Unterrichtliches & Austausch

Workshop zum Schülerwettbewerb

Hallo und cześć: Workshop zum deutsch-polnischen Schülerwettbewerb

Im Rahmen des Schülerwettbewerbs „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“ setzen sich jedes Schuljahr Schüler der Klassen 5 bis 12 mit einem anderen osteuropäischen Land, einer Region oder einem übergreifenden Thema auseinander. In den zurückliegenden beiden Jahren konnten bereits vier MPG-Schülerinnen einen Hauptpreis erringen. Zielsetzung des Wettbewerbs ist es, auf die Jahrhunderte alte Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa hinzuweisen, Vorurteile abzubauen und „Brücken“ über Ländergrenzen hinweg zu bauen.

Im Schuljahr 2017/18 steht Deutschlands größtes Nachbarland im Mittelpunkt: Polen. Was wissen unsere Schüler eigentlich über Polen? Dieser Frage gingen Dr. Diana Dingeldein und Jana Drah vom Haus der Heimat Baden-Württemberg nach. Als Anregung und Vorbereitung zur Wettbewerbsteilnahme bieten diese Osteuropa-Experten eigens einen Workshop für Schüler an und kommen auf Wunsch auch extra an Schulen. So am 25. Oktober, als die Klassen 6c und die 11a in den Genuss dieses jeweils 90-minütigen Workshops kamen. Stufengerecht wurde so auch auf unterhaltsame und spielerische Weise sehr viel Neues und auch Kurioses über unser Nachbarland vermittelt. Ob Bilderpuzzle, Märchenreise, Topographiespiel oder Wissensquiz - schnell bemerkten unsere Schüler, dass sich hinter Polen mehr als Warschau und Lewandowski verbirgt. Die Besonderheit des Workshops am MPG war vielleicht, dass die 6c über einen „Polen-Spezialisten“ verfügt, der Texte auf polnisch vorlesen und so manche Zusatzinformation beisteuern konnte.

Speziell die Partnerregionen Baden-Württemberg und die Woiwodschaft Lodz stehen im Zentrum des diesjährigen Wettbewerbs, der unter dem Titel „Deutsch-polnische Begegnungen“ firmiert, den zeitgleich beschäftigen sich polnische Schüler mit unserem Land.

Zu gewinnen gibt es als Hauptpreis nämlich eine einwöchige Studienfahrt in das Wettbewerbsland, außerdem Geldpreise und Büchergutscheine. Umgekehrt reisen die polnischen Hauptpreisträger nach Baden-Württemberg. Einen Teil des Aufenthalts verbringen sie dann gemeinsam mit den baden-württembergischen Hauptpreisträgern.

Der Wettbewerb gliedert sich in drei Bereiche ─ in das Wissensquiz „Suchen und Finden“, in Projekte „Schreiben und Gestalten“ und in Projekte „Künstlerisches Arbeiten“ mit jeweils stufengerechten Arbeitsaufträgen, wodurch alle Schüler gleichermaßen Gewinnchancen erhalten. Jetzt können die Schülerinnen und Schüler, durch den Workshop inspiriert und mit zahlreichen Kenntnissen über Polen bestens ausstaffiert, ihre Beiträge bis Februar 2018 einreichen. Wer weiß, vielleicht berichten wir im nächsten Jahrbuch dann erneut über einen Hauptpreis.

Martin Geier


China-Austausch 2017

Aktuelles vom China-Austausch

Guten Abend aus Shanghai. Heute haben wir bereits den zweiten Tag unseres Austauschs erlebt. Nach einem Treffen im Conference Room Two, wo kurz Neuigkeiten und Erlebnisse ausgetauscht wurden, Missverständnisse besprochen und Pläne geschmiedet wurden, sind wir in die benachbarte Wenqi Middle School gelaufen, die von der Shanghai Minhang High School nur durch den Sportplatz getrennt ist. Da an der High School ein Gebaeude abgerissen wurde mit dem Ziel, es neu zu bauen, musste wir auf einen Raum hier ausweichen. Zunächst lernten die deutschen Schueler die "Vier Schaetze" der chinesischen Kalligraphie kennen: Pinsel, Reispapier, Reibestein und Tintenblock, danach ging es daran, Schriftzeichen selbst auf Papier zu übertragen. Manchen gelang dies ausgesprochen gut und sie wurden hierfuer ausfuehrlich vom Kunstlehrer gelobt. Nach einer etwa eineinhalbstuendigen Arbeitsphase widmeten wir uns dann der Kunst der Masken der Pekingoper. Wir erhielten einen Einfuehrung in die Bedeutung der Farben: Rot - der Held, Silber oder Gold - ein Gott und so weiter, dann durfte jeder seine eigene Maske gestalten. Leider war die Zeit etwas kurz, so dass nicht alle Masken fertiggestellt werden konnten. Nach einem fruehen Mttagessen (11.45 Uhr!) fuhren wir mit dem Bus an den Bund, um dort zunächst das Shanghai Museum zu besichtigen. Danach hatten alle Zeit, in kleinen Gruppen selbst die Umgebung etwas zu erkunden, zum Beispiel zur Nanjing Road zu gehen, DER Shoppingmeile in Shanghai. Bald ging es aber wieder zurück an die Schule, da man ja immerhin etwa 1 Stunde fährt nach Minhang. Nach und nach wurden dann alle deutschen Schueler entweder von den Austauschpartnern oder deren Eltern abgeholt, um nach Hause zu gehen. Morgen haben wir dann wieder ein volles Programm, beginnend mit Taiji.

Gute Nacht aus Shanghai, bis zur naechsten Mail. D. Haberzeth

Guten Abend aus Shanghai. Heute war erneut ein angenehmer Tag in China, das Wetter ein wenig bewoelkt, aber immer noch warm, allerdings auch recht feucht. Heute Morgen hatten wir gleich ein wenig Fruehgymnastik: wir uebten das 24-Formen Yang Tai Chi zusammen mit einem netten Sportlehrer, der bereits auch 2015 mit unseren Schuelern Tai Chi uebte. Parallel dazu fanden auf dem Sportplatz mindestens 4 weitere Unterrichtsstunden statt, also gab es auch viel zu sehen. Nach dieser Praxisstunde durften wir die taegliche Morgengymnastik der chineschischen Schueler beoabchten. Jede Klasse hat einen fest definierten Platz auf dem Sportplatz, hier findet sie sichein, stellt sich in Doppelreihe auf und macht auf Musik die vom Bildungsministerium vorgegebene gymnastische Choreographie. Jede Klasse bekommt Noten für ihre Anstrengung und es wird vermutlich auch eine Rangliste ausgehaengt. Nach der Morgengymnastik wanderten wir wieder hinueber zur Middle School, um dort eine Einfuehrung in die klassischen chinesischen Instrumente zu erhalten und sie dann selbst auszuprobieren (uebrigens uebt hier seit einer halben Stunde jemand Tonleitern auf einer Trompete - auf dem Platz direkt vor meinem Zimmer X-P). Vor allem die Rhytmusinstrumente der Pekingoper waren doch recht ungewoehnlich fuer westliche Ohren. Wir uebten unterschiedliche Rhytmen und setzten diese dann in einem kleinen "Lied" zusammen, mit mehr oder weniger Erfolg. Danach ging es erneut zum Mittagessen, mit einer anschliessenden Freizeit von einer Stunde, die genutzt wurde fuer Chillen, Reden, tatsaechlich in seltenen Faellen dem Bearbeiten von Arbeitsauftraegen, Fussballspielen, Campus betrachten, und, und, und. Der Nachmittag wurde dann genutzt, um in Kleingruppen chinesischen Unterricht zu besuchen: unter anderem Geschichte, Erdkunde, Englisch, Informatik. Mit einem kleinen Beobachtungsauftrag liessen sich tatsaechlich Unterschiede zu Deutschland feststellen. Vor allem die Klassengroesse erstaunte: meist mehr als 40 Schueler in einer Klasse. Nach dem Besuch zweier Pflichtstunden konnten die Schueler dann Wahlfaecher besuchen, wie zum Beispiel Basketball, Theater, Videodreh, ... Ab 16.30 Uhr wurden alle dann wieder von Austauschpartner oder Eltern abgeholt. Morgen werden wir erneut auf einen Ausflug in die naehere Umgebung gehen.

Guten Abend aus Shanghai,

D. Haberzeth

Liebe Eltern, heute war schon Donnerstag, unser vorletzter Tag an der Schule, auch wenn das Wochenende noch in den Familien verbracht wird, bevor wir am Montag auf die Rundreise gehen. Heute war ein Ganztagesausflug geplant. Zunaechst fuhren wir mit dem schuleigenen Bus zum Science and Technology Museum. Hier angekommen mussten sich die Schueler - ganz ungewohnt fuer sie - tatsaechlich in Zweierreihen aufstellen, denn dies ist nunmal die Ordnung, in der chinesische Schulklassen auf den Eintritt warten. Wir waren nicht die einzige Schuelergruppe, es kam uns vor, als waere ganz Shanghai im Museum. Einer der Museumswaerter bemerkte allerdings, dass es ein recht leerer Tag mit nur 4000 Besuchern waere. An normalen Tagen waeren bis zu 10 000 Besucher im Museum. Nach dem Museum ging es in den Untergrund, genauer gesagt in die U-Bahn Station direkt unter dem Museum. Hier befindet sich ein Fake-Market, in dem schauen, sich wundern und seine Faehigkeiten im Handeln ausprobieren konnte. Manche konnten mit Schnaeppchen im Gepaeck wieder in den Bus steigen, der uns nach einer erneuten einstuendigen Fahrt nach Qibao brachte. Qibao ist die sogenannte Altstadt des Bezirks Minhang, in dem unsere Schule sich befindet. Es besteht aus an Kanaelen gelegenen Haeusern, die dann in ein Viertel mit kleinsten Laeden uebergeht. Jeder Laden ist etwa so breit wie zwei Tueren und man kann alles erhalten, von 1000-jaehrigen Eiern zu Schals, typisch chinesischen Souvenirs und buddhistischen Armbaendern, denn in diesem Bezirk gibt es auch einen relativ neuen buddhistischen Tempel, den man besuchen kann. Schon war der Tag wieder vorbei und nach einer erneuten Busfahrt zur Schule musste wieder auf die Austauschschueler gewartet werden, denn Lehrer in China machen nicht unbedingt mit dem Gong schluss, sind sie der Meinung, es fehlt noch etwas, so wird eben einfach weiterunterrichtet. Und die chinesischen Schueler, machen keine Anstalten, unruhig zu werden. Man stelle sich dies einmal bei uns in Deutschland vor ;-)

Ich wuesche einen angenehmen Tag in Deutschland,

D. Haberzeth

Liebe Eltern, heute war bereits der letzte Tag an der Schule, und das Wochende werden die deutschen Schueler mit ihren Hostfamilien verbringen, daher wird meine naechste Mail Sie erst am Montag erreichen. Heute Vormittag hatten wir viel Zeit, uns mit chinesischer Malerei vertraut zu machen. Diese wird ausschließlich mit Tusche durchgeführt. Wir hatten einen sehr geduldigen Lehrer, der uns allen zunaechst die Grundtechniken der Malerei nahebrachte, denn anders als in der westlichen Malerei wird hier mit dem Mischungsverhaeltnis von Wasser und Tusche versucht, verschiedene Schattierungseffekte zu erreichen. Dies fiel vielen Schuelern nicht leicht, denn wir sind anderes Malen gewoehnt. Dennoch waren viele Ergebnisse sehenswert. Nach der Malerei hatten wir wieder ein fruehes Mittagessen - bereits um 11 Uhr, und im Anschluss daran eine Stunde Pause, die manche Schueler nutzten, um sich auf dem Schulgelaende etwas sportlich zu betaetigen. Nach der Mittagspause trafen wir uns auf dem Sportplatz, um mit dem Leiter der sportlichen Abteilung ein "Spiel" zu machen: es ging darum, einen grossen Pinsel im Team durch Spannen und Loslassen der daran befestigten Schnuere so zu bewegen, dass man Schriftzeichen auf ein grosses Blatt Papier malen konnte. Eine gute Abspache war hier vonnoeten. Direkt nach dieser Aktivitaet ging es zum angekuendigten Fussballspiel, und wir waren ueberrascht, als wir ungefaehr 100 Zuschauer hatten. Die deutschen Jungen spielten gegen die Schulmannschaft der Shanghai Minhang, und wir waren alle ueberrascht, dass die chinesische Mannschaft, alle 10 Minuten ihre Spieler wechselten, waehrend die deutschen Jungen 45 Minuten durchspielten. Es kam zu einem diplomatischen Endergebnis von 2:2. Nach einer kurzen Pause teilten sich die deutschen Schueler in 3 Gruppen auf, um die bereits schon vollen Klassen durch ihre Anwesenheit noch etwas voller zu machen, denn die Abschlussfeier wurde in drei der 9 10ten Klassen gemacht. Es gab kleine Vorfuehrungen der chinesen, Pantomimenspiele, Gedichte, Lieder und vieles mehr, und jeder deutsche Schueler erhielt einen chinesischen Scherenschnitt als Abschiedsgeschenk, das Motiv waren Fische, die Glueck fuer das zukunftige Lernen bringen sollen. Bereits um 16 Uhr war der Schultag beendet, allerdings konnte man noch nicht nach Hause gehen, da die chinesischen Schueler Freitags immer ihr Klassenzimmer putzen.

Ich wuensche allen ein schoenes Wochenende, gute Nacht aus Shanghai

D. Haberzeth

Liebe Eltern,

heute war der Start unserer Rundreise. Nachdem wir uns pünktlich um 7.30 Uhr in der Schule trafen und das morgendliche Begruessungskommitee aus Schuelern, die jeden das Schulgelaende betretenden Lehrer mit "Laoshi hao!" (Guten Tag Lehrer)gruessten, ein letztes Mal betrachten konnten, warteten wir zunaechst vergeblich auf den Bus, der uns nach Hangzhou bringen sollte. Der stand leider im Stau und so machten wir uns mit einer halben Stunde Verspaetung auf die zweistuendige Reise.

In Hangzhou, das nach der 23-Millionen-Stadt Shanghai "nur" rund 9 Millionen Einwohner vorzuweisen hat, betrachteten wir zunaechst die Koi-Zucht und die Blumenschau, bevor wir auf einer Elektrobarke über den See schipperten und einige Fotos machen konnten. Danach ging es zum Mittagessen, das auf chinesische Art an einem runden Tisch stattfand. In der Mitte des Tisches befindet sich eine drehbare Platte, auf die die Speisen gestellt werden. So kann sich jeder - mit ein wenig Ruecksicht auf die anderen - das Essen herandrehen, dass er gerne haben moechte.

Nach dem Mittagessen fuhren wir zur Longjing Teeplantage, dem Drachenbrunnentee, den einer der Kaiser der Qing Dynastie als besonders wohlschmeckend empfand. Daher ist dieser Tee auch bei Chinesen heute noch besonders beliebt. Natuerlich erhielten wir eine Einfuehrung in die positive Wirkung dieses Tees auf den Koerper, und natuerlich konnte man diesen Tee auch direkt nach der Vorfuehrung kaufen - wenn man wollte. Man wollte nicht.

Nun ging es zu einer der vielen "Kulturstrassen", die wir auf unserer Rundreise noch sehen werden. Diese stelle man sich als "antike" chinesische Gebauede vor, die ausgefuellt sind mit Laeden jeder Art: Mangosaftstaende, Staende mit getrocknetem und marinierten Schweinefleisch, Laeden mit Krimskrams, Teelaeden, sonstige Spezialitaeten und so weiter. Allein das anschauen war schon interessant. Gegen 17.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Restaurant, in dem wir Abendessen sollten. Der Tourguide (eigentlich "die) hatte ein chinesisches Restaurant ohne Touristenverkehr herausgesucht, und die Speisen schmeckten wirklich gut. Auch die Vegetarier erhalten immer zusätzlich Gemuese ohne Fleischbeilage, dies hat sich im Vergleich zu 2012 deutlich gebessert.

Danach hiess es wieder Busfahren zum Hotel. Die Distanzen sind in chinesischen Grossstaedten wirklich enorm. Das Hotel wurde geprueft und fuer gut befunden. Manche spazierten noch zum ca 500m entfernten Supermarkt und bestaunten Angebot und Verkaufspraktiken. Morgen ist allgemeines Wecken per "Wakeup Call" um 6.30 Uhr, denn um 8 Uhr gehts auf die Fahrt nach Suzhou und am Abend auf die Zugfahrt, daher werden Sie morgen Abend keine Mail erhalten. Ich hoffe, diese Mail geht durch, denn das Wlan Netz ist hier doch sehr ausgelastet.

Bis in zwei Tagen und gute Nacht aus China,

D. Haberzeth

Guten Abend zum letzten Mal aus Peking. Nach einer erholsamen Nacht ohne im Zug durchgeschuettelt zu werden machten wir uns heute frueh um 8 Uhr bereits auf den Weg. Wir hatten heute ein entspanntes Programm - nur drei Punkte - dachten wir. Aber man darf die Distanzen, die in China zurueckgelegt werden muessen nicht unterschaetzen. Unser erster Punkt war der Besuch der Mauer, und zwar nicht bei Badaling, wo alle Touristen hinfahren, sondern bei Junyongguan, wo nur manche Touristen hinfahren. Ein weiterer Vorteil war, dass wir hierhin vom Hotel aus nur 60 Kilometer zu fahren hatten und nicht 90.

Der Wetterbericht fuer heute war erfreulich gewesen, aber wie das so oft ist mit Wetterberichten - sie stimmen nur bedingt, und so trafen wir auf der Mauer mit recht stuermischen Winden zusammen. Immerhin war der hoechste Teil laut unseres Tourguides bei etwa 1500 Metern. Tapfer stieg ein Teil der Gruppe die vielen Stufen bis ganz nach oben, waehrend andere sich - je nach Gusto - Kaffee oder Eis goennten, denn fuer Eis ist es ja nie zu kalt. Der naechste Punkt auf unserem Programm war dann der Besuch der olympischen Sportstaetten und vor allem die Besichtigung des Vogelnestes - von außen Der Tourguide staunte nicht schlecht, als allgemeiner Konsens darueber bestand, dass wir hier nur eine halbe Stunde verbringen wollten, denn der Fake-Market rief. Dieser war allerdings eher eine Enttaeuschung, denn die Preise waren astronomisch hoch. Wir waren aus Shanghai und Xian doch andere Preise gewoehnt. Dennoch konnte man durch hartnaeckiges Feilschen das ein oder andere Schnaeppchen ergattern.

Nach dem Abendessen ging es wieder zurueck zum Hotel, eine Stunde lang quer durch die Stadt, nur wenig behindert durch Staus. Das Wecken wird morgen frueh um 5.45 Uhr sein, denn bereits um 7 Uhr fahren wir los Richtung Flughafen. Ich hoffe, alle sind erfolgreich beim Packen und koennen sich genuegend ausruhen.

Zum letzten Mal gute Nacht aus China, viele Gruesse,

D. Haberzeth


Sportabzeichen am MAX

50 Schülerinnen und Schüler erfolgreich

Am Max-Planck-Gymnasium haben 50 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 6d, 7a, 7b und 7c nach intensiver Vorbereitung im Sportunterricht das Deutsche Sportabzeichen abgelegt und das Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland erworben. Das Deutsche Sportabzeichen ist das erfolgreichste und einzige Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Fitness überprüft. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die Leistungen in den einzelnen Übungen sind nach Altersklassen und innerhalb dieser noch einmal nach Leistungen für Bronze, Silber und Gold gestaffelt. In jeder Disziplingruppe muss eine Übung mit der geforderten Bedingung für Bronze, Silber oder Gold erfüllt werden:

Gold: Lea Kramer, Emelie Ehret, Amelie Beaudet, Leonie Junglas, Nelly Feldmann, Karolina Nadan, Angelina Schajermann, Rosa Münzebrock, Madlen Karl

Silber: Mia Beck, Carla Erb, Han Nguyen, Hannah Schmitt, Julia Kurz, Mia Wurth, Lilli Zürcher, Kathrin Wilhelm, Emelie Becker, Isabell Herdt, Thu Ha Nguyen, Hanna Metzger, Letizia Siebold, Marie Kindle, Ann-Sophie Schrape, Alea Biebel, Lena Maier, Felix Ell, Erion Avdimetaj, Ilana Risto, Maja Bühler, Julia Weber, Nele Bühler

Bronze: Emilia Vehrenkamp, Laura Boschert, Anne Wiesler, Laura Hübner, Jana Henning, Natalie Forster, Saule Mikuckyte, Leyla Dju-rakulov, Jana Lutumba, Loreen Biegert, Annika Walter, Fine Binder, Moritz Harter, Samuel Wanner, Jule Matscheko, Maraike Kammerer, Felicitas Fuchsenthaler, Lilly Müller

Foto: Die erfolgreichen MPG-Schülerinnen und -schüler mit ihren Sportabzeichen und ihrer Sportlehrerin Daniela Haberzeth.

Andreas Laug


Zahlreiche Preise und Belobigungen

Auch am Ende des Schuljahres 2016/17 konnten zahlreiche Schülerinnen und Schüler ein "Lob" oder sogar einen "Preis" für ihr Zeugnis entgegen nehmen.

So muss beispielsweise in der Unterstufe für einen Preis ein Durchschnitt von mindestens 1,6 erreicht werden. Für die Kursstufe gilt, dass kein vierstündiger Kurs unter 11 Punkten abgeschlossen sein darf und höchstens ein weiterer Kurs einstellig sein darf. Eine Übersicht über alle Schülerinnen und Schüler mir "Lob" und "Preis" erhalten Sie hier.


Diana Geweiler gewinnt einen Hauptpreis

Diana Geweiler, Klasse 11b, hat beim diesjährigen Schülerwettbewerb „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“ einen Hauptpreis gewonnen. Der Schülerwettbewerb wird unter der Schirmherrschaft des Ministeriums Inneres, Digitalisierung und Migration und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg seit den 1970er-Jahren jährlich durchgeführt.

Thematisch setzt er sich jedes Schuljahr mit einem anderen osteuropäischen Land, einer Region oder einem übergreifenden Thema auseinander. Der Wettbewerb gliedert sich in drei Bereiche: in das Wissensquiz „Suchen und Finden“, in Projekte „Schreiben und Gestalten“ und in Projekte „Künstlerisches Arbeiten“. Diana hat in der Kategorie "Künstlerisches Arbeiten" zum Thema "Heimat" teilgenommen.

Am 14.7.2017 fand in Stuttgart die feierliche Preisverleihung an die 20 Hauptgewinner statt, die von weit mehr als 1000 Teilnehmern siegreich waren.

Martin Geier


Mehr als 40 Ehrenurkunden errungen

Bei den diesejährigen Bundesjugendspielen, von den Klassen 5 bis 7 ausgetragen am 20.6., wurden mehr als 40 Ehrenurkunden errungen, davon etwa 20 allein von Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse. Die Übergabe samt Würdigung der Preisträger wurde in der Aula vollzogen und Schulleiter Christoph Bohn ziegte sich erfreut über die Qualität der sportlichen Nachwuchsriege und würdigte die Erfolge im Rahmen der Schulgemeinschaft. Somit wurde die Erfolge bei dem im Sinne eines Sportfestes ausgetragenen Wettbewerbs für alle Schülerinnen und Schüler erlebbar.

Neben den vielfältigen Inhalten des Lehrstoffs, die sie sich meist sitzend aneignen, isr es wichtigt, dass Kinder auch Gelegenheiten zu körperlicher Bewegung, Spiel und Sport erhalten, sowohl als Ausgleich zu "normalen" Schulalltag, wie auch auch zur Förderung ihrer motorischen, sozialen und emotionalen Kompetenzen. Das BuJu-Kuratorium unter Federführung von Kultusministerin Dr. Eisenmann zitiert dabei den grichischen Philosophen Demokrit: „Ein Leben ohne Feste ist wie eine lange Wanderung ohne Einkehr“.


