Abschied unserer Fremdsprachenassistentin

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

es war mir eine große Freude und Ehre die letzten zwei Jahre am Max-Planck-Gymnasium mit Euch zu verbringen. Die Zeit vergeht unglaublich schnell und es kommt langsam der Zeitpunkt, an dem ich mich verabschieden muss. Das ist für mich “bittersweet”, weil ich unsere Zeit zusammen so genossen habe. Eure Gastfreundlichkeit und euer Lächeln haben mir jeden Tag Freude bereitet und dadurch fühlte ich mich als Teil der großen, großartigen MPG-Familie.

Ich habe mich natürlich gefreut meine amerikanische Sprache, Wisconsin-Kultur, und persönlichen Erfahrungen vom Reisen und Leben in den USA und im Ausland an Euch weiterzugeben sowie von Euch zu lernen. Wegen Euch brachte fast jeder Tag etwas, das für mich neu und spannend war. Der Unterricht bei Euch war täglich ein großartiges Abenteuer. Abenteuerlich waren nicht nur die Unterrichtsstunden sondern auch das alltägliche Leben in der Stadt Lahr und der Gegend. Ich war fast jeden Tag auf dem schönen Schutterlinderberg unterwegs, weil ich die Sicht in das Tal von dort aus so beeindruckend fand. Voll Freude naschte ich gebrannte Mandeln und Magenbrot auf dem Katharinenmarkt und den Weihnachtsmärkten. Auf das Singen mit dem MPG Chor habe ich mich jeden Donnerstag gefreut sowie montags auf den ökumenischen Chor Ettenheims. Ausflüge machte ich, um in den beeindruckenden sich im Rheintal befindeten Landschaften zu wandern. Im Schwarzwald war ich sehr gerne und oft unterwegs am Wandern, Photografieren, oder im Herbst zum Pilze sammeln. Mit der deutschen Bahn besuchte ich die schönen Städte Tübingen und Heidelberg (natürlich mit Verspätung) und sonst habe ich insgesamt innerhalb von zwei Jahren über 20 europäische Länder bereist, unter anderem Malta, Zypern und Portugal. Das Essen muss auch mal erwähnt werden. Darf ich sagen, dass Käsespätzle tatsächlich leckerer sind als Macaroni-and-Cheese? Andererseits muss ich doch zugeben, dass Blutwurst nicht so meins ist.

Ende Juni werde ich Lahr, mein zweites Zuhause, verlassen. Ich werde in die Vereinigten Staaten zurückkehren, um Jura zu studieren. Niemals in meinem Leben hätte ich mir vorstellen können, dass ich in diesen zwei Jahren so viele wunderbare Leute kennenlernen und Freunde finden würde. Ich wünsche Euch viel Glück und Freude und alles Gute.

Mit vielen herzlichen Dank und Grüßen, Auf ein Wiedersehen,

Neda Sattler Eure Fremdsprachassistentin für Englisch


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Beginn der schriftlichen Abiturprüfungen

Am 18. Mai hat das schriftliche Abitur 2020 in Baden-Württemberg begonnen. Das Fach Spanisch macht in diesem in jeder Beziehung außergewöhnlichen Jahr den Auftakt. Am Haupttermin absolvieren die Prüflinge bis zum 29. Mai in vier Fächern ihre schriftlichen Prüfungen.

Am Max-Planck-Gymnasium treten in diesem Schuljahr 57 Abiturienten an, in einzelnen Fächern (Kooperationskurse mit anderen Lahrer Gymnasien) werden dann auch weitere Schüler in der Aula zugegen sein. Dank dieser großzügigen Räumlichkeit können bei uns die Prüfungen mit dem erforderlichen Abstandsgebot wie gewohnt in der Aula absolviert werden.

Wir wünschen unseren Abiturienten den MAXimalen Erfolg!


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Ein Blick zurück: Viele Schulen - ein Buch

Schülerinnen und Schüler des MPG nehmen an Projekttagen in Köln teil.

Schon seit drei Jahren findet das Projekt Viele Schulen- ein Buch in Köln statt. Das Projekt wird organisiert von der Redaktion von LESEPUNKTE, einem Online-Rezensionsportal von Schüler/-innen für Schüler/-innen.

Die teilnehmenden Schüler/-innen bekommen davor ein Buch, welches sie lesen sollen. Dieses Mal war es Wo die Freiheit wächst von Frank Maria Reifenberg. Der Briefroman handelt von den Edelweißpiraten, welche im 2. Weltkrieg in Köln Mitglieder einer Jugendgemeinschaft waren, die die Methoden der Nazis in Frage stellte und für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfte. Die Teilnehmer der Projekttage kamen vorwiegend aus dem Raum Köln, aber es durften auch externe Schulen teilnehmen, so auch die Literatur-AG des Max-Planck-Gymnasiums aus Lahr. Die Schüler/-innen, welche eine längere Reise hatten, wie zum Beispiel die Gruppe aus Lahr, wurden entweder im Hostel oder in Gastfamilien untergebracht.

Das Programm sollte sich über drei Tage erstrecken, leider wurde der letzte Tag abgesagt, da man auch hier auf die aktuelle Situation in Bezug auf den Corona-Virus reagieren musste. Die zwei Tage, die durchgeführt wurden, waren aber sehr spannend. Unter anderem gab es eine Lesung des Autors und eine Führung durch Köln mit Besuch des NS- Dokumentationszentrums. Bei der Führung wurden Orte besucht, die direkt in dem Roman eine Rolle spielen, wie beispielsweise das EL-DE Haus, und weitere Schicksale der sogenannten Edelweißpiraten dargelegt. Für die Schüler/-innen gab es drei Workshopmöglichkeiten, alle beschäftigten sich mit dem Roman. In einem wurde geschrieben, in dem anderen wurde mit unterschiedlichen Materialien gemalt, und in wieder einem anderen spielte man Theater.

Besonders gefallen hat den Schülerinnen des MPG die Gemeinschaft, in der sich alle gut miteinander verstanden, und die vielen ähnlichen Interessen, die miteinander geteilt wurden. Die Ergebnisse wurden noch knapp präsentiert und auch wenn eigentlich mehr Zeit dafür geplant war, war das Resultat sehr gut und bewundernswert. Nachdem das Projekt vorzeitig unterbrochen wurde, fuhren alle Gastschüler zu ihren Unterkünften und traten am nächsten Tag die Heimreise an. Trotz des unvorhergesehenen Endes wurde in den zwei Tagen viel gelernt und Neues und Spannendes entdeckt.

Rosa Münzebrock, Klasse 8c


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Schrittweiser Schulstart ab 4. Mai - Stufen 11 und 12 im Haus

"In Baden-Württemberg werden ab dem 4. Mai erst einmal nur diejenigen Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden Schulen wieder in die Schule gehen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen." - so hieß die Verlautbarung aus dem Ministerium, seit heute sind die Jahrgangsstufen 11 und 12 wieder im Haus. In Gestalt verkleinerter Lerngruppen findet nun für diese beiden Jahrgangsstufen - erstmals wieder seit dem 6. März - bei uns ein Präsenzunterricht statt. Beide Jahrgangsstufen sind räumlich und zeitlich voneinander getrennt, was das Einhalten der Hygienevorschriften erleichtert.