Spendenlauf erbringt 7600 Euro

Spenden gehen an UNICEF und das Kinderheim Casa Verde

Ein voller Erfolg war der Spendenlauf am Max-Planck-Gymnasium. Der Schüler Lukas Rothmann (Klasse 11) hatte mit seinem Team aus der Schülermitverantwortung (SMV) und weiteren Helfern einen Lauf für die Klassen 5 bis 11 sowie für interessierte Eltern und Lehrer im Stadion Klostermatte organisiert. Das sportliche Ziel der Starter war, innerhalb von 20 Minuten so viele Runden wie möglich zurückzulegen. Für jede Runde bekamen die Läufer einen Gummiring über das Handgelenk gestreift. Die „erlaufenen“ Ringe wurden am Ende von den Helfern gegen eine schriftliche Bestätigung über die erreichte Rundenzahl eingetauscht. Mit dieser Bestätigung konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Sponsoren (Eltern, Verwandte oder Freunde) um eine Spende bitten. Für jede zurückgelegte Runde erhielten sie von ihren Unterstützern einen vorher festgelegten Geldbetrag ausgezahlt.

Insgesamt kamen auf diese Weise 7600 Euro zusammen, die anlässlich des Schulkonvents, der Vollversammlung der Schulgemeinschaft, am letzen Schultag übergeben wurden. Lukas Rothmann überreichte je einen Scheck über 3800 an Petra Tröndle, Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe Freiburg und an Fritz Keiper vom Verein „Freunde von Casa Verde“. UNICEF wird diese Summe in die Initiative „Schulen für Afrika“ investieren, die es zusammen mit der Nelson Mandela Stiftung und der Peter Krämer Stiftung durchführt. Das Ziel dieser groß angelegten Kampagne ist es, allen Kindern in Afrika südlich der Sahara eine Schulbildung zu ermöglichen. Casa Verde ist ein vom ehemaligen Max-Planck-Schüler Volker Nack gegründetes Kinderheim in Arequipa, Peru, das schon seit vielen Jahren vom Max-Planck-Gymnasium unterstützt wird.

Andreas Laug


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Mathematik und Geographie praktisch angewandt

Landvermessung am Max-Planck-Gymnasium

Auf dem Schulhof stehen zwei orangefarbene Kleintransporter, daneben Sonnenschirme und unbekannte Messinstrumente auf drei Beinen. Auch im nahe gelegenen Stiftskirchenpark bietet sich ein ähnliches Bild: Die Landvermesser sind da. Im Rahmen der Aktionswoche Geodäsie ist Leo Komenda, Stellvertretender Leitender Fachbeamter Vermessung beim Landratsamt Ortenaukreis mit acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ans Max gekommen, um Neunt- und Zehntklässlern einen vielseitigen Berufszweig vorzustellen, der dennoch selten in der Öffentlichkeit steht. „Mit solchen Aktionen möchten wir auf unseren Beruf aufmerksam machen, daher findet landesweit diese Aktionswoche statt“, sagt Komenda.

Im Gespräch wird bald deutlich, in wie vielen Bereichen die Geodäsie, die Wissenschaft von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche zum Einsatz kommt. „Die meisten Menschen den-ken zuerst an die klassische Kataster- und Liegenschaftsvermes-sung. Nur wenigen ist bewusst, dass Geodäten bei Erdbeobachtungen aller Art gefragt sind“, erläutert Komenda. Sie arbeiten bei der Landvermessung durch Satelliten und Flugzeuge, beobachten die Vegetation, um beispielsweise den günstigsten Dünge- und Erntezeitpunkt ermitteln zu können. Ebenso liefern sie Daten zu Erdbewegungen an Vulkanen, Erdrutschen sowie Meeresspiegelschwankungen, die von anderen Geowissenschaftlern genutzt werden, welche damit Simulationen erstellen oder Naturereignisse vorhersagen können. Doch es gibt auch Bedarf an Geodäten in der Auto- und Flugzeugindustrie und vielen weiteren Bereichen.

An drei Stationen können die Schülerinnen und Schüler verschiedene Geräte und Messverfah-ren praktisch ausprobieren. Mit einem Theodolit bestimmen sie die Gebäudehöhe des Hauptgebäudes. Dabei erfolgt die Berechnung mit Hilfe des Tangens im vertikalen Dreieck. An der zweiten Station werden die Seitenlängen eines Trapezes bestimmt. Dazu werden ein Winkelprisma (eine optische Vorrichtung zur Bestimmung rechter Winkel), ein Senkellot und ein Maßband benötigt. Beim Rechnen wird der Satz des Pythagoras angewandt. Die dritte Aufgabe kommt aus der Leichtathletik. Dort wird zum Beispiel beim Speerwurf oder beim Kugelstoßen eine indirekte Streckenmessung mit einem Maßband und einem Tachymeter durchgeführt. Hier wird zur Berechnung der Cosinus-Satz angewandt. Die Mathematiklehrerinnen Veronika Weis und Elke Aidam sind zufrieden: „Den Schülern macht dieser angewandte Matheunterricht im Freien viel Spaß und sie sind konzentriert bei der Sache.“


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Informationen für Fahrschüler SJ 2018/19

Das Sekretariat informiert in kompakter Form über Neuerungen für Fahrschüler. Bitte beachten Sie das Hinweisblatt.
 

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