Amerikaner am Max

15 amerikanische Austauschschülerinnen und vier Schüler aus North Field, Minnesota weilen mit ihren Deutschlehrerinnen Kathy Kopseng und Katie Casson für gut zwei Wochen am MPG. Die Delegation des Max war bereits im Oktober in die Vereinigten Staaten gereist. Die Gruppe wurde von Schulleiter Christoph Bohn und der Organisatorin auf deutscher Seite, Englischlehrerin Katrin Reinkunz, in der Aula empfangen.

MAX-Schüler in Spanien: Austausch 2017

Bericht vom Spanienaustausch 2017

Am Montag, den 8.Mai 17, startete die Reise zu unserer Austauschsschule auf in Puerto de Alcúdia (Mallorca). Nach der Landung in Palma sind wir mit einem Reisebus nach Alcudia gefahren, wo wir von unseren Austauschpartnern und der Direktorin der Schule herzlich begrüßt wurden. Anschließend haben wir in unseren Gastfamilien das erste Mal zusammen zu Mittag gegessen. Am Nachmittag besichtigten wir die Altstadt, unter anderem eine alte römische Ausgrabungsstätte und die Stadtmauer. Das Programm endete mit der Willkommensheißung des Bürgermeisters.

Am zweiten Tag haben wir uns um acht Uhr an der Schule getroffen. Gemeinsam sind wir mit dem Bus in Richtung Serra de Tramuntana gefahren und haben dort das Cap Formentor besichtigt. Anschließend haben wir einen Spaziergang am Strand von Formentor gemacht. Dann haben wir Pollensa und die Cala San Vicente angeschaut. Nach dem Mittagessen haben wir den Nachmittag in Alcudia am Strand verbracht. Diese Exkursion war für uns die beste, weil man vom Cap Formentor einen sehr schönen Blick auf die Nordküste Mallorcas hatte.

Am Mittwoch sind wir ohne unsere Austauschpartner zu "les coves del Drach" (Drachenhöhlen) gefahren und haben uns in den Tropfsteinhöhlen ein Konzert angehört. Danach haben wir den Strand Son Serra besucht. Dort haben manche die Gelegenheit genutzt, im Meer zu baden. Nachmittags hatten wir Freizeit, in der sich die meisten am Strand getroffen haben.

Am vierten Tag haben wir die Hauptstadt Palma de Mallorca besichtigt und sind dann mittags mit dem alten "tren de Sóller" (von 1912) nach Sóller gefahren und haben uns dort ebenfalls die Stadt angeschaut. Gegen Abend sind wir mit dem Bus wieder nach Hause gefahren.

Am letzten Programmtag sind wir gemeinsam mit den Spaniern in den Naturpark S'Albufera gefahren und haben und dort Flüsse, Pflanzen und Tiere angeschaut. Danach sind wir wieder zur Schule gefahren und haben unsere Fotoalben gestaltet. Gegen Nachmittag sind wir Jugendliche als Abschluss gemeinsam Paintball spielen gegangen.

Am Abreisetag, sind wir um 7:30 Uhr nach der Verabschiedung mit dem Bus nach Palma gefahren und mussten vier Stunden auf unseren Flug warten, da wegen des Ironmans (ein großer Marathonlauf in Alcudia, der einmal im Jahr stattfindet ) in Alcudia alle Straßen ab 8 Uhr gesperrt wurden und wir deshalb kurzfristig früher gehen mussten als geplant, unser Flug aber erst um eins startete. Um 17:20 Uhr sind wir mit dem Bus wieder am MPG angekommen.

Der Spanisch-Austausch hat uns sehr gut gefallen, das wir viel Neues über Spanien und die Sprache gelernt haben und weil wir eine schöne Zeit in der Gruppe hatten. Außerdem haben wir gesehen, dass Mallorca nicht nur aus den Vorurteilen des deutschen Tourismus besteht, sondern eine ganz eigene Kultur pflegt und sich bewundern lässt.

Marlene Schmitt, Marie Ohnemus 9c


Weltklasse-Badminton am MAX

Hoher Besuch am MPG: Die zweifache Olympiateilnehmerin und 27-fache Deutsche Meisterin im Badminton Nicole Grether und Günther Huber, ehemaliger Nationaltrainer Deutschlands, Kanadas, Bulgariens und der Schweiz vermittelten den Siebtklässlern viel Freude am Badmintonsports.

Zu Beginn gaben die beiden Gäste eine kurze Einführung in die verschiedenen Schläge und Spieltechniken sowie die Regeln des Badmintons. Doch gerade im Sport gilt: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Daher durften die Kinder bald selbst ans Netz und übten mit viel Spaß und mit ver-schiedenen Spielformen die erworbenen Kenntnisse. Zu schnell waren begeisternde und bereichernde 90 Minuten vorbei. Rundum zufrieden mit dieser Doppelstunde war auch Claudia Oberbauer, Sportlehrerin am Max. „Trotz der ungefähr 60 Schülerinnen und Schüler in der Halle war das ein intensives Training und alle haben durch die Anleitung von Nicole Grether und Günther Huber große Fortschritte gemacht“, freute sie sich.


Spitzensportler kommen ans MAX

Am kommenden Freitag erhält die Sportabteilung des MPG Besuch der erfolgreichsten deutschen Badmintonspielerin Nicole Grether und des international erfahrenen Trainers Günther Huber.

In ihren eigenen Worten schreibt Frau Grether: „Mein Karriere Highlights: Zweifache Olympiateilnehmerin, Vize-Europameisterin, 27-fache Deutsche Meisterin, Rekordnationalspielerin. Zu meiner Person: Ich wohne in Schopfheim, Landkreis Lörrach, habe im Jahr 2014 meine lange Badminton Karriere langsam ausklingen lassen und gleichzeitig interessante Projekte aufgebaut. Im letzen Jahr habe ich eine eigene Firma gegründet, worüber die Projekte laufen. Mit meinem Schulprojekt "S'Cool Mission" war ich mittlerweile in der Region in über 100 Schulen unterwegs mit dem Ziel Kinder und Jugendliche zum Sporttreiben zu motivieren und ihnen Spaß an Bewegung zu vermittlen.

Am Freitag werde ich einen Weltklasse Trainer, Günther Huber aus Weil am Rhein, mitbringen, welcher Nationaltrainer in Deutschland, Kanada, Bulgarien und in der Schweiz war. Er kann auf einfache Art und Weise den Schülern das Badminton spielen lernen... .“


Neun Preisträger beim Känguru-Wettbewerb

Anne Wiesler (6b) mit dem weitesten „Känguru-Sprung“

Die Hürden sind hoch, welche die die Schülerinnen und Schüler überspringen müssen, die sich am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ beteiligen. Nur die besten 5% aller in diesem Jahr knapp 906.000 Teilnehmer von 10.950 Schulen aus ganz Deutschland gewinnen einen ersten, zweiten oder dritten Preis.

Am Max-Planck-Gymnasium ist dieses Kunststück neun Schülerinnen und Schülern gelungen. Es gab erfreuliche drei zweite Preise und sechs dritte Preise. Einen zweiten Preis errangen Emilian Himmelsbach (Klasse 5c), Leonid Axenowski (7a) und Jakob Schwerer (7b). Die Gewinner der dritten Preise waren Patrice Rappenecker, Emil Kern (beide 5c), Anne Wiesler (6b), Lars Schüssele (7c), Verena Huber (8d) und Lukas Rothmann (10c). Sie nehmen anspruchvolle Spiele, Puzzles oder Bücher mit nach Hause.

Für den längsten Kängurusprung aller Teilnehmer am Max erhielt Anne Wiesler (6b) ein T-Shirt mit dem Logo des Wettbewerbs: Sie beantwortete die meisten Fragen in Folge richtig. Dabei muss sie sich jeder Antwort sicher gewesen sein, denn raten sollten die Teilnehmer tunlichst vermeiden. Falsche Antworten nämlich führen zu Punktabzug. Pro Frage gibt es fünf Antwortmöglichkeiten. Auf den Klassenstufen 5 und 6 zum Beispiel sind in 75 Minuten 24 Fragen zu beantworten. Ein Beispiel für Fünft- und Sechstklässler: “Familie Berg hat ihren Wanderurlaub genau geplant. Von Montag bis Freitag stehen 70 km auf dem Plan. Am Dienstag wandern sie 2 km mehr als am Montag, am Mittwoch 2 km mehr als am Dienstag usw. Wie viel wandern sie am Donnerstag?“ Sie hätten es natürlich gewusst: Es sind 16 km.

Andreas Laug


Schriftliche Abiturprüfungen 2017

Am 25. April beginnt mit dem Fach Deutsch landesweit die schriftliche Abiturprüfung 2017. Den genauen Terminplan mit allen Prüfungszeiten können Sie hier einsehen.

Am Max-Planck-Gymnasium treten 82 Abiturienten die Prüfungen an, in einzelnen Fächern (Kooperationskurse mit anderen Lahrer Gymnasien) werden dann auch weitere Schüler in der Aula zugegen sein.

(Archivbild)


Ab 2017: Spanien-Austausch mit Puerto de Alcúdia

Spanienaustausch mit Puerto de Alcúdia

Ab dem Frühjahr 2017 besteht ein Schüleraustausch mit dem IES (Instituto de Educación Secundaria) Port d´Alcúdia. Schüler, die Spanisch am Max-Planck-Gymnasium erlernen, haben die Möglichkeit, in der 9.Klasse am Austausch teilzunehmen und somit die erworbenen Sprachkenntnisse in die Praxis umzusetzen sowie wichtige interkulturelle Erfahrungen in Spanien zu machen. Der erste Besuch der Spanier in Lahr findet statt vom 30.3.-5.4.2017. Die Schüler des Max-Planck-Gymnasiums reisen vom 8.5.-13.5.2017 mit Herrn Hug und Frau Schulze nach Alcúdia. Der Austausch wird auf spanischer wie auf deutscher Seite mit großer Vorfreude erwartet.

N. Hug


10a unterwegs in der Hauptstadt

Berlin ist bekanntlich immer eine Reise wert. Am 25. Januar 2017 machte sich die Klasse 10a auf in Richtung Berlin. Die Klassenfahrt hat das polititsche Berlin als Schwerpunkt und natürlich gehören auch die - nicht wenigen - Sehenswürdigkeiten der Stadt dazu. Die Klasse 10a genießt ihren Berlin Aufenthalt 2017. Am gestrigen Tage stand unter anderem der Besuch des Pergamon Museums sowie eine Besichtigung des Brandenburger Tors und ein Gespräch mit Herrn MdB Peter Weiß auf der Tagesordnung. Am Abend haben wir außerdem an einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag teilgenommen.

Sportabzeichen - 30 Schüler erfolgreich

Am Max-Planck-Gymnasium haben 30 Schülerinnen und Schüler nach intensiver Vorbereitung im Sportunterricht das Deutsche Sportabzeichen abgelegt. Das Deutsche Sportabzeichen ist das erfolgreichste und einzige Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Fitness überprüft. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die Leistungen in den einzelnen Übungen sind nach Altersklassen und innerhalb dieser noch einmal nach Leistungen für Bronze, Silber und Gold gestaffelt. In jeder Disziplingruppe muss eine Übung mit der geforderten Bedingung für Bronze, Silber oder Gold erfüllt werden.

Gold erreichten: Niklas Fehrenbach und Tjark Fähndrich (beide Jahrgangstufe 12), Melina Herr, Maximiliane Jordan, Marius Kern, Jonas Schwarzwälder, Lasse Wagenmann und Luis Thoma (alle Klasse 7c).

Silber bekamen: Lena Nuvolin, Ruben Sträter, Gabriel Weschle, Nico Michel, Ahmed El-Sibai (alle 12), Ben Schüssele, Jakob Stirnadel, Alanna Strittmatter, Leon Arias-Siehl, Niklas Bosch, Adrian Browning, Johannes Dilger, Doreen Himmelsbach, Marc Hufschmidt, Ahmet Karakoc, Josef Kopf, Julius Lang und Lina Messner, (alle 7c)).

Mit Bronze wurden ausgezeichnet: Anna Welle, Merlin Bernack, Michael Böhringer und Niklas Schröder (alle 12).


Leif Enzmann gewinnt Vorlesewettbewerb 2016

Leif Enzmann (Klasse 6c) hat den schulinternen Vorlesewettbewerb am Max-Planck-Gymnasium gewonnen. Dabei setzte er sich knapp gegen seine beiden Kontrahenten Antonio Schmerler (6a) und Anne Wiesler (6b) durch.

Zuvor waren die drei Vorleser Klassensieger in ihren jeweiligen Klassen geworden. In der ersten Runde las zunächst jeder eine Passage aus einem selbst gewählten Buch vor. Antonio hatte Jonathan Swift „Gulli-vers Reisen 2 - Die Reise nach Liliput“ vorbereitet. Anne las aus R. L. Stines „Fear Street - Opfer der Nacht“ und Leif aus Rick Riordans „Percy Jackson - die Schlacht um das Labyrinth“. Dabei zeigten alle drei sehr gute Leistungen.

Im zweiten Durchgang bestand die Aufgabe darin, einen unbekannten Text vorzulesen. Die Stelle stammte aus Astrids Nagels „geheimnisvollem Adventskalender“. Das gelang allen dreien sehr überzeugend. „Allerdings konnte Leif die Stimmung des Textes am besten vermitteln“, begründete Deutschlehrerin Katrin Reinkunz die knappe Entscheidung der Jury, die außerdem aus ihren Fachkolleginnen Dorothee Schäfer-Renno und Heike Wallner bestand. Leif wird seine Schule auf Kreisebene in der nächsten Runde vertreten.


Peter Weiß hört Schüler am MPG

wie in jedem Jahr veranstaltet UNICEF im November einen Kinderrechte-Aktionstag anlässlich des 27. Jahrestags der UN-Kinderrechtekonvention (20.11.1989), an dem Politiker an die Schulen kommen und die Fragen und Forderungen der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf Kinderrechte beantworten bzw. diese nach Berlin weiterleiten. Am Max-Planck-Gymnasium wird daher am kommenden Dienstag 15.11. Herr MdB Peter Weiß die Klasse 8a von Frau Kurz besuchen. Von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr wird er die Fragen der Jugendlichen beantworten.

Aktuelles vom USA-Austausch 2016

Einige erste Impressionen vom diesjährigen USA-Austausch, insbesondere aus New York. Der USA-Austausch, an dem Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10 und 11 teilnehmen, wird von den Kolleginnen Reinkunz und Brachat begleitet. Nach dem Aufenthalt in New York ging es dann weiter nach Northfield.

Ein erster Bericht:

New York City the city that never sleeps

We arrived at the airport of Newark at one pm. After immigration we waited for our shuttle and we went to the hostel. It looked really great. We walked in Riverside Park to the university of Columbia and back to the hostel. We were very tired because of the jetlag. After breakfast we took the subway to the National History Museum. Maybe you know it from the movie „Nachts im Museum“. In Central Park there was a run for breast cancer. We walked around and went to Fifth Avenue, a big expensive shopping street. In front of the Trump Tower we met the Cowboy in underwear and took pictures with him. Our group went to the Rockefeller Center and we saw the ice rink of the famous American Christmas movies. After that, we went to the Grand Central train station to eat lunch. It looked very impressive. Next we visited the United Nations and we went to Times Square. We had a little bit of time for shopping. In the evening we watched the musical „School of Rock“. It`s about a rockband member, who becomes a teacher. On our last day we took the subway to the One World Trade Center. It’s so big. We walked through Wall Street to the ferry and went by the Statue of Liberty. After lunch we went to Brooklyn Bridge and took lots of pictures. We had enough time to walk in Highline Park. At the end we went to the Empire State Building in the dark. You have a great view there.

Katharina Ehret Sofia-Marie John

Weekend trip to Duluth

Our trip began on Saturday morning at 8 am, with a two-hour bus ride to the "North West Company Fur Post". It is an open-air museum about the Native Americans and their trade with the English people. It was very interesting, because we could try to make fire on our own. The next stop was at the Thompson Hill, which provided a good view over the Lake Superior and the river. Then we went downtown in Duluth and we visited the Marine Museum. In the late afternoon we checked into the hotel. There we had a short break to go to our rooms. After dinner, we went to the haunted ship, a ship full of scary monsters, clowns and crazy people. It was scary and even the ones who weren’t scared, had fun watching the great costumes and masks. We went back to the hotel at 10 pm, some people played cards or went to the pool. Others just relaxed after the exhausting day. On Sunday morning we had a good American breakfast and we checked out at 9 am. Our first activity was a tower with a good view over Duluth. The next stop was the impressive "Glensheen Mansion", a villa of a rich and famous family. The villa was full of paintings and old furniture. Then we ate lunch in downtown Duluth and we went on to the "University of Minnesota Duluth" (UMD). It's a very big and impressive university with many sports activities and great campus buildings. But it's very expensive too: about 25.000$ per year. After a great weekend trip, we headed home to Northfield.

Jasmin With, Sandra Kaiser

Giving Presentations in English

For our exchange to the USA we had to prepare presentations about different topics, which we wanted to present in the classes at the American High School. The presentations are about daily life of Germans, for example German music, teen life or German traditions. We are not only giving the presentations in the German classes, but also in different classes, for example French and Physics. When you are standing in front of an English-speaking class, it’s a very different feeling to speak to all of them than only to your exchange partner. You’re getting nervous, because everyone is listening to your German English-skills. After the presentation the students can ask questions. In every class they ask many questions, some of them are different, but there are also questions which are repeated every time, for example how many languages do we learn or differences between the German and the American teen life. The students and the teachers are very interested in Germany and the German way of living, for example in politics, the refugee crisis and the location of Germany. To conclude you can say that it’s a good experience. The presentations improve your skills in speaking English without notes.

Written by CharlotteMaestracci, Kristin Rheinberger

Day trip to the Twin Cities (St. Paul/Minneapolis)

Hello everyone, on Tuesday 25th October we were on a day trip to St. Paul and Minneapolis. It was a very interesting and exciting experience. Our first stop was St. Paul cathedral. The cathedral of Saint Paul was built in 1904, but it looks older than it really is. So you find a lot of baroque and classical themes there. Afterwards, we visited the state capitol of Minnesota, a big marble dome. The capitol houses most of the Minnesota government, like the Minnesota supreme court and the governor. Our next stop was in the Minnesota history center. It presents a lot of interesting exhibitions, like a tornado room, where you feel as if you were inside of a tornado, or a rebuild iron mine. The interactive games were very funny so we enjoyed our time there! After we had visited the Minnesota Historical Society, our bus driver drove us to the twin city of St. Paul: Minneapolis. We passed by the University of Minnesota and left the bus to walk over the Stone Arch Bridge, a pedestrian and cycle bridge. By walking on the bridge, we crossed the Mississippi River and saw the US Bank Stadium, the home stadium of the Minnesota Vikings. Furthermore, we saw a mill which was partly destroyed by an explosion. Minneapolis is famous for mills. On the other side of the Mississippi River, we went by bus again and drove to downtown Minneapolis. In downtown Minneapolis, we had time for shopping and walking to the different skyscrapers. We did this in a special way. Minneapolis is famous for its skywalks, so we took this possibility to get to the different shops in the different skyscrapers. One and a half hours later, we went back to our bus, and our bus driver drove us to the Minnehaha Park, a park which was named by native Americans. We were impressed by the big waterfall which is sometimes frozen in winter. After twenty minutes, we had to return to the bus to drive to the Apple Valley, which is not far from Minneapolis. There we ate dinner, different dishes, depending on the choices we had made earlier. After enjoying an excellent dinner, we went back to Northfield. At the end of the day, everyone could say that he had a very interesting day.

The text was written by Fabian Neumeister and Paul Suetterlin

School life in America

During the exchange program we visited the Northfield Highschool for two and a half weeks. In the morning the school starts at 7.51am, but on Wednesdays it starts at 8.51am. After each class the students have five minutes to change the room, because every teacher has his own classroom. The school corridors are very complicated and because of 1300 students, it is very full. Every day the students have the same classes. One class is 50 minutes long. But on Wednesday the classes are only 40 minutes, because the school starts one hour later. Every day the school ends at 2.45pm. In fourth hour the students have their lunch. It’s divided in three parts. It’s called 4a, 4b, 4c. All the students have a different schedule. Every semester they can choose which subjects they want to learn. Here in the Highschool the students are allowed to use their phones and everybody has an iPad with which they learn. In our opinion, the class isn't as strict as in Germany. The teachers are more relaxed and they have a less formal relationship to the students. In America you do your hobbies directly after school and in school. You play your kind of sport for your school and not for your club like in Germany. Most students ride to school and back with the famous yellow school busses. But some people come by car or walk.

Emely Mallach, Joline Weis

Northfield

Northfield is a city, located in the south of Minnesota. The city compromises an area of 8.61 square miles (= 22.30 km²) and has a population of 20007. The Cannon river also flows through Northfield. Northfield was founded in 1855 by John W.. In 1866 the first college, the “Carleton College” was founded and 8 years later (1874) the St. Olaf College was also founded. These colleges had a big influence in the development and structure of Northfield. On 7th September 1876 the Jesse James gang tried to rob the first bank of Northfield. The gang failed and that was the end of the serial robbings of the Jesse James gang. Nowadays the people of Northfield celebrate this day as the “Defeat of Jesse James”. Northfield has 6 public schools: four primary schools, one middle school and one high school with a total of 3800 students. In addition there are also 3 private schools. The Carleton and the St. Olaf colleges are both in Northfield and that’s a reason why on average the population is very young.

An article by Lea Frankenhauser and Vivien Kramer


Ruben Sträter Preisträger beim Landeswettbewerb

Eine andere Seite tut sich auf

Vier Tage intensiver Begegnung mit Gleichgesinnten und Gleichaltrigen, vier Tage Austausch mit Sprachprofis aus Kunst, Kultur und Wissenschaft, vier Tage, überquellend an Inspiration und Information, - dies war der eigentliche, in Sachwerten kaum aufzuwiegende Preis, den es beim 26. Landeswettbewerb „Deutsche Sprache und Literatur“ zu gewinnen gab. Ruben Sträter, Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Max-Planck-Gymnasiums in Lahr, gelang es, sich gemeinsam mit 19 weiteren Siegerinnen und Siegern dieses Schreibseminar im ehemaligen Kloster Ochsenhausen bei Biberach gleichsam zu erdichten.

Insgesamt 551 Einsender aus dem ganzen Land hatten sich in ihren Erzählungen, Sprachanalysen, Beschreibungen und Untersuchungen mit sieben sehr unterschiedlichen Themen und Fragestellungen befasst, die alle zur anspruchsvollen Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache und Literatur anregten. „Und plötzlich tut sich die andere Seite der Welt auf....“ - mit der phantasievollen und ideenreichen Geschichte über das innere Erleben eines Komapatienten konnte Ruben Sträter die Juroren schließlich davon überzeugen, dass er wohl ein geeigneter Teilnehmer des Preisträgerseminars sein würde. Bei der Verleihung der Urkunden in Ochsenhausen am 8. Juli betonte eine der Gewinnerinnen dann jedoch, dass bei keinem von ihnen die Aussicht auf das Seminar den Ausschlag für die Teilnahme am Wettbewerb gegeben habe. Die Liebe zum Wort, der Spaß am Formulieren stand bei den meisten im Vordergrund und wurde auch von den Laudatoren der Jury und des Kultusministeriums besonders unterstützt: „Schreiben Sie weiter, bleiben Sie beim Schreiben!“ Verschiedene Buchpreise sowie eine Mitgliedschaft in der Deutschen Schillergesellschaft Marbach werden diesen Wunsch sicherlich fördern. Genauso wertvoll aber scheint der Austausch der Preisträgerinnen und Preisträger untereinander gewesen zu sein: eine offenbar vielfältige, aber aufgeschlossene Gruppe, die die beglückende, herausfordernde, manchmal frustrierende Suche nach der geeigneten Formulierung, dem passenden Wort verbindet. Ruben Sträter jedenfalls möchte die dort gefundenen Kontakte auch weiterhin schreibend pflegen.

