht einmal eine eigene Firma gründen können. Noch dazu wurde als Preis angekündigt, als Gewinner-Team in Landeswettbewerbe etc. aufsteigen zu können und das Start-Up so eventuell groß rauszubringen. Im Zuge dieses Workshops besuchten drei Männer des Start-Up-BW-Teams das MPG, um mit den zehnten Klassen das Thema „Start-Ups“ zu behandeln und im Verlauf des Workshops durch verschiedene Ideen ein anfangs gestelltes Problem zu lösen.

Die Aufgabe war es, in einem zufällig zusammengestellten Team aus vier bis sechs Personen ein Problem zu erkennen, dann im Stil von Walt Disney erste geträumte und danach realistische Ideen einer Lösung zu entwickeln, durchzuplanen, auszuarbeiten und vorzubereiten, um diese dann vor einer Jury aus ausgewählten Investoren in einem dreiminütigen Pitch vorzustellen. (Unter dieser Jury befand sich auch unser stellvertretender Schulleiter Herr Faißt.) Der Vormittag wurde dafür genutzt, das eigene Team kennenzulernen, welches nach dem Zufallsprinzip zusammengestellt worden war, um unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen. Dafür sollten wir aus einer begrenzten Anzahl von Spaghetti, Schnur und Tesafilm einen Turm bauen, der verschiebbar und stabil genug ist, um ein Marshmallow zu tragen. Anschließend wurden Karten mit Orten und Personen verteilt, die wir in Paaren zusammenlegen sollten, um damit mögliche Probleme zu erzeugen . Das Problem, welches der Gruppe am besten zusagte, wurde von der jeweiligen Gruppe ausgewählt und als Start-Up-Problem verwendet. Der restliche Nachmittag wurde dafür genutzt, seine Ideen zur Lösung dieses Problems zu entwickeln, zu optimieren und als Präsentation vorzubereiten. So kamen bis zum Ende der gegebenen Zeit viele verschiedene Ideen zusammen, wie beispielsweise ein kameragestützes Fahrsystem, welches den Computer für das autonome Fahren trainieren soll, oder eine Obdachlosen-Arbeitshilfe.

Kaum trat die Jury ein, wurde die Anspannung merklich größer. Mit vollem Einsatz präsentierten die Gruppen ihre Start-Ups in den dreiminütigen Pitches, ihnen wurde applaudiert und sie wurden von der Jury beurteilt. Als alle fertig waren, zogen sich die Richter zurück, um zu entscheiden, wer die ersten Plätze verdient hat. Nach 20-minütigem Warten wurden die Gewinner verkündet. Den zweiten Platz belegte die Idee eines veganen Food-Trucks in Form eines restaurierten Containers: „Die grüne Tonne“ mit den Mitgliedern Hannah Pauly, Jonas Rothmann, Ben Schüssele, Robin Franz, Marius Kern und Mahsa Jalali. Außerdem erhielt dieses Team für außerordentlich gute Teamarbeit eine Urkunde.

„GeoProfil“ hatte die Jury mit der Idee, eine App zu entwickeln, die langweilige Reisen endlich erträglich machen soll, überzeugt. Diese App machte den ersten Platz. Sie soll eine vom Standort abhängige Livekarte mit interessanten Fakten, Dokumentationen und Informationen rund um die Region zeigen, die dank einer selbstlernenden KI noch besser auf den Nutzer abgestimmt werden soll. Mitglieder dieses Team waren Lars Schüssele, Niklas Bosch, Luca Munzig und Luis Thoma. Das Team „Constudy“ erhielt außerdem eine Urkunde für die beste Präsentation. Eine Schul-App, die den Schulalltag vereinfachen soll, indem sie die Hefte und Bücher für jeden Schüler digitalisiert, war die Idee dieses Teams, dessen Mitglieder Vedat Altan, Jakob Stirnadel, Joseph Kopf und Anne Schwendemann waren. Alle Teams bekamen konstruktive Kritik von der Jury, sodass jeder etwas von dem Tag mitnehmen konnte.

Luca Munzig


Mit Erfolg philosophiert

Fünf Schülerinnen und Schüler des MPG erhielten Urkunden für die Teilnahme am 21. Landeswettbewerb Philosophischer Essay. "Ist all unser Handeln egoistisch?" Für diese Fragestellung des Landeswettbewerbs philosophischer Essay interessierten sich gleich fünf Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 11 und 12 und wählten es unter den vier Themen für ihre Essays aus. Nachdem Linda Florek (11), Christoph Haselbach (11), Janik Rieple (11), Lara Hockenjos (12) und Laura Pietsch (12) ihre Essays im Dezember eingereicht hatten, kam in der vergangenen Woche die erfreuliche Nachricht, dass alle fünf Essay von der Jury mit einer Urkunde für die engagierte Arbeit Anerkennung erhielten. Bei der Bewertung spielte die Relevanz der Überlegungen für das Thema, das philosophisches Verständnis des Themas, die argumentative Überzeugungskraft, die innere Stimmigkeit und die Originalität der Gedanken eine Rolle. Mit ihren Essays, die sie als gleichwertige Lernleistungen einbrachten, stellten die Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße ihre Fähigkeit zum selbstständigen Denken, wie sie gerade die Philosophie in der Tradition Kants in besonderem Maße fordert, unter Beweis, weshalb sein Portrait sowie der Aufruf "Sapere aude" (Wage es, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen) ihre Urkunden ziert.

Debating-Team in Würzburg

Unser Debating-Team reiste Ende März zum Wettstreit nach Würzburg. Anbei bereits einige Impressionen, ein Bericht folgt.

Alexa Erb gewinnt Vorlesewettbewerb am MPG

Alexa Erb (Klasse 6d) hat den schulinternen Vorlesewettbewerb am Max-Planck-Gymnasium gewonnen. Dabei setzte sie sich knapp gegen Lukas Wahler (6a), Mara Himmelsbach (6b), und Anna Krämer (6c) durch. Zuvor hatten alle vier diesen Wettkampf in ihren jeweiligen Klassen gewonnen.

Im ersten Durchgang wurde zunächst je eine Passage aus einem selbst gewählten Buch vorgelesen. Alexa Erb hatte „Die Glücksbäckerei“ von Kathryn Littlewood vorbereitet. Mara Himmelsbach las aus „Schattenflügel“ von Kathrin Lange. Anna Krämers Wahl fiel auf Rita Falks „Winterkartoffelknödel“ und Lukas Wahler präsentierte Victor Caspak und Yves Lanois’ „Kurzhosengang“. Alle vier zeigten sehr gute Leseleistungen. Allerdings lasen Alexa Erb und Mara Himmelsbach nach Ansicht der Jury, bestehend aus den vier Deutschlehrkräften Martin Geier, Katrin Reinkunz, Dorothee Schäfer-Renno und Andrea Wangler, noch etwas ausdrucksstärker als die anderen beiden. Somit wurde zwischen ihnen im zweiten Durchgang die Schulsiegerin ermittelt. Dafür wurde den Schülerinnen eine Passage aus einem für sie unbekannten Text vorgelegt. Es handelte sich um Martin Gülichs „Der Zufall kann mich mal“. Hier überzeugte Alexas Vortrag die Jury etwas mehr als der ihrer Konkurrentin. Sie wird das Max beim Kreisentscheid vertreten. Weitere Infos zum Wettbewerb, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels unterstützt wird, gibt es unter www.vorlesewettbewerb.de.

Andreas Laug


Sportabzeichen am MAX