Uta Kronauer


Das doppelte Märchen

Am Donnerstag, den 2.6.2016, besuchte die Märchenerzählerin Sigrid Voigt die fünften Klassen des Max Planck Gymnasiums in Lahr. Während der dritten und vierten bzw. fünften und sechsten Schulstunde trafen sich die Klassen und ihre Deutschlehrerinnen mit der Märchenerzählerin Frau Voigt im Musiksaal des Gymnasiums. Die Schüler waren gespannt, was sie erwartete, denn „Märchen“ waren aktuell auch das Thema im Deutschunterricht. Frau Voigt erzählte über den Autor und Dichter Wilhelm Hauff, der etwa vor 200 Jahren gelebt hatte und Märchengedichte schrieb. Das Besondere an diesem Märchen war, dass es praktisch ein „Märchen im Märchen“ war: Sie erzählte die Geschichte vom „Wirtshaus im Spessart“, in der sich Gäste gegenseitig Märchen erzählen, um nicht einzuschlafen und ausgeraubt zu werden. Und eines der dabei geschilderten Märchen war eben „Das kalte Herz“, dessen Handlung die Märchenerzählerin sehr anschaulich darbot. Dabei benutzte sie verschiedene Gegenstände, die unterschiedliche Klänge und Geräusche produzierten. So hatte beispielsweise der Holländer Michl einen Gongschlag als Erkennungszeichen, wenn aber das Glasmännlein in der Geschichte auftauchte, benutzte sie ein Klangspiel. Auch eine Klangschale wurde u.a. eingesetzt. Die Töne passten sehr gut zu den entsprechenden Personen oder Situationen und die jeweilige Stimmung im Märchen wurde dadurch prima dargestellt. Die Schüler fanden diese Art, ein Märchen zu erzählen, schön und außergewöhnlich! Vielleicht wird der ein oder andere auch einmal eine „Geschichte in der Geschichte“ als Aufsatz schreiben!

Leif Enzmann, 5c


„Sich kennen lernen heißt sich schätzen lernen“

56. Schüleraustausch mit Dole

Mit diesen Worten empfing der Bürgermeister von Dole, Jean-Marie Sermier, die deutschen Aus-tauschschülerinnen und -schüler zusammen mit ihren französischen Familien. Vom 1. bis zum 12. Mai verweilten 56 Schülerinnen und Schüler in den Familien ihrer Austauschschüler in Lahrs französischer Partnerstadt. Gut zwei Wochen nachdem die französische Gruppe aus Lahr heimgereist war, brach die deutsche Gruppe zu ihrem Gegenbesuch auf. Fast die Hälfte von ihnen fuhr zum wiederholten Male in „ihre“ französische Familie, andere wagten mit nur knapp einem halben Jahr gymnasialem Französisch den Schritt, gut zehn Tage in einer fast unbekannten Familie zu verbringen. Die den Austausch begleitenden Lehrerinnen und Lehrer, Marie-Claude Guillaume und Tobias Leistenschneider vom Scheffel-Gymnasium sowie Sibylle Menneking vom Max-Planck-Gymnasium besuchten insbesondere die Familien, deren Austauschschüler zum ersten Mal gekommen waren. Diese Familien, die nun schon zwei Gastkinder aufnehmen, weil das jüngere Kind ins austauschfähige Alter gekommen ist, versicherten ihnen, dass es einen ersten Eingewöhnungsaufenthalt braucht, um danach wirklich ohne Scheu auf Französisch zu kommunizieren - Ausnahmen bestätigen die Regel. Neben dem Sprachenlernen stand im Familien- und Schulleben tagtäglich gelebte Landeskunde auf dem Programm. Sportliche Aktivitäten wie Tanzen, Aikido, Rudern oder Badmin-ton und Ausflüge ins hohe Jura, zur Grotte von Osselle oder auch zur Seifenherstellung aus Eselsmilch, bildeten die Höhepunkte des diesjährigen Programms. Viel-fältigste Erfahrungen sind für alle Beteiligten unvergessliche Erinnerungen.

Sibylle Menneking


Besichtigung des AUDI-Werkes Neckarsulm

Am 20. April war es endlich soweit: Die finale Exkursion unseres vierstündigen Geographie-Kurses stand an, zu unserem großen Erfreuen ging es nach Neckarsulm zum dortigen Werk der Firma Audi. Gemeinsam mit den Geographie-Leistungs- und Grundkursen der Klasse 11 bestand unser Ziel darin, die im Unterricht erlentern modernen Produktionsmethoden des 21. Jahrhunderts am Paradebeispiel eines Automobilwerks „live“ zu erleben.

Nach der Ankunft wurde zunächst ein kurzer Aufenthalt im „Audi-Forum“ ermöglicht, ein imposanter Bau, dessen Innenleben das Herz von so manch einem von uns höher schlagen ließ: Auf mehreren, zu einem Innenraum hin geöffneten Etagen wurde neben einigen historischen Modellen die gesamte Produktpalette der am Standort gefertigten Modelle eindrucksvoll präsentiert. Vom kompakten A1 über den funktionellen A6 allroad quattro bis hin zum legendären Spitzenmodell R8 - nach kurzer Zeit wollte der ein oder andere Schüler/in kaum mehr aus seinem favorisierten Ausstellungsstück aussteigen. Doch dann stand das Kernelement unseres Aufenthalts an: Die kommentierte Führung durch das anliegende Werk, in dem Fahrzeuge wie der A4, A5 Cabrio, A6 und A7 endmontiert werden. Aufgeteilt in 3 einzelne Gruppen und mit aufgrund des Geräuschpegels essentiellen Kopfhörern ausgestattet, machten wir uns auf den Weg in die „heiligen Hallen“ für jeden Autofreak. Aufgrund der enormen Größe des Werkes - etwa 14.000 Arbeiter am Standort Neckarsulm - standen extra für uns Shuttle-Busse bereit, welche die Gruppen von Halle zu Halle chauffierten. Obwohl die Produktion vieler einzelner Parts, wie bei jedem Automobilwerk, bereits seit längerer Zeit auf externe Zulieferer und Produktionsstätten ausgegliedert ist, finden die elementarsten Arbeitsschritte wie die Fertigung der Karosserie noch im heimischen Presswerk statt. Dieses stellte auch den ersten Halt dar, hier konnten wir hautnah die tonnenschweren „Presswerkzeuge“ bei der Arbeit beobachten und mussten erraten, welche Teile gerade aus den Aluminium-Platten geformt wurden.

Weiter ging es durch diverse Produktionsschritte, und stets galt Vorsicht, nicht von einem der überall fahrenden Liefervehikel überrollt zu werden. Schließlich erreichten wir die Endmontage, was wohl am interessantesten zu beobachten war. Entgegen unserer Erwartungen trafen wir jedoch nicht ausschließlich auf Industrieroboter, auch menschliche Arbeit sei, wie die begleitende Mitarbeiterin erklärte, noch ein fester Bestandteil in der Produktion eines Audis. Beim Sportwagen R8, der zwar nicht direkt im dortigen Werk, jedoch in der unmittelbaren Umgebung gefertigt wird, betrage die Automatisierung gar nur etwa 25%. Während automatisierte Roboter insbesondere die ersten Schritte der Endmontage übernehmen, besteht die Aufgabe der Arbeiter und Arbeiterinnen, welche um eine zu monotone Arbeitsweise zu verhindern in rotierenden Arbeitsgruppen agieren, etwa darin, einzelne Teile zu montieren und Qualitätskontrollen durchzuführen. Zuletzt stand noch ein Besuch in der hauseigenen Cafeteria an, in der Schülerinnen, Schüler und Lehrer mit einem schmackhaften Mittags- Menu verpflegt wurden. Nach einem erneuten kurzenAufenthalt im „Audi- Forum“ traten wir schließlich mit vielfältigen Eindrücken von einem langen, spannenden Tag die Heimreise an. Besonders für jene, die noch nie ein Automobilwerk besucht hatten, mich eingeschlossen, stellte diese Exkursion ein neuartiges Erlebnis dar, und wie einer der begleitenden Lehrer es formulierte: „Ein solcher Besuch regt den Schüler wohl erst recht zu guten Leitungen an“.

Tim Wiesler, Jgst. 12


Weimarfahrt 2016

Goethes Gartenhaus und der Park an der Ilm

Abseits von dem Großstadtleben
Sollt es nun ne Führung geben,
in einem Hause als Geschenk
dem großen Goethe zum Gedenk.

Wir wandelten durch Goethes Räume
aus kleinen Fenstern sah man Bäume.
Trotz der unsagbaren Hitze
war die Führung voller Witze.

Aufgrund des Dichters Frauenleben
Musst er sein Bett zum Schreiner geben…
Aus Liebe zu Charlotte von Stein
meißelt er Verse in einen Stein.

Neben Brücken und nem Tempel
War der Park gefüllt mit Krempel.
Der ganze Ilmpark ist durchdacht
Ein Meisterwerk hat Goethe vollbracht!

Goethes Wohnhaus:

In diesem Haus am Frauenplan hauste Goethe etwa 50 Jahre bis zu seinem Tod 1832. Das Anwesen bekam er von Herzog Carl August von Sachsen-Weimar und Eisenach geschenkt. Dies ermöglichte ihm das Umgestalten nach eigenen Vorstellungen, welche sich nach dem klassizistischen Kunstideal richteten. Besondere Merkmale des Umbaus sind zum einen die Treppe, die besonders flach angelegt wurde um einen erhabeneren Gang nach oben zu symbolisieren und zum anderen das Juno-Zimmer, welches seinen Namen durch eine große Büste der römischen Göttin Juno, die damals die griechische Idealität symbolisierte, erhält. Insgesamt schmückt sich das Haus durch vielseitige Tapeten jeglicher Art und viele Büsten und Bilder. Goethes Arbeitszimmer bot einen Einblick in seine stundenlangen Arbeiten an seinen Werken. Dies zeichnet sich durch den Tisch in der Mitte mit seinem Kissen, auf welchem er sich während längeren Leseprozessen aufstütze und die Schreibpulte und Regale rundherum, aus. In seinem Schlafzimmer, welches einer kleinen Kammer glich und nur ein Bett und eine Sessel beinhaltet, ist Goethe im März 1832 in seinem Sessel sitzend verstorben.

Goethe Nationalmuseum:

Nach unserer Besichtigung des Goethe Wohnhauses, ging unsere Exkursion weiter im anliegenden Goethe Nationalmuseum. Wir betraten einen dunklen Raum, der nur durch Schaukästen, in denen Goethes eigene Besitztümer, ausgestattet ist. Anhand von einzelnen Gegenständen wurde eine Art Gliederung von Goethes Leben dargestellt. Thematisiert wurden vor allem Goethes Reisen, die Bedeutung seiner Beziehungen zu Frauen, seine politische und poetische Zeit in Weimar und wie wichtig die Kunst für ihn war.

Ausgestellt wurden originale persönliche Gegenstände Goethes, auch Zeichnungen und Skizzen die der Dichter selbst angefertigt hatte. Da Goethe früher ein fleißiger Sammler war und er jeder seiner Aufschriebe und Werke behalten hat, ist das Museum reich an Schätzen. Man findet darunter auch seine Kleidungsstücke, die beweisen, dass Goethe etwas korpulenter war, als man von ihm denkt. Man konnte allerdings auch Büsten von ihm sehen, welche eine Idealisierung, die von verschiedenen Künstler erfasst wurde, aber auch ein Abdruck seines wahren Gesichtes, zeigen. Sichtbar wird, wie weit diese Auffassung von Goethe in der Realität und Vorstellung auseinander geht.

Goethe hielt viel von sich selbst, ihm war durchaus bewusst, dass er eines der größten Genies seiner Zeit war. Begabt in der Sprache, der Kunst und der Politik half er Weimar wie ein Phoenix aus der Asche aufzusteigen.

Schillerhaus

Das Schillerhaus befanden wir auf den ersten Blick als nicht besonders eindrucksvoll, jedoch ist es aus historischer Sicht Interesse weckend. Es ist im Vergleich zu Goethes Wohnhaus weniger prunkvoll und verdeutlicht somit das Leben eines gutverdienenden Normalbürgers seiner Zeit. Die Führung durch dieses Haus hat uns die verschiedenen Einflüsse auf Schillers Werke aufgezeigt und wir wurden mit seiner Biografie vertraut gemacht. Anschließend wurden wir in die schlichteren Wohnräume Schillers geführt.

Besonders befremdlich fanden wir jedoch Schillers offensichtlich intensiven Alkoholkonsum, der jedoch wegen der hygienischen Bedingungen gängig war. Im oberen Stockwerk fielen uns sofort die für damalige Zeiten sehr modernen Tapeten auf. Diese, für den jeweiligen Raum stets einmaligen Tapeten, spiegelten den damaligen Zeitgeist und haben unser Stimmungsbild maßgeblich positiv beeinflusst.

Der auf uns gar transzendent wirkende Arbeitsplatz überwältigte uns; die bloße Vorstellung davon, dass einer der größten Köpfe an diesem Platz werkte, erfüllte uns mit Ehrfurcht.

Allgemein kann man sagen, dass das Schillerhaus sehr inspirierend auf uns eingewirkt hat.

Wittumspalais und Fürstengruft

Zweiter Tag; Voll Tatenlosigkeitsverdruss begaben wir uns bereits in der Früh in den Bus nach Weimar. Wir konnten es kaum erwarten, schon standen wir vor dem Wittumspalais. Die Pracht des anmutig beträchtlichen gelben Architekturwunders gelegen am Goethe-Schiller-Platz ließ uns erstarren mit dem Gedanken an all die Bildung die nun unseren Geiste befruchten wird. Wir wurden nicht enttäuscht, denn schon die Museumsführerin hatte es „faustig“ hinter den Ohren. Mit einer sehr ausdrückenden Sprache führte sie uns mit einer gesunden Portion Enthusiasmus durch die Gewölbe der Anna Amalia, vorbei an zahlreichen exquisiten Meisterwerken damaliger Zeit. Das Genie schien schier parasitär. Jedes Zimmer versuchte seinen eigenen Geist der Zeit widerzuspiegeln, denn jedes war in individuellem Stil eingerichtet. Befremdlich und doch ansprechend, man frage sich doch, wer da überhaupt wohnen wollen würde.

Unvorstellbar für uns, waren Häuser dieser Art doch das Maß aller Dinge.

Mit neuen Erkenntnissen machten wir uns auf den Weg zur Fürstengruft, welche wir auf eigene Faust erleben durften. Die melancholische Stimmung sorgte für literarische Tränen der Trauer, vor allem beim Anblick der Särge von Goethe und Schiller. Zu weiterer Trauer führte die Tatsache, dass Schiller dort gar nicht ruht, sondern heiße Luft beweint wird. Dennoch zählen wir uns zu den Menschen, welche die Gruft als eines der vielen Highlights der Weimar-Fahrt begreifen da aufgrund der schieren Anzahl der Särge eine bedrückend, kunstvolle Stimmung aufkommt.

Als wir uns von der Melancholie erholten, wagten wir den Schritt hinter die Gruft, wo uns eine Überraschung besonderer Art erwartete: Eine kleine russisch-orthodoxe Kapelle die von einer religionseifrigen alten Frau „bewohnt“ wurde. Sie forderte uns dazu auf, biblische Texte laut vorzulesen und wollte uns zum rechten Glauben bekehren. Wir ergriffen die Flucht, aber die Kirche war schön. Das Wittumspalais und die Fürstengruft bescherten uns einen Tag, der uns noch lange Zeit in Gedanken weilen würde.


Autoren: Schüler des Kurses D1 (Hr. Geier)

Rollenspiel zum Stadionneubau in Freiburg

Ja? Nein? Wo? Geographie-Kurse betrachteten Raumnutzungskonflikte mal anders

In der Kursstufe soll in den zweistündigen Geographie-Kursen das Thema „Raumnutzungskonflikte“ behandelt werden. Aufgrund der Erfahrungen und Beobachtungen während der Planungsphase von Großprojekten wie z.B. „Stuttgart 21“ oder auch dem Ausbau der Rheintalbahn war es notwendig, zunächst die Akteure und Mittel von Raumordnungsverfahren kennenzulernen, bevor schließlich die schrittweise Abfolge bis zum Planfeststellungsbeschluss erarbeitet wurde. Denn oft fehlt - insbesondere wenn man einem bestimmten Vorhaben kritisch gegenüber steht - die Kenntnis in Bezug auf den genauen Verfahrensablauf. So wurden in einer Doppelstunde zunächst die historischen Veränderungen der Flusslandschaft Oberrhein bis hin zu den heute noch konfliktträchtigen Poldern beleuchtet, was der eher herkömmlichen Herangehensweise an das Thema „Raumnutzungskonflikte“ entspricht, allerdings erfolgte die Erarbeitung mittels WEBGEO, eine u.a. von der Universität Freiburg entwickelte Online-Lernplattform zu Geographiethemen. In einer weiteren Doppelstunde Ende Februar sollte dann ein aktuelles Beispiel auf dem Programm stehen, das insbesondere die SC-Fans unter den Kursteilnehmern besonders mobilisierte. Das von der Landeszentrale für politische Bildung bereitgestellte Rollenspiel zur Standortsuche eines Stadionneubaus beleuchtet nicht nur den politischen Prozess, auch die Argumente in Bezug auf die bestehenden Raumnutzungskonflikte wurden dabei zutage gefördert. So schlüpften Schüler in die Rollen des Freiburger Oberbürgermeisters Dieter Salomon und des Baubürgermeisters Martin Haag, andere wurde zu Mitgliedern der Fraktionen im Freiburger Stadtrat und schließlich wurden einige Kursteilnehmer kurzerhand als Mitglieder der Bürgerinitiativen zu emotionalen Befürwortern und Gegnern eines Stadionneubaus. Zunächst galt es ein Dialogforum vorzubereiten, also die eigene Position zu bestimmen und zu konkretisieren. In einem ersten verbalen Schlagabtausch konnte dann die Argumentation des politischen Gegners aufgenommen werden. In Fraktionssitzungen galt es dann schließlich sich gezielt auf die Stadtratssitzung vorzubereiten, die Beschlussvorlage der Verwaltung zu prüfen und einen Redebeitrag zu entwerfen, der möglichst öffentlichkeitswirksam die eigene Position umreißt und die gegnerischen Argumente auszuhebeln versucht. Einzig das Stundenende setzte der Debatte in dieser intensiven Doppelstunde ein Ende. Das Ergebnis war schließlich eindeutig: auch wenn es mahnende Worte in Bezug auf die Finanzierung gab, die Mehrheit für den Stadionneubau am Wolfswinkel war am Ende doch recht solide. Zum neuen Stadion fehlt nur noch der Aufstieg - aber noch ist etwas Zeit.

Martin Geier


Sportabzeichen 2016

Sportabzeichen am „Max“ - 18 Schülerinnen erfolgreich

Am Max-Planck-Gymnasium haben 18 Schülerinnen aus den elften Klassen nach intensiver Vorbereitung im Sportunterricht das Deutsche Sportabzeichen abgelegt. Das Deutsche Sportabzeichen ist das erfolgreichste und einzige Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Fitness überprüft. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die Leistungen in den einzelnen Übungen sind nach Altersklassen und innerhalb dieser noch einmal nach Leistungen für Bronze, Silber und Gold gestaffelt. In jeder Disziplingruppe muss eine Übung mit der geforderten Bedingung für Bronze, Silber oder Gold erfüllt werden. Die ausgezeichneten Schülerinnen im Einzelnen: Annika Hess, Emma Nentwig, Annika Spindler und Leonie Zacharias (alle Gold); Gloria Belon, Julia Boos, Maren Brinken, Vanessa En-gel, Sarina Gallus, Jana Schilli, Elisa Schrape und Johanna Wolfsperger (alle Silber); Maren Diettrich, Claudia Franz, Swenja Himmelsbach, Lena Nuvolin, Kari Schumacher und Jana Stieben (alle Bronze).


Vorlesewettbewerb 2015 entschieden

Ben Schüssele gewinnt Vorlesewettbewerb am „Max“

Qual der Wahl für die Jury

Ben Schüssele (Klasse 6c) hat den schulinternen Vorlesewettbewerb am Max-Planck-Gymnasium gewonnen. Dabei setzte er sich knapp gegen seine Kontrahenten Felix Auer (6a) und Jakob Schwerer (6b) durch. In der ersten Runde las zunächst jeder der drei eine Passage aus einem selbst gewählten Buch vor. Ben Schüssele hatte „Tintenherz“ von Cornelia Funke gewählt, Felix Auer Daniel Defoes „Robinson Crusoe“ und Jakob Schwerer „Der Tag an dem ich cool wurde“ von Juma Kliebenstein. Dabei zeigten alle drei sehr gute Leistungen. Im zweiten Durchgang bestand die Aufgabe darin, überzeugend einen unbekannten Text vorzulesen. Die Stelle stammte aus dem Buch “Der geheimnisvolle Adventskalender” von Astrid Nagel. „Die Entscheidung war äußerst knapp“, räumte Deutschlehrerin Katrin Reinkunz ein. „Ben hat uns vor allem durch die vorbereitete Textstelle und seine Darstellung der wörtlichen Rede überzeugt“, erläuterten ihre Kolleginnen Anne Tryba und Monika Wolfschlag die Entscheidung der Jury. Ben Schüssele wird die Schule auf Kreisebene in der nächsten Runde in Achern vertreten.


China-Austausch 2015

Die Zugfahrt verlief nach kleineren Anlaufschwierigkeiten problemlos und wir hatten in Fankfurt noch genügen Zeit, nach dem Checkin ein wenig den Flughafen zu erkunden. Ebenso ereignislos verlief der Flug. Es gab einige kleinere Luftturbulenzen, die aber alle gut überstanden. Nach den Einreiseformalitäten fanden auch alle Besitzer ihre Gepäckstücke wieder, sodass wir nun durch den Zoll zu den bereits auf uns wartenden Kollegen von der Shanghai Minhang gehen konnten.

Nach einer ca 1-stündigen Busfahrt kamen wir auf dem Gelände der Schule an und wurden wieder durch fähnchenschwingende Schüler begrüßt. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor der Schul-Anzeigetafel gab es noch eine kurze Begrüßungszeremonie, die Frau Yang, die Koordinatorin für internationale Austausche, zusammen mit einigen Schülern abhielt. Danach wurden alle von ihre Familien abgeholt und mussten dann noch zur örtlichen Polizeistation, um sich in Shanghai ordnungsgemäß anzumelden. Mal sehen was morgen hierüber berichtet wird. Viele Grüße aus Shanghai,

D. Haberzeth

DIENSTAG

Heute war ein voller Tag mit eindeutig künsterischem Gewicht.

 
Um 8 Uhr trafen sich alle in der der Shanghai Minhang High School angeschlossenen
Wenqi Middle School zur Kalligraphiestunde. Beide Schulen Teilen sich einen Kampus
und sind zusammengenommen in etwa das, was das Max ist, nur mit ca 3600
Schülern und 400 Lehrern.

In der Kalligraphie-Stunde erhielten alle einen Einblick in die Schreibtechnik der
Schriftzeichen - von links nach rechts und von oben nach unten, bevor es daran ging,
einen kurzen chinesischen Satz zu schreiben (den ich leider vergessen habe, aber
"Freundschaft" war drin). Hier stellten sich unsere Schüler so gut
an, dass sie sich auch noch am Schriftzeichen "Drache" versuchen durften,
dass auf mehrere unterschiedliche Arten geschrieben werden kann. Die Lehrerin war
begeistert, und so wurden am Ende der Stunde die fünf besten Werke
prämiert und mit einem kleinen Preis bedacht.

Danach blieben wir in der Materie und es ging weiter zur Stunde in traditioneller
chinesischer Malerei. Hier wird wieder ausschließlich mit Tusche gezeichnet,
Farbschattierungen werden über Hinzugabe von Wasser erreicht. Man war hier mehr
oder weniger erfolgreich, auch wenn hier das eigene Empfinden manchmal nicht mit der
Meinung des Malers übereinstimmte und so zum Beispiel ein furchtbarer Stein
ebenfalls am Ende zu den fünf preisgekrönten Werken gehörte.
Außerdem beschäftigten wir uns etwas näher mit der Frage, ob diese
Art von Malerei tatsächlich schon seit Jahrhunderten unverändert besteht:
"Wie, die malen immer Steine und Bäume, und nie kommt jemand auf die Idee,
mal was anders zu machen !?"

Es folgte das Mittagessen im eigens für uns hingerichteten Raum, wo wir uns an
einem kleinen Buffet bedienen konnten "Jawoll, Nudeln!", so konnte jeder
Essen was er mochte, und es hat geschmeckt.

Nach der Mittagspause ging es weiter in den Künsten, diesmal mit Schwerpunkt
chinesische Oper. Nach einer kurzen Sangeseinlage, die uns allerdings etwas
schwerfiel, da wir noch immer nicht die "italienische" Singweise nach
Zahlen statt nach Noten gelernt haben (und das im Land der großszlig;en Komponisten,
ts, ts...) gestalteten wir die Masken der Oper selbst nach Vorlagen, die aber alle
nach ihrem Geschmack abwandeln konnten. Leider war die Zeit etwas knapp, und so
konnten nicht alle Masken fertiggestellt werden. Dennoch waren wohl alle mit ihrem
Produkt zufrieden, das in der Abschlussfeier noch zu seiner Ehre kommen soll. Auch
hier gab es wieder Preise für die fünf besten Masken.

Als letztes Künstlerisches Element ging es zum Holzdruck, der dem Linoleumdruck
recht ähnlich ist. Hier galt es, einen Neujahrswunsch auf chinesisch sowie den
Fisch als Glückssymbol erst zu skizzieren und dann die gemalten Linien
wegzuschnitzen, um so einen Reliefdruck zu erhalten. Auch hier gaben sich alle
Mühe und es wurden viele schöne Drucke hergestellt, von denen
natürlich auch die Besten einen Preis erhielten.

Dann war der erste Schultag schon zuende, wobei der ein oder andere deutsche Partner
noch auf seinen Chinesen warten musste, da einige von Ihnen im Zusatzunterricht
für die Zwischenprüfung nächste Woche waren.

MITTWOCH

Wieder ist es Abend in Shanghai, und wieder folgt eine kurze Mail mit Tagesbericht.

Heute Morgen haben wir als erstes Kooperation und Teamarbeit geübt. Es galt,
einen Pinsel, an dem 6 Schnüre hingen mit mehreren Personen so zu steuern, dass
ein Schriftzeichen geschrieben werden konnte. Unserer Schüler waren mit viel
Spaß dabei und übten mal mehr mal weniger ernsthaft die Schriftzeichen.
Allerdings waren die hierfür eingeplanten 90 Minuten zu lang, sodass eine
Gruppe sich einen Ball lieh und Basketball spielte, beobachtet von den
Mittelschülern , die gerade Sportunterricht hatten. Es dauerte auch nicht
lange, so spielte der ein oder andere chinesische Schüler mit.

Danach beobachteten wir die täglich stattfindende (Massen-) Gymnastik nach
Musik, bei der alle Schüler in ihren Klassen ausgerichtet wie Soldaten auf dem
Sportplatz stehen und die vorgegebene Choreographie mitmachen. Es gibt auch immer
drei "Vortänzer" auf der Tribüne. Diese Gymnastik wird mal
ernster, mal weniger ernst betrieben, aber auf jeden Fall haben unsere deutschen
Schüler die Gymnastik interessiert aus dem oberen Stockwerk betrachtet.
Vielleicht sollte ich einmal anregen, dass sie versuchen, mitzumachen ... ;-)

Nach der Gymnastik haben wir dann Scherenschnitt gemacht. Hier sollte das
chinesische Zeichen für Glück nach Vorlage ausgeschnitten werden. AUch
hier waren alle wieder eifrig dabei, und es entstanden einige sehr schöne
eigene Entwürfe.

Mittaggegessen wurde früh, schon um 11.30 Uhr, da ein Ausflug zum Bund anstand.
Der Koch persönlich erkundigte sich, ob das Essen schmeckte, zauberter sogar
Pommes aufs Buffet und hielt einein kleinen Schwatz mit den Schülern. Selfies
wurden ebenfalls gemacht.

Nach ermahnenden Worten der chinesischen Leiterin (keine Wertsachen mitnehmen, immer
vorsichtig sein, nur in Gruppen gehen, pünktlich sein) ging es dann im
schuleigenen Bus auf die ca 1stündige Fahrt zum Bund. Neu war, dass auch die
chinesischen Partner mit auf den Ausflug durften, und so hatten alle zusammen viel
Spass, wenn auch eine Stunde Besichtigungszeit recht knapp bemessen war. Da werden
sicher einige das Wochenende noch nutzen, um den Besuch zu wiederholen.

Auch das Shanghai Musem wurde besichtigt, das Ausstellungen über die
chinesische Vergangenheit bietet, so kann man zum Beispiel Porzellan, antike
Möbel, alte Münzen oder die Trachten der verschiedenen chinesischen
Minderheiten betrachten.

Nach dem Besuch ging es auf die Rückfahrt und bei einbrechender Dunkelheit
trafen wir gegen 16.40 an der Schule ein. Auch dieser Tag war wieder kurzweilig und
alle hatten Spass und fühlten sich wohl.

DONNERSTAG

Ja, leider hat es heute immer wieder geregnet, aber die Stimmung war dennoch gut.

Leider entfiel heute Morgen der chinesische Drachentanz, da er auf dem Sportplatz
stattfinden sollte. Stattdessen gab es eine Unterrichtseinheit in Tai Chi. Die
ungewohnten Bewegungen mit Armen und Beinen gleichzeitig fielen einigen recht
schwer, aber dennoch war der Lehrer beeindruckt, wie schnell die deutschen
Schüler die gesamte Bewegungsform erlernten. Natürlich konnte sie keiner
auswendig, aber mit dem Lehrer als Vorturner ging es recht gut. Es wurden auch
gleich 10 besonders gute Schüler ausgewählt, die dieses Tai Chi an der
Abschlussfeier auf der Bühne vorführen dürfen - nicht jeder war
begeistert, dass er als besonders gut eingestuft wurde ;-)

 Nach Tai Chi wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, um einen gemeinsamen Unterricht
mit chinesischen Schülern zu haben. In unserem Fall ging es um
Englischunterricht. Zunächst wurden alle in 4 Gruppen eingeteilt, und anhand
von Leitfragen unterhielten sich die Schüler miteinander. Es stellte sich
heraus, dass die chinesischen Schüler die Anfängergruppe
"Deutschlernen" waren, aber natürlich reicht ein paar Monate Deutsch
noch nicht aus, sich zu unterhalten. Auch mit dem Englischsprechen taten sich doch
recht viele chinesische Schüler schwer. Die Deutschen schnitten hier viel
besser ab (*Schulterklopfen* ;-)). Im zweiten Teil der Stunde spielte man eine
Abwandlung von Tabu: englische Begriffe sollten auf Englisch erklärt werden,
die Gruppe, die die meisten Begriffe erraten konnte, erhielt Lollies als Preis.

 Danach gings erneut zum Mittagessen. Einige unserer Schüler stöhnten
schon, dass sie das Gefühl haben, den ganzen Tag essen zu müssen. Dennoch
wurde auch heute das Buffet wieder gerne angenommen. Der Koch übertrifft sich
jeden Tag mehr, und auch heute kam er wieder auf ein Schwätzchen vorbei und
nahm Wünsche für das letzte Schulessen am Freitag entgegen.

 Nach dem Essen ging es auf den zweiten Ausflug, diesmal nach Qi bao, einer
sogenannten Wasserstadt (=ein Kanal/ Flüsschen/ Flussarm, an dem entlang sich
Verkaufsbuden und Essensbuden schlängeln). Hier durfte einige Schüler aus
der vormittäglichen Diskussionsrunde als Begleiter der deutschen Schüler
mitgehen. Es wurde ein wenig gekauft, einiges an interessantem Essen probiert, und
die Zeit ging wie im Flug vorbei.

Schon mussten wir wieder in die Schule zurück. Heute Abend haben einige
Gastfamilien interessante Dinge vor, z.B. Hotpot essen. Dann bricht morgen schon
unser letzter Tag an der Schule an.


D. Haberzeth



FREITAG

Heute war bereits der letzte Tag an der Schule.

Wie immer trafen sich alle Schüler um 7.30 Uhr zur "Konferenz" im
Konferenzraum und warteten darauf, dass das Programm losgeht.

 Heute stand chinesische traditionelle Musik und Etikette auf dem Programm. Ein sehr
netter Lehrer zeigte uns mehrere verschiedene Blasinstrumente, und es durften auch
alle ausprobiert werden. Manche davon waren recht leicht zu spielen, bei anderen
wiederum bekam man keinen Ton heraus. Auch führten einige chinesische
Schüler ihr Können mit diesen traditionellen Instrumenten vor.

Dieser Unterricht ging nahtlos über in den Unterricht "Etikette".
Hier ging es um traditionelle chinesische Kleidung, die wir auch gleich anprobieren
durften sowie die förmliche Begrüßung, die früher üblich
war. Je nachdem ob man Mann oder Frau war gab es unterschiedliche Handhaltungen bei
der Verbeugung zur Begrüßung.

Die dritte Stunde an diesem Morgen sollte wieder dem "Teambuilding"
gewidment sein. Deutsche und chinesische Schüler sollten gemeinsam Aufgaben
lösen, was sich allerdings als recht schwierig darstellte, da die Dolmetscherin
wohl nicht alle Anweisungen übersetze, die chinesischen Schüler aber nicht
mit einer englischen Erklärung weiterhelfen konnten. So war für einige das
Teambuilding recht unbefriedigend. Erneut muss ich sagen, dass unsere Schüler
wirklich alle ohne Ausnahme deutlich besser und flüssiger Englisch sprechen als
die chinesischen Schüler.

Das Mittagessen war wieder enorm gut und reichlich, und der Koch lud uns am Ende
noch auf Tee/Kaffee in den Lehrer-Ruheraum ein. Hier stand dann auch eine
Tischtennisplatte, die natürlich sofort benutzt wurde.

 Nach der Mittagspause probten wir etwas für die Abschlussfeier, die dann
pünktlich chinesisch eine haleb Stunde später als geplant begann. Hier
wurde nun Tai Chi und die chinesischen traditionellen Kleider vorgeführt, es
gab ein Playback-Musikstück und ein chinesischer Schüler führte eine
Szene aus einer chinesischen Oper vor.

 Dann war der Tag auch schon vorbei und alle durften nach Hause. Es sind schon einige
Pläne für das Wochenende geschmiedet worden, teilweise zusammen mit
anderen Deutschen, teilweise allein.

Übers Wochenende werde ich keine Mails schicken, da wir nicht mit den
Schülern zusammen sind. Ab Montag sind wir dann auf der Rundreise, und ich
hoffe, dass ich jeden Abend im Hotel ein stabiles Netz bekomme und wieder Berichte
zu schreiben.

Ich wünsche allen eine schönes Wochenende und viele Grüße aus
Shanghai,



D. Haberzeth


Studienfahrt Prag 2015 (Hr. Geier)

Auf den Spuren Franz Kafkas durch Prag - oder: Lange Ausflüge, üppiges Essen, wenig Schlaf, im Großen und Ganzen war es eine unvergessliche Woche.

Morgens um 9 Uhr am 20.07.2015 kamen wir endlich mit dem Bus in der „Goldenen Stadt“ in Prag an. Nachdem wir unser Gepäck im Hotel abgestellt hatten, erkundigten wir zunächst die tschechische Hauptstadt zu Fuß, wo wir auch sogleich organisatorische Dinge wie Geldwechseln erledigten. Auch die ersten Kurzvorträge standen auf dem Tagesprogramm. Nach einer längeren Pause im Hotel, machten wir uns abends gemeinsam mit leerem Magen auf, zu unserem ersten böhmischen Abendessen, wobei das traditionelle tschechische Bier natürlich nicht fehlen durfte. Da wir von der Busfahrt alle noch sehr erschöpft und müde waren, ließen wir den Abend gemütlich im „Cafe Adria“ ausklingen.

Frisch erholt trafen wir uns am nächsten Morgen um 8.00 Uhr, um im allseits bekanntem Café Louvre, die wichtigste Mahlzeit des Tages, das Frühstück, zu genießen. Die Augen waren wieder einmal größer als der Magen und somit blieb am Ende eine Menge Essen übrig. Gestärkt begann so unser erster richtiger Tag in Prag mit der Besichtigung der eindrucksvollen, historisch bekannten Burg „Hradschin“ aus dem 9. Jahrhundert. Auch das kleine „Goldene Gässchen“ neben der Burg wurde von uns besichtigt. Hier hatten wir unsere erste Begegnung mit Franz Kafka, der dort im 20. Jahrhundert eine Zeit lang gewohnt hatte. Am Abend fuhren wir mit einer alten Zahnradbahn zum kleinen „Eiffelturm“, der mitsamt Berg so groß wie der echte Turm in Paris ist, wodurch er seinen Namen verdient hat. Nebenan befand sich ein Spiegelkabinett, welches für amüsante verzerrte Bilder sorgte. Nach dem üppigen Abendessen, fanden wir durch gewisse „Insider-Tipps“ einen sehr günstigen und guten Club „Roxy“, in dem die ganze Klasse ausgiebig feierte.

Für den nächsten Tag stand eine halbtägige GFS von zwei Schülerinnen auf dem Plan, bei der sie versuchten, uns den bekannten Schriftsteller Franz Kafka näher zu bringen. Durch die extreme Hitze wurde es zu einer „Zerreißprobe“ für alle, trotzdem konnten wir unser Wissen für das kommende Schuljahr erweitern. Gespeist wurde in einer echten tschechischen Bierbrauerei, die ein sehr breit gefächertes Angebot an Biersorten hatte, wie z.B. Bananenbier. Kafka beschäftigte uns auch noch am nächsten Tag, denn der Besuch des Kafka Museums stand an. Durch die etwas untypische gestaltete Ausstellung war dieser Besuch noch einmal sehr informativ, außerdem bekamen wir eine ganz andere Sicht auf den weltweitbekannten Schriftsteller. Passend zu Kafka erkundigten wir nach einer kleinen Mittagspause das jüdische Viertel „Josefov“, bei der wir zahlreiche und wunderschöne Synagogen zu Gesicht bekamen. Natürlich durfte der Besuch des Grabs des „Meisters“ auf dem jüdischen Friedhof nicht fehlen. An diesem Abend durften alle selbst aussuchen, wo sie gerne essen möchten. Manche suchten sich ein schönes Restaurant in der Altstadt aus, andere nutzten die Chance selber zu kochen, da jedes Zimmer in unserem Hotel eine eigene Küche besaß. Schlussendlich war jeder mit seinem Essen äußerst zufrieden.

Wie schon im Vorfeld von Herr Geier angekündigt, wurde das Tagesprogramm im Laufe der Woche immer weniger umfangreich. Am Freitag besichtigten wir die zweite Burg, die sich südlich der Prager Neustadt auf dem Berg „Vyšehrad“ befindet und bereits im 10. Jahrhundert errichtet wurde. Durch diesen Felsen führt ein Straßentunnel, der einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt im 20. Jahrhundert bildete, heute verläuft jedoch nur noch eine Straßenbahnlinie durch den Tunnel. Am Rest des Tages stand uns genug Freizeit zur Verfügung, die jeder nutzen konnte wie er wollte. Nach einem schönen gemeinsamen Abendessen auf einem Hügel am Kloster Strahov - mit bemerkenswerter Aussixcht auf die Stadt, war für viele das „Highlight“ der Studienfahrt gekommen: Der Besuch Europas größter Disco, „Karlovny Lazne“. Auf fünf Etagen war für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Das Zeitlimit wurde für diese Nacht großzügig verlängert, sodass wir es spät nachts ins Hotel zurückkehren mussten. Zum Glück hatten wir nur einen kurzen Weg über die Karlsbrücke vor uns, welcher trotzdem für einige noch länger in Erinnerung bleiben wird. Nicht jeder rechnete damit, bekannte Gesichter (Herr Geier) dort nachts um Drei anzutreffen. An Schlaf war nach dieser Nacht für viele nicht zu denken, sodass fast alle übermüdet und unausgeschlafen in den nächsten Tag starteten.

Zuerst mussten unsere Zimmer geputzt und die Koffer gepackt werden, erst danach gingen wir (leider) zum letzten Mal im Café Louvre frühstücken. Für heute war kein Programm mehr geplant, dadurch genossen alle die freie Zeit sehr. Viele begaben sich auf „Shoppingtour“, andere versuchten den Schlaf von der letzten Nacht nachzuholen. Durch den Sommerschlussverkauf schlug jeder kräftig zu und kam am Nachmittag mit vollen Tüten zum Treffpunkt zurück, wo wir anschliessend mit dem Bus nach Hause fuhren. Die einwöchige Fahrt in einer der schönsten Kulturstädte Europas hat bei vielen schöne Erinnerungen hinterlassen. Abschließend ist zu sagen, dass wir uns bei unserem Tutor Herrn Geier herzlich bedanken möchten, dass diese Fahrt überhaupt zu Stande kam und wir erinnern uns immer wieder gerne an die schöne Zeit zurück.

Sofie Appenzeller, Sonja Moser, Anita Tang


Mahnmalprojekt des MPG

Kürzlich berichtete die Badische Zeitung über unsere Beteiligung am Mahnmalprojekt. Lesen Sie den Artikel in der BZ hier.

Terminplan Abitur 2016

Hier können Sie den Terminplan für das Abitur 2016 einsehen:

Hier herunterladen


Klassen 8 und 11 am Kulturwehr

Klassen informieren sich über Hochwasserschutz am Rhein

Eigentlich war es ein Zufall: im Rahmen des Zisch-up Projektes der Badischen Zeitung verfasste Lars Geiger aus der 8a einen Leserbrief zum Thema Hochwasserschutz und Polder am Rhein. Darauf wurden Vertreter des Regierungspräsidiums aufmerksam und luden die Schüler des MPG daraufhin ein.

Die Klassen 8a und ein zweistündiger Erdkundekurs der Jgst. 11 besichtigten zunächst das Kulturwehr in Kehl und lernten allerhand über den Hochwasserschutz. Beeindruckend waren die Dimensionen der technischen Anlagen und die Zahlen - auch in Sachen Finanzen - mit denen hier jongliert wurde. Schließlich ging es in Richtung Polder Altenheim, wo die Funktion und die Auswirkungen der ökologischen Flutungen in Augenschein genommen werden konnten. Kurslehrer Martin Geier war sehr zufrieden: Das Thema wird in Klasse 11 behandelt - Hochwasserschutz kann ja kein "trockenes" Thema sein, eine Exkursion wie diese war Gold wert.

(Foto: Lisa Geppert)

Direktlink zum Pressebericht


Besuch der Amerikaner 2015

Vom deutschen Essen angetan

Junge Amerikaner am „Max“ zu Gast

Der USA-Austausch des Max-Planck-Gymnasiums feiert ein kleines Jubiläum: Seit 20 Jahren besteht eine Partnerschaft zur Northfield High School in Minnesota und bereits 10 Mal fanden gegenseitige Besuche statt. Gerade sind zwölf amerikanische Schülerinnen und Schüler und ihre beiden Lehrerinnen Deborah Winkelman und Kathleen Casson für drei Wochen in Lahr. Sie kommen aus Northfield bzw. Farmington Minnesota im Mittleren Westen der USA. Einige von ihnen haben deutsche Vorfahren. Im Mittelpunkt des Austausches steht das Kennenlernen des deutschen Alltagslebens in Schule und Gastfamilien, wo sie ausschließlich Deutsch sprechen (sollen). Doch auch in ihrer Freizeit bekommen die Gäste viel geboten: drei Tage in München, ein Wochenende am Bodensee sowie Tagesausflüge in den Hochschwarzwald und nach Straßburg haben bleibende Eindrücke hinterlassen. Überdies kommt das deutsche Essen in den Gastfamilien offenbar gut bei Jugendlichen an.

Foto: Die amerikani-schen Austauschschüler mit ihren Lehrerinnen und deutschen Partnern vor der Meersburg am Bodensee.


Bundesjugendspiele 2015

Das Max-Planck-Gymnasium ehrt seine Stufensieger bei den Bundesjugendspielen der Klassen 5 bis 7. Dabei mussten die jungen Sportler einen Weitsprung einen Sprint oder Mittelstreckenlauf sowie einen Weitwurf absolvieren.

Folgende Leichtathleten erreichten nicht nur eine Ehrenurkunde, sondern waren aufgrund ihrer hohen Punktzahl jeweils Jahrgangsbeste und -zweite, bei den Mädchen oder den Jungen.

Von links nach rechts: Chiara Fluck (5a), Lina Wöllner (7b), Alisa Hummel (6b), Robert Wagner (6d), Maren Godejohann (6c), Moritz Schwerer (7b), Lea Künstle (5c), Jannik Schmitz (7a), Gregor Lebfromm (6d), Clara Schneiderchen (7b) und Luis Thoma (5c). Nicht auf dem Bild: Felix Auer (5a)


Lahrer Schüler in Dole (2015)

Lahrer Schülerinnen und Schüler im Rahmen des 55. Schüleraustausches in Dole

Vom 10. bis 21. Mai verweilten 55 Lahrer Schülerinnen und Schüler zusammen mit den sie begleitenden Lehrerinnen und Lehrern, Marie-Claude Guillaume und Tobias Leistenschneider vom Scheffel-Gymnasium sowie Sibylle Menneking vom Max-Planck-Gymnasium, in Dole. Bei viel Sonnenschein und meist sommerlichen Temperaturen erlebten die jungen Gäste Schul- und Alltagsleben ihrer Gastgeber. Sie begleiteten die französischen Freundinnen und Freunde früh morgens zur Schule und am späten Nachmittag wieder nach Hause. Sie sahen sie danach noch die Hausaufgaben erledigen und aßen später als daheim eine warme Abendmahlzeit. Sie wunderten sich, dass ihre französischen Mitschülerinnen und Mitschüler kein Pausenbrot aßen, obwohl das Frühstück eher weniger war als das, an das sie selbst gewöhnt sind.

Sie erfreuten sich am abwechslungsreichen Programm in Dole - an sportlichen, handwerklichen und kulturellen Aktivitäten - aber auch an Ausflügen im Gruppenverband zu Sehenswürdigkeiten der Region. Manch einem wurden noch dazu von der Familie Ausflüge geboten: zu beeindruckenden Wasserfällen, ins Museum der Herstellung des Comté-Käses bis hin nach Paris. Jede und jeder konnte so neben der tagtäglichen Sprachpraxis eine Menge Erfahrungen machen. "Für ein 40 Kilo schweres Käserad des Comté sind 400 Liter Milch nötig!" berichteten zwei Schüler. "Ich weiß jetzt das Lahrer Leitungswasser zu schätzen, denn das in Dole schmeckt ziemlich nach Chlor", erzählt eine Schülerin, die nach ihrem Aufenthalt auch zu Hause Wasser als Getränk schätzt. Ein anderer fasst zusammen: "Französisch mache ich jetzt viel lieber als Englisch. Ich will versuchen, mehr Mitschülerinnen und Mitschüler für den Austausch im nächsten Jahr zu gewinnen“. Der nächste Besuch in Dole findet übrigens vom 3. bis zum 14. April 2016 statt, der Gegenbesuch der Doler in Lahr ist vom 1. bis zum 12. Mai 2016 geplant.

Sibylle Menneking

Foto (Menneking): Deutsch-französische Hände als Symbol für den Schüleraustausch Lahr-Dole, der in diesem Jahr zum 55. Mal stattfand.


Zwei Schulen - ein Tag

Zwei Schulen - ein Tag

Die Friedrichschule (7a und 7b) und das Max-Planck-Gymnasium (7b) veranstalteten am 29. April 2015 bereits zum vierten Mal einen gemeinsamen Projekttag. Ziel dieser Unternehmung ist, dass Schüler/innen verschiedener Schulen sich besser kennenlernen und Vorurteile abbauen, Zwei siebte Klassen beider Schulen arbeiteten in gemischten Gruppen.

Das Programm war sehr vielseitig. Nach der Begrüßung und einem ersten Kennenlernen in der Turnhalle der Friedrichschule, wurden die Projektgruppen: Kunst, Sport, Theater und Kochen eingeteilt und verteilten sich auf beide Schulen. In den dreistündigen Workshops, die von Lehrkräften beider Schulen geleitet wurden, wurde fleißig gemalt, gespielt und das gemeinsame Mittagessen im Innenhof des MPG - Lasagne, Salat und Dessert - vorbereitet. Nach den Gruppenpräsentationen in der Aula verabschiedeten Herr Ugi von der Friedrichschule und Herr Faißt vom MPG eine zufriedene und um eine Erfahrung reichere Schülerschar mit dem Versprechen, dass dieses Projekt seine Fortsetzung auch im nächsten Schuljahr finden wird.

Hier ein paar Schülerkommentare:

- „Es war interessant zu erfahren, was sie später werden wollen.“

- „Das gemeinsame Klettern hat Spaß gemacht.“

- „Leckeres Essen! Und das haben wir gemeinsam gekocht.“

-„Das Theaterspielen war lustig.“

- „Mal andere Lehrer zu erleben, war interessant.“

Das Ergebnis der Kunstgruppe wird präsentiert. Je ein Bild bleibt als Erinnerung in beiden Schulen.

M. Wolfschlag


Terminplan Abitur 2015

Hier können Sie den Terminplan zum Abitur 2015 einsehen.

Terminplan 2015 - Hier herunterladen


Vorlesewettbewerb 2014

Jakob Zeller gewinnt Vorlesewettbewerb am „Max“

Jakob Zeller (Klasse 6c) hat den schulinternen Vorlesewettbewerb am Max-Planck-Gymnasium ge-wonnen. Er las aus dem Buch „Geisterritter“ von Cornelia Funke. Auch der Klassensieger und die Klassensiegerinnen aus den Parallelklassen Amelie Schönle (6a), Alisa Hummel (6b) und Edwin Schönfeld (6d) zeigten sehr gute Leistungen. Beim Vorlesen einer unbekannten Textstelle aus dem Buch „Die Vorstadtkrokodile“ von Max von der Grün, konnte jedoch Jakob Zeller die Jury am meisten überzeugen. Jakob Zeller wird sich im Februar auf Kreisebene mit weiteren Schulsiegern und -siegerinnen messen.


Kunstkalender 2015 erschienen

Der Kunstkalender 2015 ist seit heute, 10. November 2014, im Sekretariat erhältlich. Einmal mehr zeigt er eine gelungene Auswahl an besonderen Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht. Der Kalender eignet sich natürlich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk...

France Mobil mobilisiert MPG-Schüler

France Mobil mobilisiert die jungen Französisch-Lerner am Max

Lernen mit dem ganzen Körper

Am Dienstag machte das „France Mobil“, ein kleines französisches Kulturinstitut auf vier Rädern, am Max-Planck-Gymnasium Halt und brachte den Französisch-Schülern der Unterstufe den Charme Frankreichs und seiner Sprache näher. Chloé Ribreau, die junge französische Referentin, brachte Fünft- und Sechstklässler auf spielerische und abwechselungsvolle Weise zum Parlieren - sie sprachen, während sie hüpften, Bälle warfen, Plätze tauschten oder sich auf andere Weise bewegten, hörten einzelne Wörter aus Liedern heraus und hatten nicht nur sichtlich Spaß an dieser etwas anderen Französischstunde, sondern auch - ganz nebenbei - einige neue Wörtern gelernt. Das France Mobil ist das, was auf Seiten Frankreichs das Deutsch Mobil ist - eine 2001 von den deutsch-französischen Kultureinrichtungen und der Robert-Bosch-Stiftung ins Leben gerufene Einrichtung, um den vielfältigen Austausch zwischen den beiden Nachbarländern zu fördern.


USA-Austausch 2014

Hier die ersten Bilder der MPG-Schüler in den USA (Oktober 2014). Inzwischen haben die Schüler auch fleißig Artikel verfasst...

Sportabzeichen 2014

26 Schülerinnen erfolgreich

Am Max-Planck-Gymnasium haben 18 Schülerinnen aus den achten Klassen sowie acht aus der Kursstufe nach intensiver Vorbereitung im Sportunterricht das Deutsche Sportabzeichen abgelegt. Das Deutsche Sportabzeichen ist das erfolgreichste und einzige Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Fitness überprüft. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die Leistungen in den einzelnen Übungen sind nach Altersklassen und innerhalb dieser noch einmal nach Leistungen für Bronze, Silber und Gold gestaffelt. In jeder Disziplingruppe muss eine Übung mit der geforderten Bedingung für Bronze, Silber oder Gold erfüllt werden.

Die ausgezeichneten Schülerinnen im Einzelnen:

Klasse 8: Seline Gallus, Alexandra Fritz, Alyssa Bootz, Sofia-Marie John, Alessa Schloßmacher (alle Gold), Alina Boos, Joline Weis, Jasmin With, Laura Grimmig, Laura Beck, Sarah Kaiser, Erika Mantei, Stella Metzler, Carmen Schnellbach, Jenny Stieler (alle Silber) sowie Sandra Kaiser, Esra Duman und Julia Wagner(alle Bronze).

Aus der Klasse 11 (Kursstufe 1) erreichten Caroline Schandl, Anita Tang und Aydan Sür Silber, Fanny Kosa, Julia Uhl, Pia Schwendemann, Sofie Appenzeller und Helen Roming Bronze.


Sportnacht im Juli 2014

Anbei ein paar Eindrücke von der Sportnacht 2014 am Max vom 28. Auf den 29. Juli 2014. Rund 40 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 6-9 haben teilgenommen. Das Helferteam um Herrn Wassenberg und Frau Wolfschlag bestand neben Frau Ehm als weiterer Kollegin aus einem Dutzend Schüler/innen. Nach über einem Jahr der Vorbereitung waren alle gespannt auf die Veranstaltung. Herr Wassenberg hatte mit der „Programmgruppe“ einen bunten Mix aus Spaß und Spiel vorbereitet, der begeistert aufgenommen wurde. Am Ende des offiziellen Teils in der Sporthalle gegen zwei Uhr nachts erhielten alle Helfer und Teilnehmer eine Urkunde als Andenken. In den „Schlafräumen“ wurde nicht sofort geträumt, sondern bis spät in die Nacht auch geklönt und gelacht.

M. Wolfschlag


Bundesjugendspiele 2014

Das Max-Planck-Gymnasium ehrt seine Stufensieger bei den Bundesjugendspielen. Folgende Leichtathleten erreichten nicht nur eine Ehrenurkunde, sondern waren aufgrund ihrer hohen Punktzahl jeweils Jahrgangsbeste, -zweite oder -dritte. Hinten von links: Sofia-Marie John (7a), Simon Schmidt (6b), Moritz Schwerer (6b), Mikel Thrams (7a), Alexis Schaller (7b), Lukas Rothmann (7c), Stella Metzler (7a), Marlene Schmitt (6d). Vorne von links: Lucas Bader(5a), Maren Godejohann (5c), John Metzler (5d), Gregor Lebfromm (5d), Klara Schneiderchen (6b), Alisa Hummel (5b), Dara Zeringer (5c), Kim Hansmann (7c), Lina Wöllner (6b). Nicht auf dem Bild: Jannik Schmitz (6a).

9c im Finale bei Mathematiques sans frontieres

9c des MPG beim Finale im Europapark

Unter zahlreichen anderen neunten und zehnten Klassen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz hat die Klasse 9c des Max-Planck-Gymnasiums am 28. Mai am Finale des Wettbewerbs „Mathématiques sans frontières“ im Europapark teilgenommen. Mit 58 Punkten und auf dem ersten Platz von 168 Klassen war die Klasse 9c vor einigen Wochen ins Finale eingezogen. Die Freude war groß, der Erfolg zu spüren. Nach der Ankunft im Europapark in Rust teilten die Teammitglieder von „MoG“ die Erkennungszeichen für die nächsten drei Stunden an die Schüler aus: weiße T-Shirts mit dem Logo der Veranstaltung. Nachdem 12 Klassen im Goethe-Saal ihre Plätze eingenommen hatten, erklärten die Veranstalter die Regeln. In drei Runden musste in jeweils drei Aufgaben die höchstmögliche Punktzahl erreicht werden. Immer zwei Vertreter der Klasse bearbeiteten die Aufgabe, der Rest der Klasse hatte anschließend die Möglichkeit, die beiden zu unterstützen. Dabei ging es nicht nur um gutes Mathewissen, sondern ab der zweiten Runde auch um Schnelligkeit. Nach 9 Aufgaben stand das Ergebnis fest. Mit viel Engagement, Motivation und Spaß an der Sache wurde am Ende ein stolzer 7. Platz erreicht. Den Rest des Tages durften die Schülerinnen und Schüler mit viel Action im Europapark verbringen.


Dole-Austausch 2014: Heimweh wurde schnell überwunden

Lahrer Austauschschüler verbringen sonnige Tage in Dole

(sm) Rund sechzig Lahrer Schülerinnen und Schüler kamen am Sonntag von ihrem zwölftägigen Auslandsaufenthalt im Jura zurück. Sie haben ihre Zeit in Familien der Partnerstadt Dole und Umgebung genießen können. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Sonne bei sportlichen Aktivitäten wie Kajakfahren auf dem Fluss Doubs, Klettern mit Seilfahrt über den Doubs, Sonne bei kulturellen Aktivitäten wie dem Ausflug ins Städtchen Beaune im nahen Burgund mit seinem Weltkulturerbe, dem prächtigen Armenhospitz aus dem 15. Jahrhundert. Sonne aber auch fürs französische Alltagsleben. Auch wenn zu Beginn ein wenig Heimweh zu bekämpfen war, haben sich alle den Herausforderungen gestellt und keiner ist vorzeitig nach Hause gefahren. (Wenn im Französischunterricht in der Schule der Sprechanteil einer einzelnen Schülerin oder eines jeden Schülers bei maximal fünf Minuten pro Stunde liegt, so ist er bei einem französischen Familienleben in jedem Fall um Vieles potenziert.) Neben dem Sprachbad freuten sich die Jugendlichen aber insbesondere über den Kontakt mit den Gleichaltrigen und lernten deren Lebensweise kennen und tanzten und schwätzen auch am Diskonachmittag in Doles Altstadt, wenig entfernt von dem Haus, in dem der berühmte Sohn der Stadt das Licht erblickte und dessen Name sich seiner Verdienste wegen unbemerkt in unsere Alltagssprache eingeschlichen hat - Louis Pasteur.


Erfolg beim Wettbewerb Formel-1 in der Schule

Am 21. und 22. März 2014 nahm unser Formel-1 Team an den Regionalmeisterschaften in Neckarsulm teil.

CERN-Fahrt 2014 der Kursstufen-Physiker

Vom 17. bis 19. März 2014 Donnerstag, 17.03.2014 fuhren unsere Physiker der Kursstufe auf das CERN-Gelände nach Genf.

Sportabzeichen 2013

20 Achtklässlerinnen erfolgreich

Am Max-Planck-Gymnasium haben 20 Schülerinnen aus den Klassen 8a und 8b nach intensiver Vorbereitung im Sportunterricht bei ihrer Lehrerin Daniela Haberzeth das Deutsche Sportabzeichen abgelegt. Das Deutsche Sportabzeichen ist das erfolgreichste und einzige Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Fitness überprüft. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die Leistungen in den einzelnen Übungen sind nach Altersklassen und innerhalb dieser noch einmal nach Leistungen für Bronze, Silber und Gold gestaffelt. In jeder Disziplingruppe muss eine Übung mit der geforderten Bedingung für Bronze, Silber oder Gold erfüllt werden.

Die ausgezeichneten Schülerinnen im Einzelnen: Klasse 8a: Sarah Zepf (Gold), Vivien Kramer, Lea Frankenhauser, Diana Geweiler, Valea Schwendemann und Sophia Yang (alle Silber) sowie Laetitia Schröder und Jana Hegeholz (Bronze). Klasse 8b: Clara Textor, Lea Reichenbach, Lea Kienzle (alle Gold), Jule Richmann, Kristin Rheinberger, Emma Florath, Gina Luna Frei, Sabrina Tobia, Charlotte Maestracci und Annika Anders (alle Silber) sowie Melisa Yildirim und Hatice Eldiven (beide Bronze).


Vorlesewettbewerb 2013

Jana Brinken gewinnt Vorlesewettbewerb am Max-Planck-Gymnasium

Den diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am Max-Planck-Gymnasium gewann Jana Brinken aus der 6a. Drei Klassensiegerinnen und ein Klassensieger waren gegeneinander angetreten. Mit einem Text aus „Die schlimmste Schule der Welt“ von Howard Whitehouse setzte sich Jana äußerst knapp gegen ihre Mitstreiter durch. Kai Peterke (6b) las aus Joanne K. Rowlings „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Manyo Seidl (6c) aus Cornelia Funkes "Tintenblut" und Jenny Heiermann aus Otfried Preußlers „Krabat“. Alle vier mussten sich außerdem an einem ihnen unbekannten Text bewähren: Sie lasen einen Ausschnitt aus „Eine Tüte grüner Wind“ von Gesine Schulz. Die Deutschlehrerinnen der vier Klassen und der stellvertretende Schulleiter Dieter Faißt gratulierten Jana zu ihrem souveränen Vortrag. Sie wird im Februar auf Kreisebene mit weiteren Schulsiegern und -siegerinnen in Wettbewerb treten.


Kunstkalender 2014 erschienen

Pünktlich zum Advent ist der vierte Kunstkalender des Max-Planck-Gymnasiums erschienen. Er zeigt Schülerarbeiten aus dem vergangenen Schuljahr, die von Grafik bis Malerei reichen. Sämtliche Arbeiten sind im Rahmen des Kunstunterrichts entstanden. „Wieder war die Auswahl der Arbeiten das größte Problem, weil so viele gute Bilder angefertigt wurden“, beschreibt Kunsterzieherin Marion Bekker die Qual der Wahl. Der Kunstkalender, der sich auch als Weihnachtsgeschenk eignet, kann auf dem Sekretariat des MPG für 8 Euro erworben werden.

Unternehmer machen Schule

Führungskräfte sprechen mit MPG-Schülern

Basierend auf einer Initiative der IHK Südlicher Oberrhein waren drei Unternehmer aus der Region zu Gast am Max-Planck-Gymnasium. Steffen Auer, Geschäftsführer der Firma Schwarzwald-Eisen Lahr und Präsident der IHK SO, Gregor Grüb, Geschäftsführer der Oscar Weil GmbH Lahr, und Bernd Wiegele, Geschäftsführer der BAG (BSW) Anlagenbau und Ausbildung GmbH Kehl, sprachen mit Neuntklässlern am „Max“. Auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs regt die IHK Besuche von Führungskräften an Schulen aller Schularten an, um den Schülern Einblicke in die Berufswelt und ihre Möglichkeiten zu geben.

Im Rahmen der Studientage am MPG, die dazu dienen, fächerübergreifende Methoden und Fertigkeiten einzuüben, besuchten die drei Unternehmer die vier neunten Klassen des MPG und stellten sich und ihre Unternehmen vor. Angetan zeigten sich die Berufspraktiker von dem Interesse der Schülerinnen und Schüler an wirtschaftlichen Themen und von deren präzisen Fragen. „Das Eis war schnell gebrochen und die Schüler waren gut vorbereitet“, lobten sie die Gymnasiasten. Auch über die Eigenschaften, die junge Bewerber mitbringen sollten, herrschte Einigkeit. „Sie sollten motiviert sein, offen für Neues, breit denken können und fähig sein, im Team zu arbeiten“, stellte Grüb fest. „Auch ein verschlungener Berufsweg muss kein Nachteil sein“, ergänzte Auer, der als promovierter Chemiker und ehemaliger Unterneh-mensberater heute die Firma seines Vaters, einen Großhandel für Stahlprodukte, leitet.

Wiegele wies auf die Wichtigkeit der Arbeit in Projekten hin. „Ein Mitarbeiter muss ganzheitlich denken und selbst Verantwortung übernehmen“, stellte er klar. Erstaunt waren die Schülerinnen und Schüler, wie vielseitig und anspruchsvoll moderne Berufe - nicht nur für Hochschulabsolventen - sind. Das wurde z.B. am Beruf des Industriemechanikers deutlich „Aus dem einstigen `Schlosser` ist längst ein moderner Beruf geworden, der Hauptschüler wie Gymnasiasten anzieht“, berichtete Wiegele aus seiner Erfahrung. „Er hat mit Elektrotechnik genauso zu tun wie mit gesteuerten Maschinen und Computerarbeit.“

Andreas Laug


Nachhilfebörse am MPG

Das MPG bietet seit dem Schuljahr 13/14 eine Nachhilfebörse an. Jede/r Schüler/in des MPG ab Klassenstufe 9 kann in dieser Börse Nachhilfeunterricht anbieten. Schüler/innen des MPG ab Klassenstufe 5 können dieses Angebot nutzen.

Alle Nachhilfeangebote werden gesammelt, gelistet und allen Schüler/innen des MPG und deren Eltern in einer Datenbank zur Verfügung gestellt. Um Einsicht in diese Datenbank zu erhalten, wendet euch bitte an:

Frau Welz; welz@max-planck-gymnasium.de

Alexander Maximenko Kl.12

Lars Ohnemus Kl.12

Das MPG ist für die Börse nur Vermittlungsstelle und weder für Inhalte, Abläufe noch für finanzielle oder sonstige Vereinbarungen verantwortlich.

Ort, Zeit, Umfang und finanzielle Entlohnung sollen individuell zwischen Anbietern und Interessenten geklärt werden. Ort der Nachhilfe kann auch das MPG sein.

Nachhilfegeber werden dann auf ihre Fähigkeiten überprüft.

Zur Anmeldung gebt ihr das Formular bei den oben Genannten oder im Sekretariat ab.

Link zum Formulardownload

Tipps für Nachhilfegeber:

  • Du musst nicht jede/n Nachhilfeschüler/in annehmen, solltest aber höflicherweise Rückmeldung geben, aus welchem Grund.
  • Nachhilfe bedeutet nicht das gemeinsame Erledigen von Hausaufgaben d.h du musst Übungsmaterial bereitstellen.
  • Erkundige dich bei den Fachlehrern deines/r Nachhilfeschüler/in nach den Schwächen. Manchmal musst du, die in der Vergangenheit entstandenen Lücken füllen oder deinen Schüler auf die nächste Klassenarbeit vorbereiten.
  • Triff mit den Eltern des/r Nachhilfeschüler/in frühzeitig klare Absprachen über Häufigkeit, Kosten und Dauer der Nachhilfe.

Tipps für Nachhilfeschüler:

  • Du musst lernen wollen und die Nachhilfe ernst nehmen.
  • Sei stets pünktlich und vorbereitet.
  • Erledige die Hausaufgaben, die dir in der Nachhilfe aufgegeben werden.
  • Die Nachhilfe ersetzt langfristiges Lernen nicht, aber sie hilft dir den Stoff besser zu verstehen.
  • Guter Nachhilfeunterricht ist Hilfe zur Selbsthilfe und zeigt dir, wie man selbst lernt.

Studienfahrt 2013 nach Prag (Hr. Geier)

Einmal mehr führte eine der vier in diesem Jahr angebotenen Studienfahrten nach Prag, in die "Goldene Stadt" an der Moldau.

83 Schüler bekommen einen Preis

83 Schüler bekommen einen Preis für ihr Zeugnis Außerdem 36 Belobigungen am Max-Planck-Gymnasium

Besonders bei den Schülern der 5. und 6. Klassen sind die Anforderungen hoch: Um einen Preis zu erhalten, dürfen sie in allen Fächern höchstens einmal die Note 3 haben, in allen Kernfächern müssen sie mindestens eine 2, in einem Kernfach sogar eine 1 erreichen. Das bedeutet, dass ein Gesamtschnitt von min-destens 1,6 erzielt werden muss. Dieses Kunststück gelang jedoch 19 Fünft- und Sechstklässlern. Sie dürfen sich über einen Buchpreis freuen. Weitere 17 der „Kleinen“ schafften ein Lob. Dafür sind in allen Kernfächern mindestens eine 2 notwendig und nur eine 3 darf in einem Nebenfach stehen.

Für die Klassen 7 bis 10 sind die Bedingungen milder: Hier reicht für einen Preis aus, wofür ein Fünft- oder Sechstklässer lediglich ein Lob erhalten würde. Ein Lob erhalten Schüler der 7 bis 11 Klassen, wenn sie nicht mehr als zwei Dreien haben, davon höchs-tens eine in einem Kernfach.

Ab Klasse 11 (Kursstufe) werden nur Preise vergeben. Hierbei erhält einen Preis, wer keines der fünf vierstündigen („Haupt“)Fächer mit einer Note schlechter als 11 (von 15 möglichen) Punkten (entspricht einer 2) abschließt, wer darüber hinaus in keinem Fach schlechter als 10 Punkte und im Durchschnitt nicht schlechter als 11 Punkte ist. Dies gelang Anna-Maria Müller, Jannik Reißfelder, Andres Epperlein Martinez, Birte Walter, Wiebke Walter und Sonja Steenhoff. Insgesamt gibt es am MPG 83 Preisträger und 36 Belobigte. Die erfolgreichen Schüler im Einzelnen:


Känguru-Mathewettbewerb 2013

Große Känguru-Sprünge in Mathematik

Ungeduldig hatten viele der mehr als 170 Teilnehmer des diesjährigen Känguru-Wettbewerb der Mathematik immer wieder nachgefragt, wann die Auswertung, besser die Preisvergabe stattfinden werde. Auch wenn in diesem Jahr zum zweiten Mal die Antwortbuchstaben elektronisch nach Berlin übermittelt wurden und damit im Vergleich zu den vergangenen Jahren eine Menge Zeit gespart wurde bleibt für die dortigen ehrenamtlichen Helfer- und Helferinnen noch viel zu tun. Da sind 170 nur ein kleiner Bruchteil der über 850 000 diesjährigen Teilnehmer. Fast tausend Pakete mit Preisen für alle und ausgewählten Preisen für rund 5% der Besten jeder Klassenstufe werden von Berlin aus nicht nur nach ganz Deutsch-land, sondern auch an die deutschen Auslandsschulen verschickt.

Auf der Internetseite www.mathe-kaenguru.de kann jeder Interessierte in der regelmäßig weitergeschriebenen Packstory nachlesen, wie die Helfer den Versandt der Preise und Urkunden dieses Wettbewerbs stemmen, dessen Teilnahme für zwei Euro zu haben ist.

In diesem Jahr gehören sieben Schülerinnen und Schüler vom Max-Planck-Gymnasium zu den 5% Besten ihrer Klassenstufen: zweite Preise gibt es für Mark Trenkle (5c) und Luca Fehrenbacher (6c), dritte Preise für Madita Wenglein (5a), Luca Beck (5c), Dennis Schätzle (6b), Elisa Schrape (8a) und Michael Böhringer (8a). Anton Sewergin (8a) kann sich über ein T-Shirt freuen. Er hat den längsten Kängurusprung des MPG gemacht: die meisten in Folge richtig gelösten Aufgaben. Zum Abschluss wie in jedem Jahr wieder ein Aufgabenbeispiel zum Selberlösen aus den Aufgaben der Klassenstufen 7 und 8: Die durchschnittliche Anzahl von Kindern in 5 Familien ist sicher nicht 1,2 oder 1,6 oder 2,2 oder 2,4 oder 2,5.

Infos von der Internetseite: Nach dem Ende des Eingabezeitraums am 19. April, wissen wir endlich, wie viele Teilnehmer der Wettbewerb in diesem Jahr hatte. Die Zahl ist gewaltig gewachsen auf weit über 850.000, insbesondere sind gut 500 Schulen neu dazugekommen. Die Punktgrenzen für die Preise stehen fest. Sie sind übrigens so gewählt, dass es in allen Klassenstufen wieder etwas mehr als die als Untergrenze angesetzten 5% an Preisträgern geben wird Voraussichtlich werden dann morgen auch die allerersten von insgesamt letztlich mehr als 9.500 Paketen gepackt. Zuerst sind dabei die deutschen Auslandsschulen an der Reihe, weil auch dort die Auswertung vor Schuljahresende ankommen soll. Und wer schon ein Paket in ein Nicht-EU-Ausland geschickt hat, weiß, dass das ein bisschen komplizierter als der Versand innerhalb Deutschlands ist. Schon das Packen mit allem Drum und Dran kostet recht viel Zeit. Und bisweilen braucht so ein Paket für seine lange Reise dann auch etwas länger. Anschließend werden die Bundesländer versorgt, die zuerst in die Sommerferien gehen.

Sibylle Menneking


Verena Krall gewinnt Literaturpreis

Verena Krall gewinnt Preis beim Landeswettbewerb Literatur

18 von insgesamt 557 Schülerinnen und Schülern erhalten einen Preis beim Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur Baden-Württemberg 2013. Eine der Preisträgerinnen ist Verena Krall, Abiturientin am Max-Planck-Gymnasium. Sie überzeugte die Jury mit einer Kurzgeschichte unter dem vorgegebenen Titel „Enge“. Darin hält sich ein junges Mädchen abends allein zu Hause auf und wird von einem anonymen Anrufer sexuell bedrängt. In seinen Angstfantasien nehmen alle Elemente der Umgebung ein neues, bedrohliches Gesicht an, so der Sternenhimmel und die Beethovensche Lieblingsmusik, die ursprünglich Ordnung einerseits und Freiheit andererseits bedeuteten. Auch eine heimelige Kerze offenbart nun ihr Zerstörungspotential. Die Spannung steigt durch nahende Schritte und Türklopfen und löst sich erst durch eine vertraute Stimme, die das Mädchen beim Namen ruft. Der Preis des Landeswettbewerbs besteht in einem Seminar im Kloster Schöntal, das vorwiegend das Schreiben zum Thema hat. Im kommenden Wintersemester will Verena Krall jedoch nicht Literatur studieren - sondern Physik.

Eva-Maria Knittel


Bundesjugendspiele 2013

Das Max-Planck-Gymnasium ehrt seine Stufensieger bei den Bundesjugendspielen:

Folgende Leichtathleten erreichten nicht nur eine Ehrenurkunde, sondern waren aufgrund ihrer hohen Punktzahl jeweils Jahrgangsbeste. Vorne von links: Mark Trenkle (5c), Tim Klumpp (7c), Lena Munz (7c) und Kim Hansmann (6c). Nicht auf dem Bild: Tabea Marweg (5b)und Alexis Schaller (6b).


Antike Römer im Innenhof

„Antike Römer“ im Innenhof des Max-Planck-Gymnasiums

Am 5. Juni wurde die Abschluss-Ausstellung „Antike Römer“ des BK-Kurses der Kursstufe 2 bei Frau Bekker im Innenhof eröffnet. Unter getragenen musikalischen Klängen würde die Skulptur enthüllt, welche 15 lebensgroße Römer in verschiedenen Körperhaltungen auf einem Podest darstellt. „Alles begann mit der Erstellung des Kopfes, den wir mit Zeitungspapier und Kleister geformt haben“, beschrieb Schülerin Lisa Kemming gleichzeitig über die Lautsprecheranlage die Entstehung des Werkes. „Schließlich sagte uns Frau Bekker, dass der Kopf nur ein kleiner Teil des gesamten Werkes sein würde. Es sollte noch, die aus der Kunstgeschichte erarbeitete Kontraposthaltung mit dazu kommen.“ Die Schüler mussten weitere Anforderungen meistern, z.B. ein tragfähiges Gerüst erstellen und mit Gips getränkte Leintücher als Gewänder über die Römer legen. Abschließend wurden die Römer noch mit verschiedenen Farben bearbeitet, um ihnen das gewünschte antike Aussehen zu verleihen. Einen Monat lang werden die 15 Römer auf ihrem Podest als Blickfang den Innenhof „beherrschen“.


Lahrer Schüler in Dole

„Wenn Engel reisen ...“

Lahrer Austauschschüler tauchen in französisches Leben ein

Bei den Engeln handelte es sich um die 74 Lahrer Schülerinnen und Schüler, die Mitte Mai für zwölf Tage in Doler Familien das tägliche Leben französischer Gleichaltriger kennen lernen durften - einschließlich des Schulbesuchs bis 17 Uhr und des anschließenden Assistierens bei den Hausaufgaben. Besonders waren dieses Mal die typischen ausgedehnten mittäglichen Feiertagsessen und Verwandtenbesuche. Denn in diesem Jahr war nicht nur ein „normales“ Wochenende inbegriffen, sondern zwei aufeinander folgende Feiertage, die um einen „Brückentag“ erweitert wegen ihrer Länge von den Franzosen als „Aquädukt“ bezeichnet werden. Einigen Schülerinnen und Schülern wurde an diesen freien Tagen von ihren französischen Familien sogar ein Frühlingsbesuch in Paris geboten. Aber auch die in der Fremde Daheimgebliebenen profitierten an diesem langen Wochenende dank längeren Aufbleibens, Ausschlafens und verschiedenster Aktivitäten in den Familien von einem Sprachbad der besonderen Art. Ein Bad im wahren Sinne des Wortes gönnten sich dann auch einige unfreiwillig und freiwillig im Doubs. Die Sonne zeigte sich, als Kajaks und ein Drachenboot zu Wasser gelassen wurden. Allerdings führte der Doubs in diesem Jahr so viel Wasser, dass die Herausforderung, unter einer Brücke hindurch zu fahren, ausfallen musste. Als Alternative wurde derjenige Schüler ermittelt, der im schwankenden Kajak am längsten auf einem Bein stehen konnte. War das Wetter unfreundlich, freuten sich Franzosen und Deutsche über das gemeinsame Schlittschuhlaufen in der Eishalle von Besançon, auch wenn eine Teilnehmerin ein angebrochenes Handgelenk als Er-innerung mit nach Hause brachte. Die französische Sprache fiel den Teilnehmern zusehends leichter und wurde gegen Ende des Aufent-haltes fast selbstverständlich benutzt.


Dole 2013 - Kunstprojekt

Im Rahmen des Austauschs Lahr - Dole wurde ein Kunstprojekt durchgeführt, bei dem das Thema 50 Jahre Elysee-Vertrag im Mittelpunkt stand.

Erfolge beim Europ. Wettbewerb 2013

Bilder von der Preisverleihung des 60. Europäischen Wettbewerbs im Europapark Rust.

Vom MPG waren 15 Schülerinnen und Schüler dabei. Geehrt wurden die Bundes- und Landespreisträger. Die Ortspreisträger freuten sich wie die anderen über den freien Eintritt in den Park nach dem Programm. Die örtlichen Sparkassen werden die Ortspreisträger zu einer weiteren Würdigung zu sich einladen.

Aus dem Ortenaukreis haben mit über 4000 nicht nur im Land Baden-Württemberg, sondern auch im Bundesvergleich auf Kreisebene die meisten Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Auf diese Gruppe verteilen sich 30 Bundes-, 225 Landes- und 2270 Ortspreise. Bei der Preisverleihung im Europapark-Dome waren knapp 1000 Gäste geladen. Nach Grußworten, schwungvoller Jazzmusik und einer Showeinlage folgte die Preisverleihung. Danach stand der Park den Besuchern zur freien Verfügung. Bei strahlendem Sonnenschein genossen alle das große Parkangebot.

Bild 1: Gruppenbild aller Preisträger vom Max: Obere Reihe von links: Aydan Sür (9a), Caroline Schandl (9a), Max Frankenhauser (9c), Lars Ohnemus (9c), Tim Wiesler (9c), Jonas Bühler (9c) Untere Reihe von linkes: (alle 5b) Moritz Schwerer, Tobias Blohorn, Valentin Sackmann, Klara Schneiderchen, Beat Gäßler, Luis Ehret, Kai Peterke, Lennart Kollmer, Simeon Schrape

Bild 2: Preisübergabe Valentin Sackmann (5b) - Bundespreis

Bild 3: Preisübergabe Moritz Schwerer (5b: Gruppenarbeit mit Luis Ehret und Beat Gäßler) - Landespreis

Die Bilder 4 und 5 wurden auf der Veranstaltung der Sparkasse Lahr, die es sich nicht nehmen ließ, auch in diesem Jahr die Preisträger des Europäischen Wettbewerbs aus Lahr und Umgebung zu würdigen, aufgenommen. Grußwort, Musikprogramm und Übergabe der Urkunden und Geschenke wurden mit einem Umtrunk und kleinen Imbiss abgerundet. In einer Ausstellung in den Räumen der Sparkasse können die Arbeiten in den nächsten Wochen angeschaut werden.

Monika Wolfschlag


Erfolge beim Landtagswettbewerb 2013

Politische Karikaturen ausgewertet

Ein erfreuliches Ergebnis bei der diesjährigen 55. Auflage des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg erreichten 19 Lahrer Schülerinnen und Schüler des Max-Planck- und Clara-Schumann-Gymnasiums. Allein oder in Zweierteams hatten sich die Oberstufenschülerinnen und -schüler Karikaturen zu aktuellen politischen Themen gesucht und diese interpretiert.

Sehr zur Freude ihrer Gemeinschaftskundelehrerin Corinna Holweg war das 19 von ihnen so gut gelungen, dass sie dafür mit einem ersten, fünf zweiten und dreizehn dritten Preisen belohnt wurden. Viele der Schüler haben Gemeinschaftskunde als „Neigungsfach“ gewählt, d.h. sie werden darin vier Stunden pro Woche unterrichtet. Dieser Kurs wird vom MPG und dem CSG in Kooperation angeboten. Die anderen Preisträger kommen aus dem zweistündigen Pflichtkurs am MPG.

Einen ersten Preis erreichte Paulus Leberl vom CSG. Zweite Preise gewannen Andres Epperlein Martinez, Irina Faißt vom MPG sowie Patricia Lukas, Marissa Müller und Laura Wenz vom CSG. Mit dritten Preisen wurden Karolin Kaufmann, Anne Petersen, Lars Stückle, Melissa Zehnle, Anna Zimmermann und Sözdar Özdakak vom CSG sowie Björn Burzlaff, Victoria Roth, Marius Rudolf, Michael Vitzthum, Birte Walter, Wiebke Walter und Arabella Wamser ausgezeichnet. Schulleiterin Waltraud Oelmann übergab deshalb im Namen des Landtagspräsidenten den Siegern Buchpreise und Urkunden.

Andreas Laug


Erfolg beim DECHEMAX-Wettbewerb

Aydan Sür, Caroline Schandl und Josua Janus (von links) aus der neunten Klasse des Max-Planck-Gymnasiums haben - sehr zur Freude ihres Chemielehrers Torsten Rottberger - beim diesjährigen „Dechemax-Wettbewerb“ der Schülerinitiative für Chemische Technik und Biotechnologie die erste Runde geschafft. In acht darauffolgenden Wochen lösten sie rechtzeitig sämtliche der anspruchvollen Wochenaufgaben. Diese Leistung wurde mit einer Urkunde und einem Geldpreis von 100 Euro des Vereins der Freunde des MPG gewürdigt.

Europäischer Wettbewerb 2013

15 Europa-Preisträger am MPG - Valentin Sackmann gewinnt „landesübergreifenden“ Preis

Der Europäische Wettbewerb fand zum 60. Mal unter der Schirmherrschaft des Europarates, der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und - für Deutschland - des Bundespräsiden-ten statt. Auch am Max-Planck-Gymnasium hat er eine lange Tradition und wie in den vergangenen Jahren gab es auch 2013 am „Max“ einige Preise zu feiern.

Insgesamt waren 15 Schülerinnen und Schüler erfolgreich. Dabei gab es einen „lan-desübergreifenden“ Preis (früher „Bundespreis“ genannt) durch Valentin Sackmann (Klasse 5b). Außerdem gewannen Luis Ehret, Beat Gäßler und Moritz Schwerer (alle 5b) einen Landespreis. Darüber hinaus errangen die „Maxler“ elf Ortspreise. Dies gelang Jonas Bühler, Max Frankenhauser, Lars Ohnemus, Tim Wiesler (alle 9c), Carolin Schandl, Aydan Sür (beide 9a), Tobias Blohorn, Lennart Kollmer, Kai Peterke, Simeon Schrape und Klara Schneiderchen (alle 5b).

Die Neuntklässler hatten sich - angeregt von ihrer Gemeinschaftskundelehrerin Corinna Holweg - mit dem Thema „Ich habe Rechte - du hast Rechte" beschäftigt. Sie warben dabei für die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK), welche die Menschen- und Bürgerrechte in den 47 europäischen Staaten schützt. Die Fünfklässler aus der Klasse 5b von Deutschlehrerin Monika Wolfschlag widmeten sich dem Thema „Woanders in Europa: Du wachst auf und befindest dich in einem anderen europäischen Land. Was siehst und erlebst du?“.

Die Siegerehrung findet am 8. Mai im Europapark Rust statt.

Andreas Laug


Klassikerfahrt ins winterliche Weimar

Auch in diesem Schuljahr durfte die gesamte Jahrgangsstufe 11 (K1) eine dreitägige Exkursion in die deutsche Klassikerstadt schlechthin unternehmen: nach Weimar. Vom 20. bis 22. März machten sich insgesamt 84 Schülerinnen und Schüler, begleitet von ihren Kurslehrern Frau Reinkunz, Herrn Berg und Herrn Geier auf nach Thüringen. Unterstützt wurden sie dabei von den beiden Referendarinnen Frau Voullaire und Frau Römer. Je näher die Fahrt in Richtung Thüringen ging, desto mehr fielen die Temperaturen: Weimar empfing uns mit Minustemperaturen und Schnee bzw. Schneeregen. So mussten die Schülerstadtführungen bei widrigen äußeren Umständen tapfer durchgeführt werden und stellten die frierenden Zuhörer, besonders aber die Referenten auf eine harte Probe. Am zweiten Tag war ein umfangreiches Besichtigungsprogramm zu absolvieren, mit einmal mehr hervorragenden Führungen durch die Klassik Stiftung Weimar. Wittumspalais, Schillers Wohnhaus und der Ilmpark mit Goethes Gartenhaus gehören zweifellos zu den ganz besonderen Angeboten der Klassikerstadt. Dazwischen war noch Gelegenheit zum Besuch des Bauhaus-Museums, gerade für die Kunstinteressierten ein absolutes Muss mit im wahrsten Sinne des Wortes erwärmendem Angebot. Am Freitag sollte mit dem völlig neu konzipierten Goethe Nationalmuseum und Goethes Wohnhaus am Frauenplan zweifellos das Highlight der Fahrt folgen. Obgleich das Interesse bei nahezu allen Schülern unglaublich groß war, sich bei szenischen Lesungen und bei Führungen eine gelungene Interaktion einstellte, so war doch nach dem vergleichsweise dichten Programm die Aufnahmekapazität am Freitagmittag dann erschöpft. Mit einer Vielzahl von Eindrücken heimgekehrt wird die Stadt an der Illm von nun an als Sinnbild der Klassik stets als Referenzpunkt einer Epochebetrachtung dienen - Namen wie Goethe und Schiller sind nun bleibenden Eindrücken verbunden und die Erinnerung an Weimar wird weit mehr als eine „kalte Stadt“ umfassen.

Schüler beim ÖPNV-Kongress

Für fünf Schüler der Jahrgangsstufe 11 (K1) bot sich auf Einladung des Verkehrsministeriums eine ganz besondere Gelegenheit: der Besuch des 6. ÖPNV-Innovationskongresses in Freiburg am 12. März 2013.

Auf diesem Kongress wurden u.a. Themen in Vorträgen und Workshops behandelt, die für diese fünf Seminarkursschüler des Kurses „Verkehr und Mobilität im 21. Jahrhundert“ (Kurs Hr. Geier) in Bezug auf die wissenschaftliche Hausarbeit von großem Interesse waren.

So sprach der baden-württembergische Verkehrsminister zum Auftakt über verkehrspolitische Rahmenbedingungen wie auch Freiburg OB Dr. Salomon. Den Leitvortrag hielt Dr. Schade vom Fraunhofer-Institut in Karlsruhe, der über die Zukunft des Verkehrs einen außerordentlich interessanten Impuls für die anschließenden Workshops bot.

Über 500 Teilnehmer aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis geben sich in Sachen ÖPNV in Freiburg alle zwei Jahre ein Stelldichein, und so konnten wertvolle Kontakte, z.B. zum Fraunhofer Institut Karlsruhe, geknüpft werden. Der Kongress war für unsere Schüler eine Erfahrung und inhaltliche Bereicherung, die über das Normalmaß weit hinaus geht!


Seminarkurs "Verkehr" in Karlsruhe

Der Seminarkurs mit dem Rahmenthema „Verkehr und Mobilität im 21. Jahrhundert“ machte sich am 15. März 2013 - natürlich per Bahn - auf nach Karlsruhe. Dort ist mit dem „Karlsruher Modell“ ein international bekannt gewordenes Nahverkehrsmodell beheimatet, das direkt in Augenschein genommen werden konnte. Aktuelle Entwicklungen zur so genannten Kombilösung konnten in einem kleinen Informationszentrum nahe des Staatstheaters nachgezeichnet werden.

Schwerpunkt des Besuchs war aber im Rahmen des wissenschaftlichen Arbeitens der Busch der Badischen Landesbibliothek (BLB) und der Universitätsbibliothek Karlsruhe. Beide sind hinsichtlich ihrer Dimensionen eine ganz andere „Hausnummer“ als das bisher aus Lahr Bekannte. Einige Teilnehmer des Kurses sind inzwischen stolze Besitzer von Benutzerausweisen - so steht einer wissenschaftlichen Hausarbeit nichts mehr im Wege.


Erfolge beim Landeswettbewerb Mathematik

Vier dritte Preise gehen nach Lahr

(Nicolas Kaiser, Alexander Maximenko (beide 9d), David Rottler und Pia Schwendemann (beide 9b) vom Max-Planck-Gymnasium gewannen jeweils einen dritten Preis beim Landeswettbewerb Mathematik 2012/2013. Bei der 26. Ausgabe dieses renommierten Wettkampfes erhielten sie jeweils einen Buchpreis und wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Im dazugehörigen Schreiben äußerte sich die Jury „erfreut über die Qualität der eingesandten Lösungen“. An der ersten Runde in Baden-Württemberg nahmen 671 Jugendliche aus Realschulen und Gymnasien bis einschließlich Klassenstufe 10 teil. 94 Schülerinnen und Schüler gewannen einen ersten Preis, 120 einen zweiten Preis und 114 einen dritten Preis. Der Anteil der Mädchen lag bei 39%. Es wurden sechs Aufgaben aus den klassischen Gebieten Algebra, Geometrie und Zahlentheorie gestellt, die mit den Kenntnissen der Schulmathematik der Klassenstufen 8 und 9 lösbar waren. Die Teilnehmer konnten daraus vier Aufgaben auswählen und bearbeiten.

Andreas Laug


Weitere Lahrer Kinder für Dole-Austausch gesucht!

Lahr macht die deutsch-französische Freundschaft zum Erlebnis

Im fünfzigsten Jahr der deutsch-französischen Freundschaft startet der Schüleraustausch zwischen den Partnerstädten Lahr und Dole in sein dreiundfünfzigstes Jahr. In den letzten 14 Tagen haben Sibylle Menneking vom Max-Planck-Gymnasium, Marie-Claude Guillaume vom Scheffel-Gymnasium und Claire Brocard aus Dole für etwa 70 Schülerinnen und Schüler von Schulen aus Lahr und Seelbach einen Austauschpartner in Dole gefunden. Keine leichte Aufgabe, vor allem weil noch immer viele Mädchen und einige Jungen aus Lahr, hauptsächlich aus den Klassen 7 und 8 darauf hoffen, an dem Austausch teilzunehmen. Auf französischer Seite sind es vor allem noch Jungen der Jahrgänge 2000 und 2001, die Lahr kennen lernen wollen und durch die Freundschaft mit einem gleichaltrigen Deutschen Einblicke ins deutsche Schul- und Familienleben gewinnen wollen. Während also die ersten Briefe mit Fotos und die ersten E-mails zwischen Lahr und Dole hin und her wandern, gibt es auch enttäuschte Gesichter, weil nicht jeder einen „corres“ gefunden hat. Die betreuenden Lehrerinnen bemühen sich jedoch bis kurz vor Beginn des Austauschs, noch mehr Partnerschaften herzustellen und würden sich auch über geeignete Nachmeldungen auf deutscher Seite freuen. Die Doler Schüler kommen gleich nach den Osterferien nach Lahr, die Lahrer Schüler fahren Anfang Mai nach Dole. Der alljährliche Schüleraustausch ist nach wie vor Lahrs intensivster Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft und auch der sinnvollste. Er ist ein Schnupperkurs vom Feinsten, manchmal der Beginn einer dauerhaften Beziehung zwischen Jugendlichen und ihren Familien und oft sogar eine erste Orientierung für ein späteres berufliches Leben, in dem Französisch und Frankreich eine tragende Rolle spielen.

Wolfgang Löschke


Mathewettbewerb 2012

Rätselspaß für MPG-Schüler - Wettbewerb zu mathematischen Kreuzworträtseln

Beim diesjährigen Mathematik-Wettbewerb des Max-Planck-Gymnasiums, der von der Firma Herrenknecht Tunnelvortriebstechnik unterstützt wird, sollten die Klassen 5 bis 10 jeweils ein Mathe-Kreuzworträtsel samt Lösungswort selbst erstellen. Dazu sollten sie drei separate Blätter ausfüllen: ein Blatt mit mathematischen „Definitionen“ d.h. die Rätselfragen, das Schema für das Kreuzworträtsel und schließlich das Lösungsblatt. Anschließend erhielten alle 22 Klassen die Rätsel ihrer Parallelklassen vorgelegt und mussten diese lösen. In der jüngeren Altersgruppe (Klasse 5 und 6) gelang dies der Klasse 6a insgesamt am besten. Sieger bei den Fünftklässlern wurde die 5b. In der mittleren Altersgruppe (Klasse 7 und 8) setzte sich die 8a durch, die 7c wurde beste 7. Klasse. Bei den Älteren (Klassen 9 und 10) gewann die 9a und die 10c wurde beste 10. Klasse. Die drei Klassen 6a, 8a und 9a dürfen sich auf eine Exkursion in ein naturwissenschaftlich-technisches Museum freuen. Die 5b, 7c und 10d bekommen jeweils 100 Euro für die Klassenkasse.

Hätten Sie die Rätsel lösen können? Hier ein paar Kostproben: Gesucht: „Tief in der Erde verankert.“ - Lösung: „Wurzel“. Gesucht: „Grieche, der auf Halbkreise abfährt?“ - Lösung: „Thales.“ Gesucht: „Dieser hier ist nicht adlig.“ - Lösung: „Graph“.


Vorlesewettbewerb 2012 am MPG entschieden

Den diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am Max-Planck-Gymnasium gewann Laura Beck aus der 6b. Drei Klassensiegerinnen waren gegeneinander angetreten. Mit einem Text aus „Gregor und die graue Prophezeiung“ von Suzanne Collins setzte sich Laura gegen ihre Mitstreiterinnen durch: Jenny Stieler, 6a, mit Rhiannon Lassiters „Böses Blut“ und Lisa Psik, 6c, mit Stefan Wolfs „Die Magier und das Power-Trio: Das Skelett in der Mauer“. Alle drei Schülerinnen mussten sich außerdem an einem ihnen un-bekannten Text bewähren: Sie lasen einen Ausschnitt aus „Annika und der Stern von Kazan“ von Eva Ibbotson. Die Deutschlehrerinnen der drei Klassen und Schulleiterin Waltraud Oelmann gratulierten Laura zu ihrem souveränen Vortrag. Sie wird im Februar auf Kreisebene mit weiteren Schulsiegern und -siegerinnen in Wettbewerb treten.

EK-Neigungskurs am Kaiserstuhl

Fester Bestandteil des Neigungskurses Erdkunde sind Exkursionen. Der Kurs der Kursstufe 1 (Kurs Geier) nutzte am 22.11.2012 die Gelegenheit für eine Tagesexkursion mit Geländepraktikum. Dank dem Sponsoring der Firma Auto-Bayer, Friesenheim, welche uns für diesen Tag ein komfortables Fahrzeug zur Verfügung stellte, konnten die naturräumlichen Einheiten zwischen Schwarzwald und Rheinaue in Augenschein genommen werden. Neben "klassischen" Besichtigungen standen auch Kartierungsübungen (so am Steinbruch VII am Limberg) und GPS-Orientierung auf der Agenda. So wurde das bisher Gelernte erlebbar und um zahlreiche Aspekte anwendungsorientiert erweitert.

Besuch der Märchenerzählerin

Der Besuch der Märchenerzählerin, Frau Voigt, am Max war ein voller Erfolg. Sie hat das Märchen „Das Gespensterschiff“ von Wilhelm Hauff vorgetragen und die Zuhörer mit ihrer Erzählkunst, sowie der liebevoll gestalteten Bühne in die Märchenwelt entführt und die spannende Geschichte mit zahlreichen Instrumenten klangvoll in Szene gesetzt.

Zeitungsprojekt der 9a und 9b

Am 14. November 2012 besuchten die Klassen 9a und 9b im Rahmen des Zeitungs-Projektes „Zischup“ die Badische Zeitung in Freiburg. Von drei Mitarbeitern wurden die Schülergruppen nach einem einführenden Film durch das Haus und den Druckereibereich geführt. Danach gaben sie bei einem Getränk in der Kantine Auskunft über die vielfältigen Berufsperspektiven, die in Zusammenhang mit Zeitungsarbeit stehen. Begleitet wurden die Klassen von den Deutschlehrkräften Frau Dr. Knittel und Frau Wolfschlag.

Aktuell: China-Austausch 2012

Ni hao aus China.

Zunächst erst einmal das Wichtigste: wir sind alle gut und gesund angekommen ... aber nun der Reihe nach. Heute, am Samstag, den 27.10.2012 war großer Abreisetag, und es ist doch wirklich erstaunlich, wie groß Koffer sein können. Darüber staunte auch der Busfahrer, der im Lahrer Schneefall alle Koffer in den Bus packen sollte. Er hat es aber letztendlich geschafft, und es konnte losgehen nach Frankfurt...


Aktuell: USA-Austausch 2012

Nach einer über 25 Stunden langen und sehr anstrengenden Anreise sind alle gut in Northfield / USA angekommen und besuchen seit gestern die Schule dort. Unsere Schüler/-innen scheinen sich in den Familien wohl zu fühlen und gewöhnen sich auch langsam an die Zeitumstellung. Bisher läuft also alles perfekt...

In Kürze werden dann aktuelle Berichte vom Austausch eingestellt!

K. Reinkunz & M. Tröndle


Bundesjugendspiele 2012

Bei den Bundesjugendspielen 2012 nahmen die Klassenstufen 5 bis 7 teil. Zahlreiche herausragende Leistungen wurden mit Siegerurkunden gewürdigt. Die Ehrenurkunden können wegen des Wechsels im Amt des Bundespräsidenten erst später nachgereicht werden. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Helfer!

Lahrer Schüler in Dole

Attraktives Besuchsprogramm für junge Lahrer

 „Mensch, so ein schönes Krankenhaus! Und das auch noch für Leute, die gar kein Geld hatten!“ - Bei der Besichtigung der heutigen „Médiathèque“ in Dole wurden einige Lahrer Schülerinnen und Schüler richtig neidisch. Gleicht der Bau am Ufer des Doubs doch eher einem imposanten Stadt-palais als einem Armenhospital - inklusive eigener Kapelle und großzügigem Innenhof. Die Musikbe-geisterten unter den Teilnehmern am diesjährigen Schüleraustausch waren hingegen eher beeindruckt von der Orgel in der Stadtkirche. Das seit dem Bau unrestauriert gebliebene Instrument erklingt im-merhin im Originalsound des 17. Jahrhunderts!

Die engagierten Kolleginnen aus Dole hatten es ermöglicht, dass die Lahrer Schüler nicht nur einen akustischen Eindruck „von unten“ bekommen konnten, sondern auf der Orgelempore in die komplizierte Originaltechnik eingewiesen wurden, die heute vielerorts durch Elektronik ersetzt ist. Eine Schülerin traute sich anschließend sogar selbst an den Spieltisch. Bei einer Stadtrallye hatten die jüngeren Schüler, die zum ersten Mal dabei waren, zur gleichen Zeit Gelegenheit, die Partnerstadt Lahrs im Detail kennen zu lernen. Doch auch die um-liegende Umgebung wurde in den Folgetagen erkundet: Vom schlechten Wetter zu Wochenbeginn profitierte immerhin die Grotte in Baumes-les-Messieurs, aus der sich nur bei länger dauerndem Regen ein imposanter Wasserfall ergießt, die aber eher noch durch riesige Karsthohlformen im Kalkgestein beeindruckt. Zum Glück riss am sel-ben Nachmittag noch der Himmel auf. In Salins-les-Bains konnten dann nämlich die sportbegeisterten und vor allem schwindelfreien unter den Teilnehmern im Hochseilgarten tarzangleich in etlichen Metern Höhe an Drahtseilen durch den Wald turnen. Und am nächsten Tag hatten manche sogar die Qual der Wahl, musste man sich doch entscheiden, ob man lieber Golf spielen, Drachenboot fahren oder tanzen wollte…

Doch natürlich lernten die 54 Teilnehmer, die auf fünf Schulen im Stadtgebiet verteilt waren, auch den französischen Alltag ihrer Austauschpartner mit Ganztags-unterricht kennen. Am Collège Mont Roland hatte die unermüdliche Mme Brocard außerdem mit einigen ihrer Kollegen ein Programm an der Schule organisiert, um für Abwechslung zu sorgen. Und natürlich gab es am Pfingstwochenende beim großen Stadtfest für alle Interessen ge-nügend Unterhaltung: Der Jahrmarkt am Fluss und die zahlreichen Musikgruppen in der Stadt sorgten bis spät am Abend für gute Laune. - Der Abschied am Pfingstmontag fiel den meisten Schülerinnen und Schülern dann auch entsprechend schwer. Schon Ende Juni aber wird es ein Wiedersehen geben - dann kommen die Gäste aus Dole zum Rückbesuch nach Lahr.

Uta Kronauer


GPS-Exkursion als Draisinentour

Als Abschlussexkursion des Neigungskurses 2 gab es eine Überraschung: nach einer abschließenden Unterrichtseinheit zu topographischen Karten mit zahlreichen Übungen zur Karteninterpretation führte uns die letzte Exkursion ins Pfälzer Bergland. Die Anfahrt per SWEG-Bus über Karlsruhe, Bad Kreuznach bis nach Staudernheim gestaltete sich problemlos, dann wurden die Fahrraddraisinen in Besitz genommen: immerhin 40 Kilometer galt es zu bewältigen.

Auf einer stillgelegten Eisenbahnstrecke im Glantal wurde vor 12 Jahren (nach einer Idee von Geographen natürlich) ein Fahrraddraisinenbetrieb eingerichtet. Bewaffnet mit topographischen Karten und Garmin GPS-Geräten ging es dann auf Tour. Eingestreute Informationen zur Landschaft und kleine topographische Übungen an Karte und GPS-Gerät ließen diese Abschlussexkursion zu einer "sportlich-fachlichen-Genussexkursion" werden, bei welcher der gesellige Teil nicht zu kurz kommen sollte.

Wenn Engel reisen: so hatten wir insgesamt rundum großes Glück: angefangen von unserem TOP-Fahrer Klaus von der SWEG, bis hin zum super Wetter in der Pfalz. Ein sehr schöner Abschluss des vierstündigen EK-Kurses!


Zeitzeuge Dr. Kurt Maier am MPG

„In einem Stick mein ganzes Leben“ - so beginnt Kurt Salomon Maier seinen Vortrag vor Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 am Dienstag in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums. Jedoch im Laufe der folgenden eineinhalb Stunden zeigt sich, was ein noch so leistungsfähiges elektronisches Medium nicht leisten kann. Die auf dem Stick gespeicherten Bilder werden durch die Worte des Vortragenden erst lebendig, die Personen darauf bekommen einen Namen und erzählen ihre Geschichte. Es ist eine schlimme Geschichte, die hier erzählt wird, jedoch für Kurt Maier ist es auch die Geschichte seiner Kindheit in Kippenheim, an die er sich mit viel Wärme und Zärtlichkeit erinnert und die er im Wesentlichen als Idylle erlebte. Die Zerstörung dieser Idylle wird anschließend eindrucksvoll veranschaulicht: beispielsweise durch Bilder der Synagoge in Kippenheim vor und nach ihrer Zerstörung in der Reichspogromnacht. Kurt Maier zeigt auch Bilder aus Propagandabüchern für Kinder und von einem Würfelspiel „Juden raus!“, bei dem man auf bestimmten Feldern sich jüdische Besitztümer aneignen kann - ein böses Spiel, das zur bösen Wirklichkeit werden soll.

Kurt Maier gelingt es die Bilder zum Sprechen zu bringen. Er zeigt die „Kennkarte“ seiner Großmutter Sophie Auerbacher mit dem eingedruckten riesigen „J“ für „Jude“, mit den Fingerabdrücken („Meine Oma, die Terroristin“) und der Unterschrift, die nicht in die vorgegebene Zeile passt, weil Sophie Auerbacher wie alle jüdischen Frauen den Namen Sarah beifügen musste. Im anschließenden sehr persönlich geführten Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern erhielten diese Antworten auf weitere Fragen, beispielsweise über seine Zeit im Konzentrationslager Gurs und die glückliche Rettung durch Emigration in die USA. In dem langen Applaus am Ende des Vortrags spürte man die Dankbarkeit der Zuhörerinnen und Zuhörer für Einblicke in ein Leben, das auf einem Stick nicht ansatzweise Platz hat.

Andrea Welz


Klasse 10a erfolgreich beim Landtagswettbewerb

Ein außergewöhnliches Ergebnis bei der diesjährigen 54. Auflage des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg erreichte die Klasse 10a des Max-Planck-Gymnasiums. Allein oder in Zweierteams hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse Karikaturen zu aktuellen politischen Themen gesucht und diese interpretiert. Sehr zur Freude ihrer Gemeinschaftskundelehrerin Corinna Holweg war das zwei Dritteln der Klasse so gut gelungen, dass sie jetzt dafür mit zwei zweiten und fünfzehn dritten Preisen belohnt wurden. Schulleiterin Waltraud Oelmann übergab deshalb im Namen der Landeszentrale für politische Bildung den Siegern Urkunden sowie Rucksäcke und Umhängetaschen. Zweite Preise gewannen Coco Deck und Victoria Walter. Mit dritten Preisen wurden Katharina Bootz, Andrea Diettrich, Andres Epperlein Martinez, Lea Heib, Tim Herrenknecht, Marc Karkossa, Marius Rudolf, Luisa Russo, Linus Schulz, Ines Schwendemann, Svenja Schäfer, Melis Torun, Michael Vitzthum, Birte Walter und Luis Weber ausgezeichnet.


Große Erfolge beim Europ. Wettbewerb

Nach dem Erfolg der 14 Preisträger des Max-Planck-Gymnasiums beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb gab es als Belohnung einen Tag im Europapark Rust. Mit fünf landesübergreifenden Preisen und neun Ortspreisen konnte sich das „Max“ am 03. Mai bei der Preisverleihung durch Landrat Frank Scherer in Rust sehen lassen. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen einiger Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d, die alle das Thema „Berufswege - An welchen europäischen Ort könnte dich dein Traumberuf führen?“ bearbeitet hatten. So lieferte die Gruppe Nico Eble, Max Kiesele und Lukas Steiert mit einem Zeichentrickfilm, in dem ein Deutscher namens Hans ein Café in Italien eröffnet, bundesweit die beste Arbeit ab. Dafür erhielten die drei neben Medaillen einen Geldpreis von 300 Euro. Auch Marie-Theres Girerd hatte beim Bekanntwerden der Ergebnisse einen besonderen Grund zur Freude. Ihre Arbeit erhielt den Preis des Bundestagspräsidenten, dotiert mit einem Bildband und einer DVD über den Reichstag. Klassenkameradin Amy Treick schließlich gewann den Preis des Bundesratspräsidenten sowie einen Büchergutschein über 25 Euro. Der Nachmittag im Europapark war zur freien Verfügung - sehr zur Freude der Schülerinnen und Schüler.


10c auf Klassenfahrt in Berlin

Selbstorganisierte Klassenfahrt nach Berlin

Die Klasse 10c fuhr vom 03.02.12 bis 07.02.12 nach einer Einladung des Bundestagsabgeordneten Peter Weiß mit den Lehrern Frau Leist und Herr Stern als Begleitpersonen nach Berlin. Nach diversen Besuchen im Reisebüro und einigen Elternabenden gelang es uns Schülern, eine 5-tägige Klassenreise nach Berlin zu organisieren.

Nachdem wir nach einer langen Zugfahrt spät abends in Berlin ankamen, wurden wir nur noch herzlich in unserer Jugendherberge empfangen, und sind danach erschöpft ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen sind wir in aller Frühe zum Fernsehturm gelaufen (unser Hotel lag in der Nähe des Alexanderplatzes); dort konnten wir von oben ganz Berlin sehen. Nach einer kurzen Pause fuhren wir mit dem Bus Nr. 100 zur Gedächtniskirche, von der man jedoch leider nichts sah, da sie komplett renoviert wurde.

Am folgenden Tag fuhren wir zur East - Side - Gallery, an der wir bei -20°C entlangliefen. Danach besuchten wir das Museum beim Checkpoint Charlie und gingen dann zur Dauerausstellung Topografie des Terrors. Herr Stern, unser Gemeinschaftskundelehrer, der auch Geschichte unterrichtet, konnte uns zu den verschiedenen Themen viel Wissenswertes erzählen. Nach der beeindruckenden und erschütternden Besichtigung fuhren wir zum Potsdamer Platz, wo wir in Kleingruppen ein wenig Zeit hatten, die faszinierende Großstadt zu entdecken.

Am letzten Tag fuhren wir schon früh in der Eiseskälte zum Paul-Löbe-Haus, wo wir von Peter Weiß empfangen wurden, dem wir einige Fragen zum Leben als Abgeordneten stellen durften. Danach führte uns sein Mitarbeiter durch einen Tunnel zum Bundestag, wo wir natürlich auch hoch in die Kuppel steigen durften, um von dort erneut einen Überblick über Berlin zu erhalten. Um 17 Uhr bekamen wir nach einer strengen Kontrolle ein interessante Führung durch das Bundeskanzleramt und manche von uns erhaschten sogar einen Blick auf Angela Merkel. Unseren letzten Abend beendeten wir mit einem gemeinsamen Abschiedsessen.

Am nächsten Tag fuhren wir schon früh wieder los und trafen am Nachmittag im gefühlt warmen (nur -10°C) Lahr ein. Insgesamt war es wohl die kälteste Klassenfahrt aller Zeiten, jedoch auch eine wundervolle Erfahrung für jeden. Fasziniert von der lebendigen Großstadt, macht Lahr nun einen langweiligen Eindruck.

Jule Erb, Sonja Steenhoff


Gedächtnistraining: Mathewettbewerb 2011

Mathewettbewerb am MPG dient dem gegenseitigen Kennenlernen

Beim diesjährigen Mathematik-Wettbewerb des Max-Planck-Gymnasiums, der von der Firma Herrenknecht Tunnelvortriebstechnik unterstützt wird, sollten die Schüler der Klassen 5 bis 10 die Namen aller 544 Schülerinnen und Schüler dieser Klassenstufen auswendig lernen. „Neben dem Gedächtnistraining für den Einzelnen wollten wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Schüler sich ein bisschen besser kennenlernen“, beschrieb Mathematiklehrer Carl Michael Vogel die Ziele des Wettbewerbs.

In einer ersten Runde bekam jede Klasse Listen mit den Passbildern und Namen der Schüler der 21 anderen Klassen ausgeteilt. Nun mussten sich die Schüler organisieren und das Memorieren sinnvoll aufteilen. „Wie wir Lehrer am Schuljahresanfang versuchten die Einzelnen sich mit Eselsbrücken oder Merktechniken die vielen Namen und Gesichter einzuprägen“, erläuterte Tobias Knopf, ebenfalls Mathelehrer am „Max“, die Aufgabe. Das geschah im Sitzen im Klassenzimmer, im Gehen auf den Fluren oder im Liegen auf den neuen Kissen im Innenhof. Anschließend mussten die Klassen die Listen zurückgeben und bekamen dafür vier neue Blätter, auf denen hundert Passbilder ohne Namensnennung zu sehen waren. Darauf mussten die Namen der Personen wieder ergänzt und entsprechende Nummern auf einem Lösungsblatt angekreuzt werden. Das gelang den folgenden Klassen am besten: Die 5b fand 65 Namen heraus, die 6a 42, die 7c 87, die 8b 92 und die 10d 95. Die besten „Merker“ aber waren in der 9a, welche 99 von 100 Namen richtig zuordnete.

Dann kam der Praxistest. Jeweils zwei Klassen traten im Innenhof noch einmal zum „Stechen“ gegeneinander an. Dazu mussten sie die Namen der „lebenden“ Personen nennen, die vor ihren Augen auf Stühle kletterten. Dies gelang der 6a, der 8b und der 9a am besten. Diese drei Klassen dürfen sich daher auf eine Exkursion in ein naturwissenschaftlich-technisches Museum freuen. Die drei im Stechen unterlegenen Klassen bekommen jeweils 100 Euro für die Klassenkasse. Bei der Siegerehrung zeigte sich Schulleiterin Oelmann angetan von der Merkfähigkeit ihrer Schüler: „Wenn ihr diese Kapazitäten zum Behalten von Vokabeln und wichtigen Fakten nutzt, werden wir noch viel Freude an euch haben“, lobte sie die Gewinner.


Vorlesewettbewerb 2011

Emma Florath gewinnt Vorlesewettbewerb am Max-Planck-Gymnasium

Drei Schülerinnen der Klassenstufe 6 traten im diesjährigen Vorlesewettbewerb gegeneinander an: Sophia Yang (6a, im Bild links), Emma Florath (6b, Mitte) und Lena Munz (6c, rechts) waren zuvor Klassensiegerinnen in ihren eigenen Klassen geworden. In der ersten Runde präsentierten sie ihren Zuhörern (der Jury und ihren Unterstützern aus der eigenen Klasse) spannende Auszüge aus einem Buch der eigenen Wahl. Im zweiten Durchgang standen die drei Mädchen vor der Herausforderung, jeweils dieselbe Textstelle aus einem unbekannten Buch (“Eine Tüte grüner Wind” von Gesine Schulz) vorzulesen. Dies gelang Emma Florath einen Hauch besser als ihren Mitstreiterinnen. Sie vermittelte sehr lebendig die Atmosphäre der Szene und brachte die Zuhörer an mehreren Stellen zum Schmunzeln. So wurde sie verdient Schulsiegerin. Der stellvertretende Schulleiter und Deutschlehrer Rainer Wieckenberg war von den Leistungen aller drei Vorleserinnen angetan und überreichte der Siegerin eine Urkunde und einen Buchpreis. Emma Florath freut sich nun auf die nächste Runde des bundesweiten Wettbewerbs.


France Mobil macht Halt am MAX

France Mobil mobilisiert die jungen Französisch-Lerner am Max

Am Donnerstag machte das „France Mobil“, ein kleines französisches Kulturinstitut auf vier Rädern, am Max-Planck-Gymnasium Halt und brachte den Französisch-Schülern der Unterstufe den Charme Frankreichs und seiner Sprache näher. Julien Berteraut, der Referent, brachte Fünft- und Sechstklässler auf spielerische und ab-wechselungsvolle Weise zum Parlieren - sie sprachen, während sie hüpften, Bälle warfen, Plätze tauschten oder sich auf andere Weise bewegten, hörten einzelne Wörter aus Liedern und Filmsequenzen heraus und hatten nicht nur sichtlich Spaß an dieser etwas anderen Französischstunde, sondern auch - ganz nebenbei - einige neue Wörter gelernt. Das France Mobil ist das, was auf Seiten Frankreichs das Deutsch Mobil ist - eine 2001 von den deutsch-französischen Kultureinrichtungen und der Robert-Bosch-Stiftung ins Leben gerufene Einrichtung, um den vielfältigen Austausch zwischen den beiden Nachbarländern zu fördern.


10c im Europäischen Parlament in Strasbourg

Die 10c fuhr mit ihrem Gemeinschaftskundelehrer Lars Stern und ihrer Französischlehrerin Gabriele Leist direkt nach den Herbstferien für einen Tag nach Straßburg, um dort Antworten auf Fragen zu finden, die im Unterricht bereits aufgekommen waren oder aber noch aufkommen werden: Wie muss man sich die Arbeit im Europa-Parlament in Straßburg vorstellen? Welchen Einfluss hat die Arbeit der Abgeordneten auf das alltägliche Leben des Durchschnitts-Europäers? Warum treffen sich die Abgeordneten - neben Brüssel und Luxemburg - ausgerechnet in Straßburg? Und warum beschäftigt man sich mit der Europäischen Union denn eigentlich im Französischunterricht? Ganz nebenbei mussten natürlich so einige fremdsprachliche Situationen gemeistert werden, um an diesem langen Tag in Frankreich nicht zu verhungern!

Gabriele Leist


EK-Neigungskurs im Nordschwarzwald

Am 8.11.2011 nutzte der EK-Neigungskurs (EK2, Kurs Geier) einen wunderschönen Herbsttag zu einer Tagesexkursion in den Nordschwarzwald. Den Auftakt bildete Freudenstadt mit seinem siedlungsräumigen Gepräge und seiner exponierten Lage samt Verkehrsgunst am Ostsaum des mittleren Schwarzwaldes. Immerhin kann die Schwarzwaldstadt mit dem größten Marktplatz Mitteleuropas aufwarten und stellt mit seinem mühleförmigen Siedlungsgrundriss eine Besonderheit dar, was auch in der Architektur fortgesetzt wird, denn die Winkelkirche nach dem Entwurf von Heinrich Schickhardt ist zweifelsfrei außergewöhnlich. Über die Schwarzwaldhochstraße ging es am Mummelsee vorbei zum Naturschutzzentrum am Ruhestein. Die dort beheimatete Ausstellung öffnet den Blick für die Sensibilität des Ökosystems Wald und erläutert anschaulich die Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte des Exkursionsraumes. Schließlich führte eine kleine Wanderung hinauf bis zum Eutinggrab, von welchem ein außerordentlicher Blick auf den Nordschwarzwald fällt und man trotz kilometerweiter Sicht keine einzige Siedlung entdeckt. Unterhalb des Eutinggrabes liegt ein Karsee, Relikt der letzten Eiszeit und eine lokale Besonderheit im Nordschwarzwald. Anders als im Südschwarzwald gab es hier keine Tal- oder Plateauvergletscherung, lediglich die - nach Metz - 129 Kare zeugen von der glazialen Prägung. An der Schwarzenbach-Talsperre, Teil des Rudolf-Fettweis-Kraftwerkes, vorbei ging es dann hinab ins Murgtal mit einem kurzen Halt in Forbach. Dort befindet sich u.a. die längste freitragende und überdachte Holzbrücke Europas aus dem Jahr 1778. Weiter in Richtung Gernsbach reihen sich schließlich die Karton- und Papierfabriken auf. Wir nahmen jedoch die Route abermals auf die Höhe, diesmal in Richtung Hohloh mit dem Hohlohturm. Dieser bietet einen faszinierenden Blick bis in den Stuttgarter Raum und wir konnten im Süden sogar stellenweise die Alpen erkennen. Unweit des Hohlohtumes liegen die Hochmoore am Kaltenbronn, welche mit ihrer typischen uhrglasförmigen Aufwölbung eine einzigartige Naturlandschaft darstellen. Bad Wildbad zeigte sich dann am Nachmittag als ein Ort, der - trotz verschiedener Gesundheitsreformen und den Auswirkungen auf den Kur- und Bädertourismus - eine gewisse Blüte bewahren konnte. Dies hängt sicherlich auch mit den entschlossenene Verkehrskonzepten zusammen, so zum Beispiel die Untertunnelung der Stadt (Meisterntunnel) und ganz besonders die Verlängerung der Stadtbahn bis in den Kurpark. Schließlich ging es das Enztal weiter hinab nach Neuenbürg, welches an einem idealtypisch ausgeprägten Umlaufberg liegt. Leider war es inzwischen dunkel geworden, denn den Nordschwarzwald hätte noch viele lohnende Ziele zu bieten gehabt…

Fotos: Ayse Öger, Rim Sayed-Ahmad


MPG führt Leitbild ein

Richtschnur des Handelns an unserer Schule“

Mit einem künstlerischen Event hat das Max-Planck-Gymnasium am Freitag sein neu erarbeitetes Leitbild eingeführt. Das feierliche abschnittsweise Vorlesen des Textes im Innenhof durch Vertreter der Schüler, der Lehrer, der Eltern und der Schulleitung wurde umrahmt von pantomimischen Elementen und musikalischen Intermezzi.


Studienfahrt nach Prag 2011

Auf Kafkas Spuren durch die „goldene Stadt“

Unter diesem Titel fuhren insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Frau Meinarzt und Herrn Geier in die „goldene Stadt“, nach Prag, denn bei vergleichsweise angenehmen Temperaturen - es war längst nicht so heiß wie im Jahr zuvor - vermochte die Gruppe eine ganze Reihe von Fußmärschen durch Prag zu unternehmen.

So ist die Altstadt mit seinem Ensemble rund um den Altstädter Ring gleichermaßen Brennpunkt in Kafkas Leben, wie auch der tschechischen Geschichte überhaupt. Staunend konnten wir die Menschenmassen sehen, die Stunde für Stunde vor dem Altstädter Rathaus die Astronomische Uhr bewundern…

Ein ganz besonderes Stück Prag ist die Karlsbrücke. Hier spielt sich - bis spät in die Nacht hinein - ein buntes Treiben ab, hier mischen sich Kunst und Krempel zu einer ganz eigenen, anziehenden Mischung. Auf der Kleinseite, wo auch unsere Unterkunft lag, befinden sich v.a. viele Botschaften und auf der Anhöhe der weltberühmte Hradschin, der Burgberg mit der mächtigen Anlage, die von der Romanik bis in die Gegenwart eine Anschauungsobjekt für Architektur- und Kunstgeschichte allerersten Ranges ist.

Eine ganz stille Welt, nur einen Steinwurf vom Hradschin entfernt liegt das Prämonstratenserkloster Strahov, ein wahres Juwel für alle Bücherfreunde, denn der theologische und der philosophische Saal gehören mit zu den schönsten Bibliotheken weltweit. Die Wallfahrtkirche Maria Loreto, ebenfalls ein abgeschiedener Ort, komplettiert den facettenreichen Eindruck vom Burgberg und der Hradschin-Vorstadt.

Ganz grell, in deutlichem Kontrast dazu konnten wir die Neustadt erleben. Zentrum derselben ist der Wenzelsplatz, symbolträchtiger Platz der jüngeren Geschichte des Landes. Hier rollten im Prager Frühling die sowjetischen Panzer ein und hier war es auch, wo die friedliche Revolution 1989 stattfand. Der Bürgerrechtler und spätere Präsident Vaclav Havel wurde zur Symbolfigur des neuen Tschechien, das sich von der Slowakei lossagte.

Prag ist auch Partymeile. Tagsüber begann für einige Teilnehmer die Party beim „Power-Shopping“, denn Prag steht in dieser Hinsicht anderen europäischen Metropolen nicht nach. Die bekannteste Diskothek der Stadt bezeichnet sich als die größte solche Einrichtung Mitteleuropas, zog auch bei der diesjährigen Fahrt die Schüler bis spät in die Nacht in ihren Bann.

Was wäre Prag ohne die Kaffeehäuser und die urtypischen Bierkneipen? Man kann sich lange darüber unterhalten, ob die besten Kaffeehäuser nunin Wien oder eben in Prag zu finden seien. Von herausragender Qualität sind sicherlich beide, obgleich die Prager Cafés mit einem literarischen Hintergrund aufwarten können, der beeindruckend ist: fast egal wo man is(s)t, man bewegt sich auf des Meisters Spuren: Kafka - untrennbar mit der Stadt verbunden auch z.B. im wunderschönen Café Louvre, in dem einige von uns einen schönen Billiard-Abend verbrachten.

Das jüdische Prag stellt wieder einen eigenen Kosmos dar und auch hier ist Kafka omnipräsent. Neben dem jüdischen Museum fand vor allem das ausgezeichnete Kafka-Museum großen Zuspruch. Es erklärt vieles, was uns im Zusammenhang mit Kafkas Texten rätselhaft erscheint und in Verbindung mit dem Kreis, in dem Kafka lebte, konnte das so schwer fassbare Kafka-Bild deutliche Konturen gewinnen. Was könnte mehr für unsere Fahrt sprechen, als der feste Vorsatz einiger Teilnehmerinnen, nach dem Abitur die goldene Stadt unbedingt wieder besuchen zu wollen: Ahoj Praha!

Martin Geier


Lob und Preis im SJ 2010/11

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler haben auch dieses Jahr wieder sehr erfreuliche Leistungen erzielt. Um einen Preis zu erhalten, muss ein Schüler der Unterstufe mindestens einen Durchschnitt von 1,6 vorweisen können. In der Kursstufe gibt es ausschließlich Preise, kein Lob. Dazu müssen alle vierstündigen Kurse mit mindestens 11 NP bewertet sein, nur ein zweistündiger Kurs darf darunter liegen (jedoch mindestens 7 NP). Folgende Schülerinnen und Schüler haben für das vergangene Schuljahr ein Lob bzw. einen Preis erhalten.

Dole-Austausch 2011

Bergwerke, Glasbläserei und Langenhard

81 Doler Austauschschüler lernten den Schwarzwald kennen

 „Endlich kann ich meinem Austauschpartner unsere Schule und meine Familie zeigen“, freute sich ein Sechstklässler bei der Ankunft der französischen Gastschüler in Lahr. Mit ihrer Lehrerin Claire Brocard und den begleitenden Kollegen Françoise und Christian Bucher kamen kürzlich 81 Französinnen und Franzosen aus der Lahrer Partnerstadt, um die im April frisch geknüpften Freundschaften zu vertiefen und um deutsches Alltagsleben kennen zu lernen. Unterrichtsbesuch in einem neuen und ungewohnten Schulsystem war dabei natürlich zunächst angesagt, aber der Schulalltag wurde aufgelockert durch den Besuch von HipHop-Kursen in der Tanzschule Kmitta, durch Kunstaktionen, Mathematik ohne Grenzen, Naturerkundung im Stiftskirchenpark, eine Riesen-seifenblasenaktion, Kommunikationsspiele und vielfältige andere Aktivitäten. Natürlich kam auch der Besuch des Terrassenbads nicht zu kurz! Neben einem ausgedehnten Programm, das das Scheffel- und das Max-Planck-Gymnasium an ihren jeweiligen Schulen organisiert hatten, erwarben die Austauschschüler aber auch Kenntnisse über traditions-reiche Handwerke und Kultur im Schwarzwald: Dreckige Stiefel und schmutzige Jacken gab’s zunächst beim Besuch der Grube Wenzel in Oberwolfach. Eine willkommene Ab-kühlung bei hochsommerlicher Hitze bot der Besuch dieses Besucherbergwerks. Köpfe, die zum Glück helmgeschützt waren, machten öfter Bekanntschaft mit den in vergangenen Jahrhunderten mühsam in Handarbeit vorangetriebenen Stollen und vor allem ihren niedrigen Decken. Welche Schätze des Erdinnneren man dort mit so großem Aufwand geborgen hatte, konnten die Jugendlichen anschließend im Mineralienmuseum bestaunen, ehe sie beim Besuch der Dorotheenhütte ein weiteres typisches Schwarzwaldgewerbe live erleben durften. Weitere Höhepunkte stellten die schon Tradition gewordenen Besuche auf dem Langenhard mit der Möglichkeit zu vielfältigen handwerklichen Aktivitäten sowie der obligatorische Besuch des Europaparks dar. Beim offiziellen Empfang im Schlachthof hatten bei der anschließenden Disko alle Deutschen und Franzosen die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Teilnehmer der anderen Schulen kennen zu lernen.

Uta Kronauer


MPG-Team erfolgreich bei Intel Leibnitz Challenge

MPG-Schüler erfolgreich bei „Intel Leibniz Challenge“

MPG-Team erreicht fünften Platz von über 800 Mannschaften

Genies oder Hobbytüftler? Oder beides? Christof Reuter, Stefano Blum, Henning Eichner und Davide Bove aus der Kursstufe des Max-Planck-Gymnasiums gewannen den fünften Platz von 818 Teilnehmern bei der bundesweiten Intel Leibniz Challenge. Dieser Wettbewerb wird von der Universität Hannover zusammen mit der Firma Intel ausgerichtet. Er richtet sich an naturwissenschaftlich-technisch interessierte Schülerinnen und Schüler, die sich auch von schwierigen Problemen nicht abschrecken lassen. Darüber hinaus soll er in die vielfältigen Tätigkeitsfelder eines Ingenieurs einführen. Von Februar bis Juni hatte jedes der drei- bis fünfköpfigen Teilnehmerteams nacheinander vier Aufgaben aus den Bereichen Elek-tronik, Physik und Informatik zu lösen, die aus dem Internet herunterzuladen waren. Nach den einzelnen Phasen gab es lediglich die Rückmeldung, ob man im oberen, mittleren oder unteren Spektrum des Teilnehmerfeldes lag. „Das sollte die Spannung hochhalten“, erklärt Christof Reuter. „Kaum hatte ich den Schülern den Flyer des Wettbewerbs gegeben, legten sie los. Danach arbeiteten die vier vollkommen selbständig“, freut sich Physiklehrerin Elke Aidam. Auch Fachkollege Dieter Faißt ist beeindruckt: „Dieser Wettbewerb ist sehr anspruchsvoll, weil er neben Kreativität ein großes Durchhaltevermögen abverlangt.“ Doch der Einsatz hat sich gelohnt. Nicht nur wurden allen Gruppenmitgliedern bei der Siegerehrung in Hannover Urkunden überreicht, externe Festplatten werden als Preise bald zugeschickt. Auch in ihren Zeugnissen wird sich diese Leistung niederschlagen: „Wir können den Wettbewerbsbeitrag als prüfungsrelevante Leistung in ihr Abitur einrechnen“, erklärt Schulleiterin Waltraud Oelmann. Aber auch über die Schule hinaus könnte sich der Erfolg für die jungen „Maxler“ auszahlen: „Diese Urkunde macht sich gut in jeder Bewerbungsmappe“, ist Oelmann überzeugt.

Andreas Laug


Ticos in Lahr

Pura Vida - große Lebensfreude auch am MPG: Zeitgleich zum Bildhauersymposium der Künstler aus dem Partnerland Costa Rica sind 15 Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden Lehrkräften Marco Ramírez und Grethel Ramírez vom Liceo Poás in der Nähe von Alajuela zum Schü-leraustausch in Lahr. Am Montag stellten die „Ticos“, wie sich die Costaricaner selbst nennen, ihre Kultur durch Musik und Tänze in tra-ditioneller Kleidung vor. Kultureler Austausch geht (auch) durch den Magen und so verwöhnten die 15 Austauschschülerinnen und -schüler und ihre beiden Lehrkräfte Marco Ramírez und Grethel Ramírez vom Liceo Poás in der Nähe von Alajuela die Maxler am Montag mit „Picadillo de Papa“ (Kartoffeln mit Fleisch). Dieses traditionelle Gericht Costa Ricas bereiteten die „Ticos“, in der Schulküche vor.

Erfolge beim Känguru-Mathewettbewerb 2011

Sechs MPG-Schüler erfolgreich beim „Känguru“-Mathewettbewerb

Beim diesjährigen „Känguru-Wettbewerb“ für Mathematik erreichten sechs Teilnehmer vom Max-Planck-Gymnasium Preise. Dabei schnitt Elisa Schrape aus der Klasse 6a mit 94,25 von 120 mög-lichen Punkten und einem ersten Preis am besten ab. Damit gehört sie zu den besten 0,8 % aller 170.000 teilnehmenden Sechstklässler in Deutschland. Niclas Fehrenbacher aus der 6b erhielt mit 80 Punkten einen dritten Preis. Außerdem bekam er einen Sonderpreis für die Tatsache, dass er 10 von 24 Aufgaben in Folge richtig gelöst hatte. Für diesen „Kängurusprung“ gewann er zusätzlich zu einem Denkspiel ein T-Shirt. Bei den Siebtklässlern siegte Jonas Bühler aus der 7a. Er holte 108,75 von 150 möglichen Punkten. Der Lohn dafür ist der zweite Preis, d.h. er gehört zu den besten 2,4 % der 109.000 teilnehmenden Siebtklässler. Schon im vergangen Jahr hatte er als Sechstklässler einen ersten Preis gewonnen. Einen dritten Preis gab es jeweils für Alexander Maximenko aus der 7b (102 Punkte), Pia Schwendemann aus der 7c (100,75 Punkte) und Sven Müller aus der 7a (97,75 Punkte). Der Känguru-Wettbewerb 2011 war ein Wettbewerb der Superlative. Mehr als 870.000 Schülerinnen und Schüler an über 9.000 Schulen nahmen in diesem Jahr am deutschen Wettbewerb teil. Nur 58 Teilnehmer erreichten bundesweit die volle Punktzahl, davon nur 5 bei den Sechst- und kein einziger bei den Siebtklässlern. Ziel dieses jährlich im März stattfindenden Wettbewerbs, der für Schüler der Klassen 3 bis 13 angeboten wird, ist es, die Freude an der Beschäftigung mit Mathema-tik zu wecken. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei in 75 Minuten 24 Aufgaben in Einzelarbeit lösen. Die Multiple-Choice-Fragen sind anregend, heiter und ein bisschen unerwartet. Möchten Sie mitrechnen? Frage 22 bei den Siebtklässlern z.B. lautete: „Um die Leistung seiner Hühner zu prüfen, führt Bauer Franz eine Eier-Statistik. Diese Woche war ein Viertel der Hühner faul und legte kein einziges Ei. Seine fleißigsten Hühner hingegen legten ein jedes 7 Eier, und genauso viele Hühner legten je 6 Eier. Die restlichen Hühner legten je 5 Eier. Insgesamt legten die Hühner diese Wochen 99 Eier. Wie viele Hühner hat Bauer Franz? - Antwort: A: 8; B: 12; C: 16; D: 20; E: 24.“ Alle 81 Teilnehmer am „Max“ er-hielten eine Urkunde und ein kleines Geschenk.


Bundesjugendspiele 2011

Hier einige Impressionen von den Bundesjugendspielen 2011.

98 Abiturienten am Max-Planck-Gymnasium

Zwanzig haben eine „Eins“ vor dem Komma

Am Dienstagnachmittag um 14.45 Uhr ist es geschafft! Die mündlichen Prüfungen am Max-Planck-Gymnasium sind vorüber und alle 98 Abiturientinnen und Abiturienten haben bestanden. Weitere zwei Schülerinnen und zwei Schüler haben noch Prüfungen vor sich, haben aber aufgrund der bisherigen Ergebnisse ihr Abitur bereits in der Tasche. Oberstudiendirektor Hans Entringer, der Vorsitzende der Prüfungskommission, die vom Klostergymnasium Unserer lieben Frau Offenburg angereist war, ist zufrieden: „Der Gesamtschnitt von 2,4 zeigt, dass die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer in den vergangenen zwei Jahren viel gearbeitet und gelernt haben.“ Auch Schulleiterin Waltraud Oelmann freut sich über die erbrachten Leistungen. Nach der Auswertung der Ergebnisse steht außerdem fest: Zwanzig Schülerinnen und Schüler haben eine „Eins“ und 56 eine „Zwei“ vor dem Komma auf dem Abiturzeugnis. Das beste Ergebnis erreichte Carolin Gallwitz aus Lahr mit einem Durchschnitt von 1,2.

Ihr Abitur haben bestanden...


Auf den Spuren des Comté

Abwechslungsreiches Programm in der Partnerstadt Dole.

Fahrt nach Weimar 2011

Wenn Engel reisen... Bei strahlendem Sonnenschein erlebte die Kursstufe 1 einen herrlichen 3-tägigen Aufenthalt in Weimar. Mit rund 180 Teilnehmern war die traditionelle Weimarfahrt der Kursstufe diesmal eine logistische Herausforderung...

Drei Bistro-Doppeldecker der Firma Schnurr waren im Einsatz und so ging es am 18.4. um 7.40 Uhr auf in Richtung Weimar. Leider hatten wir bei der Anfahrt etwas Staupech, weswegen der Auftakt in Weimar für zwei Gruppen recht hektisch verlief. Ansonsten war jedoch neben dem Führungsprogramm auch genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und alles verlief planmäßig. Alle neun Kurse absolvierten das gleiche Programm, jedoch - aus organisatorischen Gründen - z.T. in unterschiedlicher Reihenfolge. So gab es seitens der Klassik-Stiftung Führungen in Schillers Wohnhaus, dem Wittumspalais, Goethes Wohnhaus und einen Gang vom Stadtschloss zu Goethes Gartenhaus im Ilmpark. Manche schlossen sich auch noch freiwilligen Angeboten an, z.B. die Besichtigung der Fürstengruft oder der Parkhöhle unter dem Ilmpark. Kurzreferate oder selbst organisierte Stadtführungen ergänzten das Angebot.

Insgesamt war - einmal mehr - die Weimarfahrt ein voller Erfolg. Einerseits kann man kaum eine literarische Epoche vor Ort besser erschließen und kennen lernen als die Weimarer Klassik, andererseits ist die Fahrt in ihrer Bedeutung als Stufenfahrt - gerade auch für den Doppeljahrgang - nicht zu unterschätzen.


Costa Rica 2011 - ¡Pura Vida!

3. Austausch des Max-Planck-Gymnasiums mit dem Liceo Poás in Costa Rica


EK-Neigungskurs in Berlin

Stadt- und wirtschaftsgeographische Exkursion nach Berlin...

Seminarkurs in Karlruhe

Seminarkurs "Verkehr und Mobilität"

Neigungskurs Geschichte bei Grohe

Firmenbesuch im Rahmen des Logistiktages

EK-Neigungskurs bei Zehnder

EK-Neigungskurs bei der Firma Zehnder.

Vorlesewettbewerb 2010

Elisa Schrape gewinnt Vorlesewettbewerb am Max-Planck-Gymnasium

3. Bericht vom USA Austausch

The weekend trip I:
Eagle Center, lock and dam-tour, duck boats, eagle bluff learning center

2. Bericht vom USA Austausch

29th October 2010 / Twin-cities St. Paul & Minneapolis

Our trip to the USA

At 8 am on Monday, 25th October, we met at the train station in Offenburg in order to catch the ICE to Frankfurt airport.

Neun MPG-Sechstklässler erfolgreich beim „Känguruwettbewerb“

Jonas Bühler erzielte Höchstleistung bei internationalem Mathe-Wettbewerb

Frühstück ohne Teller in Dole

Überraschende Erlebnisse beim Schüleraustausch der Lahrer Schulen

47 MPG-Preisträger beim Landtagswettbewerb

Svenja Baumann gewinnt einen Ersten Preis

MPG-Schüler bei Chemiewettbewerb erfolgreich

Am 10. DECHEMAX-Wettbewerb der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. haben 17 Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums mit Erfolg teilgenommen. Es sind dies Sofia Brosamer, Sophia Dages, Rebecca Faißt, Franziska Haas, Sandra Kandlin, Verena Krall und Ines Welte aus der 9a, Ashani

27 Europa-Preisträger:Zur Belohnung in den Europa-Park

(ch) Einen besonderen Tag als Gäste des Europaparks in Rust erlebten die 27 Gewinner des Europäischen Wettbewerbs am „Max“. Umrahmt vom sinfonischen Orchester des Erasmus-Gymnasiums Denzlingen wurden sie in einer Feierstunde von dem Europaabgeordneten Rainer Wieland sowie den Landräten Frank Scherer (Ortenaukreis) und Hanno Hurth (Landkreis Emmendingen) für ihre Leistungen geehrt und ausgezeichnet.

Stufenfahrt 2010 der 12er nach Weimar

Die Klassikerfahrt: Stufenfahrt der 12er nach Weimar

Belohnung für Mathematik-Sieger

Klassensprecher nahmen Geldpreise in Empfang

 

Max-Planck-Gymnasium

Max-Planck-Straße 12 - 77933 Lahr
Tel: 07821/91950 - Fax: 07821/919525
 

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